[Atrium] Ein entdeckter Schatten

  • Als Eireann sich heimlich über den östlichen Nebeneingang ins Haus zurückstahl und dann durch die Culina und das Tablinum hindurch das Atrium betrat, war auch Caesoninus gerade dort erschienen. Er hatte bis jetzt in seinem Officium am Schreibtisch gesessen, das östlich am Atrium angrenzte und freute sich jetzt endlich in die Falle werfen zu können. Er stand vor der Tür seines Büros und streckte sich gähnend, als er da einen huschenden Schatten in seiner Nähe bemerkte. Er zog die Augen zusammen, um etwas besser sehen zu können, doch seine Augen waren noch das Kerzenlicht von drinnen gewohnt.


    Schnellen Schrittes ging er auf die Gestalt zu, um diese Merkwürdigkeit näher zu untersuchen, doch dann... "Livia?" Es war Eireann!
    Caesoninus gähnte wieder. "Bin ich fertig...was machst du so spät noch hier oben? Wieso bist du nicht in deinem Bett? Und wieso riechst du so nach Essen? Hast du heimlich in der Culina genascht?" fragte er, als er ihren Geruch bemerkte. Essen klauen war nicht gerade in Ordnung, nicht mal für ein freies Familienmitglied.


    Sim-Off:

    Um deine Erwähnung von einem "Sklaveneingang", gefolgt von der Erwähnung des Atriums sinnvoll in einen Kontext zum bestehenden Grundriss der Domus Iulia zu bringen, war ich mal so frei Eireanns Weg durch das Haus wie oben beschrieben zu schildern, hoffe das passt so.

  • Auf leisen Sohlen hatte sich Eireann ihren Weg durch den Sklaveneingang in das Innere der Domus gesucht. Nur um immer wieder inne zu halten und lauschend ihren Kopf auf die Seite zu neigen. Doch bisher war alles still und ruhig. Vielleicht würde sie ungesehen in ihre Kammer in den Sklavenunterkünften gelangen. Dstu sollte sie sich aber beeilen und nicht hier einfach so herumstehen. So nahm die Dunkelhaarige die Beine in die Hand und setzte sich auf lautlosen Sohlen in Bewegung. Zumindest erhoffte sie es sich. Schließlich wollte Eireann nur eines. Ihre stinkende und dreckige Tunika endlich ausziehen. Diese würde sie einfach in die Wäscherei geben und niemand würde von ihrem nächtlichen Abenteuer mit Tiberios erfahren.


    So einfach, wie es sich die Sklavin dann jedoch vorgestellt hatte, war es dann doch nicht. Was machte Dominus Caesoninus zu dieser nachtschlafenden Zeit im Atrium? Vielleicht sollte sie ihn dies einfach fragen? Und da Eireann sowieso noch von ihrem Abenteuer in der Taverne von Hochgefühlen getragen wurde, drehte sie sich einfach zu ihm herum.
    “Könnt ihr nicht schlafen? Es ist doch viel zu spät für euch Römer jetzt noch wach zu sein.“
    Bei diesen Worten musste Eireann tatsächlich grinsen.


    Dann jedoch prasselte eine regelrechte Fragenflut über Eireann herein.
    “Ich ... wollte gerade in meine Kammer gehen.“
    Murmelte die Dunkelhaarige und krallte ihre Finger in ihre besudelte Tunika.
    “Ich.. ich habe nichts in der Culina genascht. Ich bin doch keine Diebin Dominus.“
    Dabei funkelte es herausfordernd in ihren Augen.
    Würde er sie jetzt einfach zu Bett schicken oder hatte der Römer andere Gedanken?



    Sim-Off:

    Alles in Ordnung. :dafuer:

  • Was für einen Spaß sich da die Götter nur wieder einmal für ihn ausgedacht hatten...alles was Caesoninus in diesem Moment wollte war sich schlafen zu legen und jetzt musste er sich auch noch mit einer bettflüchtigen Sklavin herumschlagen, die ein verdächtiges Auftreten an den Tag (bzw. die Nacht) legte. Caesoninus konnte hier draußen im finsteren nichts näheres erkennen, jedoch bemerkte er durchaus, dass sich die Sklavin merkwürdig verkrampft an ihrer Kleidung festhielt, ganz so als ob sie was zu verbergen hätte. Und der Geruch nach Essen und Alkohol war natürlich auch unübersehbar. Irgendwas war da im Busch.


    Als Livia ihn darüber belehren wollte zu welcher Zeit „sie Römer“ zu schlafen gehen hatten, wurde sein Mund schmallippig, jedoch überging Caesoninus diese Bemerkung. So frech sprach das Gör ja immer und er selbst war niemand, der gleich jeden noch so kleinen Fehltritt bestrafte.
    In mein Officium. sagte er bloß und drehte sich gleich wieder zur Tür in seinem Rücken um. Darin entzündete er wieder die Öllampen und setzte sich dann hinter seinen Schreibtisch. Eireann wies er an am Platz davor sich niederzulassen.
    Ich möchte gerne, dass du mir genau erzählst, was du mitten in der Nacht noch außerhalb der Sklavenunterkünfte zu suchen hast und wieso du so sehr nach Essen und Alkohol stinkst. Und... was ist mit deiner Kleidung passiert?“ fragte er hinterher, als er jetzt erst im Lichte der Lampen einen Blick auf diese werfen konnte. Na da war er wirklich gespannt. Caesoninus legte auf der Tischplatte seine Fingerkuppen aneinander und erwartete die Antwort der Sklavin.

  • Auf lautlosen Sohlen schlich die iulische Sklavin durch die Domus. Bis sie dann ausgerechnet von Caesoninus entdeckt wurde. Was trieb der Iulier denn zu nachtschlafender Zeit im Atrium? Nun ja. Diese Frage könnte man auch der Silurerin stellen. Eireann jedoch hatte zumindest ein Ziel. Und dies hieß ihr Bett in den Sklavenunterkünften. Der Römer jedoch schien noch gar nicht müde zu sein. Und diese Tatsache ließ Eireann leicht misstrauisch werden. Oh man. Ihre Füße glühten und auch ihr Rücken schmerzte bei jedem Schritt. Konnte er sie nicht einfach in die Sklavenunterkünfte schicken und am nächsten Tag das Gespräch suchen? Offensichtlich nicht. Denn sonst hätte er die Dunkelhaarige schon längst in Richtung der Sklavenunterkünfte gescheucht. Ihre Finger strichen immer wieder über ihre dreckige Tunika. Was wollte Caesoninus denn jerzt genau von ihr. So langsam zog sich das ganze in die Länge und Eireann konnte nur mit Mühe und Not ein Gähnen unterdrücken. Verdammt. Sie war nun mal müde.


    -In mein Officium.-
    Bei diesen Worten rieselte es der Dunkelhaarigen eisig den Rücken hinunter. Jedoch gehorchte sie und folgte Caesoninus in dessen Officium. Erst als der Römer hinter seinem Schreibtisch Platz genommen hatte, wagte es auch Eireann sich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch zu setzen. Nervös knetet sie immer wieder ihre Hände. Bevor sie dann ihre Stimme erklingen ließ und zeitgleich ihren Kopf anhob.
    “Ich.. ich habe mich mit Tiberios bei den Lupercalia getroffen. Und dann.. hat er mich in die Taverne "Zum blinden Esel" eingeladen.“
    Sprudelte es über Eireanns Lippen. Die Begegnung mit Hairan würde das wohlgehütete Geheimnis der Dunkelhaarigen bleiben.


    “Nun ja. Also. Tiberios hatte zu wenig Münzen dabei. Und um unsere Schulden bei dem Wirt der Taverne zu begleichen, mussten wir beide für ein paar Stunden für ihn arbeiten. Tiberios am Ausschank und ich musste das dreckige Geschirr von den Tischen räumen.“
    Ehrliche Worte waren es, die Eireanns Lippen verließen. Hart pochte ihr das Herz in der Brust. Wie würde Dominus Caesoninus auf ihre Offenbarung reagieren?

  • Caesoninus wusste nicht so recht, was er von dieser Geschichte halten sollte.
    Zumindest passte sie halbwegs zum Aussehen der Sklavin, auch wenn das noch lange nicht hieß, dass sie wahr war.


    "Moment, du hast was gemacht? Du bist eine Sklavin der Domus Iulia, du hast für sonst gar niemand anderen zu arbeiten!
    Und wer ist dieser Tiberios? Wenn er seine Rechnung nicht bezahlen kann, was geht das dich an, dass du auch arbeiten hast müssen? Um diese Zeit hast du nichts mehr hier oben zu suchen und draußen auf den Straßen schon gar nicht. Du hättest nachhause kommen sollen, als noch eine angemessene Zeit dafür war.
    "


    Caesoninus atmete tief durch und überdachte, ob und wie gnädig er Livia davonkommen lassen sollte. Die Geschichte klang immer noch nur sehr halbgar für ihn. "Ich bin zu müde, um mir jetzt noch groß Gedanken darüber zu machen, ob du die Wahrheit sagst, oder mich anlügst und im Grunde ist mir das auch egal. Merke dir für die Zukunft: Du kommst nachhause, wenn andere normale Leute das auch tun und nicht mitten in der Nacht! Wenn du nichts verbrochen hast arbeitest du für keinen anderen außerhalb der Familie und falls doch einmal was sein sollte teile das uns mit und regel das nicht alleine. Du bist nicht frei, falls du das vergessen hast. Angelegenheiten von euch Sklaven sind die Angelegenheiten von uns Herren. Ich möchte nicht nochmal hören, dass du in so einer komischen Geschichte verstrickt bist, verstanden? Kommen wir nun zu deiner Strafe..."


    Kurz massierte er sich die Schläfen, während er überlegte. Er wollte nur noch ins Bett.
    "Du hast eine Woche Ausgangsverbot und bist nur auf die Domus Iulia beschränkt und das bei Wasser und Brot. Eine einzige Ausnahme davon gibt es, du wirst mir morgen diesen Wirt zeigen, der dich unschuldigerweise für seine Zwecke eingespannt hat und ich werde ein paar Wörtchen mit ihm reden. Niemand anderem steht es zu iulischen Besitz zu beanspruchen! Falls du nicht noch etwas zu sagen hast kannst du gehen, aber direkt ins Bett, verstanden?"

  • Am liebsten wäre Eireann geflohen. Hinunter in die Sklavenunterkünfte. Doch Dominus Caesoninus wollte unbedingt dieses Gespräch und die Sklavin war zu müde, um sich seiner Aufforderung zu widersetzen. So saß sie unruhig dem Dominus gegenüber. Während die Gedanken in ihrem Köpfchen umher wirbelten. Dann begann auch schon das V e r h ö r.


    “Aber wir mussten doch unsere Schulden begleichen. Das macht man doch so.“
    Sprudelte es auch schon über Eireanns Lippen.
    “Tiberios ist.. ähm.. wir haben uns in der Schneiderei von Viniciana Thula kennen gelernt. Ich musste dort für Dominus Antoninus Stoffe abholen.“
    Begann Eireann zu erklären.
    “Es tut mir Leid Dominus.“
    Murmelte die Dunkelhaarige mit leiser, zerknirschter Stimme und gesenkten Kopf. War es das? Konnte sie jetzt gehen? Sie hatte sich doch entschuldigt.


    Abermals erklang Caesoninus Stimme und ließ Eireann aus dem Augenwinkel in seine Richtung schielen.
    “Ich weiß das ich nicht frei bin. Das müsst ihr mir nicht wiederholt unter die Nase reiben.“
    Murmelte die Dunkelhaarige mehr an ihre Finger gewandt, als das diese Worte tatsächlich für Caesoninus bestimmt waren.
    “Es wird nie wieder vorkommen Dominus. Das verspreche ich euch.“
    Beeilte sich die Silurerin an ihre vorherigen Worte anzufügen.


    Konnte sie jetzt endlich gehen? Nein. Immer noch nicht. Denn der Römer sprach gerade seine Strafe aus. Eine Strafe bei der Eireann nach Luft schnappte und Caesoninus aus großen Augen anstarrte. Nein. Das konnte nicht sein Ernst sein. Oder doch?
    “Das ist unfair! Ich habe doch gar nichts verbrochen.“
    Platzte es auch schon über ihre bebenden Lippen. Wobei sie abrupt aufgesprungen war und Caesoninus wild entgegen funkelte.
    “Was wollt ihr in dieser Taverne? Der Wirt wird euch nichts anderes sagen, als ich es gerade getan habe.“
    Nein. Caesoninus durfte diese Taverne nicht betreten und den Wirt ausfragen. Und die Bestrafung wirkte auch drakonisch auf die Dunkelhaarige.
    “Bitte Dominus. Nicht diese Strafe.“
    Bei diesen Worten war Eireann vom Stuhl gerutscht und zu Dominus Caesoninus geschlichen. Mit bittenden Augen blickte die Sklavin zu dem Römer empor. Vielleicht könnte sie ihn dadurch irgendwie erweichen?

  • Offenbar hielt die Germanin daran fest, dass sie unbedingt auch dabei mithelfen hatte müssen die Schulden von jemand anderes abzuarbeiten. Das war genauso, als wenn ein Freund von Caesoninus nicht zahlen könnte, aber Caesoninus deswegen die Schuld abarbeiten musste, das war widersinnig.
    "Du sagtest es waren die Schulden dieses Tiberios und nicht deine, also wieso hast du dort arbeiten müssen? Und du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet, wer dieser Tiberios überhaupt ist, dass er einfach so iulische Sklaven in seine konträren Angelegenheiten mithineinzieht." Er schien nicht gerade der beste Umgang für Livia zu sein, wenn er sie in seine Probleme mithineinzog.


    Da schon wieder! Wieder eine dieser typischen frechen Nebensätze, als er sie darauf angesprochen hatte, dass es nicht Sache der Sklaven wäre ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, war sie denn überhaupt nicht erzogen? Oder erschien Caesoninus in ihren Augen als Dominus als schwach genug, dass sie sich so einen Tonfall erlaubte? Vermutlich musste man in Zukunft härter durchgreifen, wenn die lange Leine nur Probleme bereitete und mit Undankbarkeit belohnt wurde.


    Auch Caesoninus stand auf. "Setz dich wieder hin! Du hast hier überhaupt nicht aufzuspringen und mir Widerworte an den Kopf zu werfen! Du kommst weit nach Sonnenuntergang nachhause, lässt dich in die obskuren Angelegenheiten anderer hineinziehen, stellst meine Entscheidung bzgl. des Wirts in Frage und wenn du deinen Herren dann Rede und Antwort stehen musst, kann man sich freche Randbemerkungen anhören, sei dankbar, dass es keine Schläge, oder schlimmeres setzt!
    Nutze deine Zeit zuhause und überdenke deine Art und dein Verhalten der Familie gegenüber. Du warst schon öfters frech, oder hast widersprochen, wenn man dir etwas gesagt hat und meist hat man dir das durchgehen lassen. Glaube mir in anderen Familien wärst du schon längst dafür mit Schlägen bestraft worden, deshalb lerne in Zukunft deine Zunge besser vor unangebrachten Bemerkungen zu hüten, wenn du mit freien Bürgern sprichst! Deine Erziehung lässt völlig zu wünschen über, melde dich daher morgen nach unserem Gang zum Wirt im Officium des Maiordomus, er soll sich darum kümmern und dich daran erinnern wo dein Platz ist. Und jetzt ab ins Bett!
    "
    Caesoninus' Augen funkelten gefährlich. Eireann tat besser daran nicht noch mehr ihres Fußes über die rote Linie zu schieben, als den großen Zeh, der schon über ihr war.

  • Das Glücksgefühl war abrupt verflogen, als sie die Domus Iulia betreten hatte. In Tiberios Gegenwart hatte sie sich glücklich gefühlt. In diesem Augenblick jedoch fühlte sie sich wie eine kleine Maus vor der gefräßigen Katze. Schließlich startete das Verhör und Eireann zuckte unwillkürlich zusammen. Doch noch ließ sie ihr Stimmlein nicht erklingen. Presste sogar ihre Lippen zu einem blutleeren Strich zusammen. Als der Römer sie dann jedoch suf den furischen Sklaven ansprach, errötete Eireann deutlich und krallte ihre Finger in ihre schmutzige Tunika.
    “Ich war mit Tiberios bei den Lupercalia. Und danach wollten wir noch nicht nach Hause. Und so sind wir im "Blinden Esel" gelandet.“
    Bei diesen Worten hob Eireannn ihren Kopf an und blickte Caesoninus direkt entgegen.
    “Tiberios ist ein Sklave aus der Gens Furia. Ich weiß nicht wer sein Herr oder seine Herrin ist.“
    Erklärte die Dunkelhaarige und hoffte inständig den Blondschopf durch ihre Worte nicht in Bedrouille gebracht zu haben.
    “Tiberios ist kein schlechter Mensch!“
    Empörte sich die Sklavin mit blitzenden Augen. Nachdem sie sich leicht in seine Richtung geneigt hatte.


    Schließlich war es erneut Eireanns Temperament welches mit ihr durchging. So dass sie sogar aufsprang und Dominus Caesoninus wild anfunkelte. Eben doch eine Wildkatze diese dunkelhaarige Barbarin.
    Die Worte des Römers jedoch wirkten wie ein Schwall kalten Wassers. So dass sich Eireanns Augen sichtlich weiteten und sie mit den Zähnen knirschte. Viel fehlte nicht mehr und die Silurerin würde tatsächlich knurren wie ein wildes Tier.
    “Aber.. wieso? Schläge? Ich habe euch doch eure Fragen beantwortet.“
    Erwiederte Eireann leise. Wobei es noch immer düster in ihren Augen glimmte. Mit versteinerten Gesichtszügen ließ sie sich langsam auf den hölzernen Stuhl plumpsen.
    “Marcus Iulius Casca hat mich nie geschlagen. Und er gehörte ebenfalls dieser Gens an. Wieso seid ihr dann so verschieden?“
    Dabei konnte man den leichten Anflug von Neugierde in ihren Augen glitzern sehen. Doch wohl nur für einen Wimpernschlag.


    “Der Maiordomus?“
    Doch weitere Worte würde Eireann wohl darauf nicht erhalten. Und so nickte die Dunkelhaarige lediglich. Bevor sie mit erhobenem Kopf das Officium des Caesoninus verließ.

  • Kopfschüttelnd blickte ihr Caesoninus nach, dann, als er alleine im Raum war rieb er sich mit Daumen und Zeigefinger die Augen. Er fühlte sich so müde. Wieder nichts als -für eine Sklavin- unangemessene Worte, was da von Livia zurückgekommen war. Unaufgeforderte freche Antworten und Anmerkungen. Schön, dass Casca sie nie geschlagen hatte, das Ergebnis dieser „wundervollen“ Erziehung hatte er gerade eben hier vor sich sitzen gehabt.


    Zu ihrem Wohle hoffte Caesoninus für sie, dass der Maiordomus sie morgen wieder gerade rücken würde, denn falls am Ende alles nichts fruchten sollte, würde er sie eben wieder weiterverkaufen. Ihm war seine Zeit zu schade, als dass er sie an aufmüpfige und unerzogene Sklavinnen verschwendete. Doch genug von solch tristen Gedanken, er hörte sehr genau wie sein Bett nach ihm rief und wer konnte sich diesem Ruf schon entziehen?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!