• Früh am Morgen sammelten sich die ersten Gruppen vor den Toren Misenums.


    Die Hornbläser, die den Zug anführen sollten trafen als erste ein.


    Hinter diesen sammelten sich die ersten Tanzgruppen, welche später auch Blütenblätter werfen sollten. Hinter den ersten Gruppen, die den Zug ankündigten visuell wie akustisch, kamen dann die ersten Gruppen der Classis.


    Diese waren noch nicht eingetroffen. Man würde noch kurz warten.


    Die Hornbläser übten, damit es beim Umzug auch entsprechend klang.


    In den Straßen Misenums strömten die ersten Menschen zusammen. Gespannt darauf, was ihnen bald geboten wurde.


    Die Stadtwachen sorgten dafür, dass jetzt niemand mehr ungefragt die Straßen blockierte.


    Vor den Toren indes, waren immer mehr Zugteilnehmer eingetroffen.


    LAngsam formierte sich der Umzug, welcher sich durch die Straßen Misenums schlängeln würde bis hinunter zum Hafen. Dort würden mit Sicherheit einige Schiffe das Spektakel von See aus betrachten. Vielleicht bot auch die Classis, die ein oder andere Darstellung auf dem Wasser.


    Von Hafen aus sollte sich der Zug wieder zurück an den Gebäuden der Stadtverwaltung vorbei Richtung Forum vorbeibewegen. Dort sollte es dann zu einem Feierlichen Schlussakt kommen.


    Dann war es soweit.


    Die Hornbläser fingen an.


    Sie kündigten vor den Toren Misenums den den Siegesumzug der Classis über die Piraten an.

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    DECURIO - MISENUM

    Klient - Lucius Aelius Quarto

  • Wieder einmal war ein grosser Tag im Leben des Lucius Annaeus Florus gekommen. Schon als ich erwachte, dachte ich an jenen Tag in weiter Vergangenheit zurück, an welchem ich als Teil einer unbedeutenden Ala aus Hispania in Rom an einem Triumphzug teilnahm. Ein Soldat unter tausenden, nicht mehr, aber doch weniger als mancher Legionär, der ebenfalls dort war. Nur ein Späher, ein Niemand.


    Doch die Götter hatten etwas spezielles mit mir vor. An diesem Tag sollte ich vom Kaiser persönlich die Bestätigung erhalten, dass meine Familie wiederum das römische Bürgerrecht erhalten habe. Noch wichtiger aber, und für alle Ewigkeit ein Teil meiner Karriere, war die Auszeichnung mit der Corona Exploratoria. Diese Auszeichnung aus Gold schmückte seither in einer marmornen Kopie den Eingang zu meinen privaten Gemächern, wo auch immer ich ein Haus besass, in Germanien, in Spanien und auch in den 3 Städten Italiens, in welchen ich Grundstücke mein Eigen nennen durfte.


    Nun, viele, sehr viele Jahre später, würde sich meine militärische Karriere an einem ähnlichen Anlass dem Ende zuneigen. Natürlich könnte ich später das Kommando über eine Legion erhalten, doch fürs Erste war dies mein Abschied aus den Reihen der Soldaten.


    Mit diesen Gedanken an die Vergangenheit und die Zukunft erhob ich mich, betete inbrünstig am Lararium zu den Göttern, sie mögen uns doch heute einen guten, schönen Tag schenken, damit für die vielen einfachen Soldaten der Classis, welche solche Tage nur selten erlebten ein nie zu vergessendes Ereignis entstehe, und machte mich dann bereit, zum Sammelplatz zu reiten.


    In meiner nagelneuen dunkelblauen Tunika mit dem uralten, frisch geputzten silbernen Familienerbstück - Prunkpanzer, ritt ich ein. Dies sollte mein letzter militärischer Einsatz sein und so wollte ich auch nochmals als Militär auftreten. Meine Schuhe waren nagelneu, einzig für diesen Anlass geschaffen, ebenso der Sattel. Ich hatte lange überlegt, ob ich wie zum Beginn meiner Soldatenzeit ohne Sattel reiten sollte, doch hatte ich mich auf Grund des langsamen Schrittes der Parade dagegen entschieden und den soliden Sitz dem Zeichen an die Vergangenheit vorgezogen.


    Soweit ich an den Vexilla und Feldzeichen sehen konnte, waren alle Einheiten der Classis vertreten und fast alle Soldaten waren anwesend. Ich grüsste den versammelten Stab und meinen Nachfolger, der auch schon eingetroffen war, und regelte dann den Ablauf.


    Die ersten Einheiten sollten die Nautiker bilden. Sie, die sonst so wenig beachteten Männer der Flotte, sollten die Ehre haben, den Umzug zu erfüllen. In der Mitte, damit niemand sich von ihnen abwenden konnte ohne etwas zu verpassen, sollten die Ruderer kommen. Sie leisteten die wertvollste Arbeit der Flotte, waren das Zentrum der Macht, welche die Flotte hatte und daher sollten sie auch das Zentrum des Umzuges bilden. Den Abschluss sollten dann die Marineinfanteristen machen, gefolgt vom Stab mit meinen Offizieren und meinem Nachfolger und mir.

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    CIVIS

    SODALIS FACTIO ALBATA - FACTIO ALBATA

  • Irgendwo am voraussichtlichen Ende des Umzuges war auch eine Ehrentribüne errichtet worden. Auf dieser liessen sich schon früh am Morgen zwei kleine Gesellschaften nieder. Die Eine war aus Mantua angereist und trug stolz eine Art Vexillum mit sich, auf dem auf ungewohnt dunkelblauem Grund das weisse Pferd der Gens Annaea zu sehen war.


    Es war die in Mantua wohnhafte Familie des Lucius Annnaeus Florus, seine Frau Annaea Iuliana und deren Sklaven, sowie Freunde der Familie, welche sich zu diesem Anlass, dem Abschluss einer grossen Karriere, die Reise nach Misenum angetan hatten.

  • Die zweite Gruppierung kam aus Rom und in ihrer Mitte prangte auf einem ähnlichen Vexillum das Wappen von Tylus. Angeführt wurde diese Gruppe vom Bruder des Lucius Annaeus Florus, dem König ebendieses Landes.


    Beide Gruppierungen traffen sich fast wie verabredet auf der Ehrentribüne und sicherten sich die besten Plätze. Ob dies so organisiert war, oder ein genialer Streich der Familie war, würde sich erst im Laufe des Tages zeigen.

  • In den Reihen derer, die den Zug durch Misenum begleiteten, fand sich auch der Magistrat Lucius Merula ein. Er hätte freilich auch auf den bereit gestellten Plätzen am Forum Platz nehmen und auf das Eintreffen der Teilnehmer warten können, doch zumindest von den Jüngeren unter den Magistraten erwartete man doch eine etwas aktivere Rolle. Das Wichtigste aber war - und darin bestand vermutlich unter allen Anwesenden große Einigkeit - dass das Wetter mitspielte und sich von seiner schönsten Seite präsentierte.


    Zu einer der zahlreichen Tanz- und Spielgruppen, die den Männern der Classis voranschritt, gehörte auch eine bunt kostümierte Schaustellertruppe.
    Man hatte sich ein wenig an Vergil und Co. angelehnt und stellte das Wirken des mythischen Stadtgründers Misenos in kurzen, anschaulichen Szenen dar. Angefangen als Trompeter des Hektor, über die Zeit als Gefährte des Aeneas bis hin zum Wettstreit mit dem Meeresgott Triton und seinem beklagenswerten Tod wurde jede Station durch entsprechend gekleidete und angewiesene Darsteller vorgetragen.
    Merula mochte Voführungen dieser Art. Denn auch wenn die Angehörigen der Flotte am heutigen Tag verdientermaßen im Mittelpunkt des Interesses standen, sollte dennoch Wert darauf gelegt werden, dass Misenum eben nicht nur aus einem Flottenstützpunkt bestand, sondern ein blühendes Hafenstädtchen beinhaltete.

  • Ganz vorne in den Abteilungen der Nautiker konnte man Tiridates Castor ausmachen. Es war ihm anzusehen, wie sehr er diesen Tag und die damit verbundenen Ehren genoss. Schon vor dem eigentlichen Beginn des Umzugs winkte er, frisch frisiert und rasiert und in seine sauberste Tunika gekleidet, den Zusehern munter zu. Über seine eigene Bedeutungslosigkeit im Heer der einfachen Nauta und in Anwesenheit so manch einflussreicher Gestalt war er sich zwar im Klaren, doch schmälerte dies für ihn in keinster Weise seinen Stolz über das Erreichte.
    Zu seiner Freude gesellte sich auch ein Gefühl der Unruhe, der Anspannung. Denn immerhin war dies auch der letzte Arbeitstag ihres Präfekten und ein Führungswechsel an der Spitze einer solch großen Einheit bedeutete immer auch Ungewissheit unter den Soldaten, wie es unter neuem Kommando weiterginge.
    Tiridates hatte versucht, einige Blicke auf den Neuen zu erhaschen, doch bisher erfolglos.

  • Proximus hatte zu Beginn des Umzuges die Ehrentribüne als Platz gewählt.


    Der Magistratus repräsentierte die Stadt bei dem Umzug selbst.


    Als die ersten Ehrengäste eintrafen, begrüßte der Duumvir von Misenum diese.


    Obwohl Proximus die Mehrheit nicht kannte, stellte er sich jedem mit Namen und Funktion vor.


    Dann wurde Obst und Wein serviert, man sollte sich wohlfühlen in Misenum.


    Es würde noch ein wenig dauern, bis der Zug das Forum erreicht hatte, man konnte aber schon die Hornbläser und allerlei anderen Lärm hören.


    Sim-Off:

    Obst und Wein stelle ich noch in die Wisim ein

    :]

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    DECURIO - MISENUM

    Klient - Lucius Aelius Quarto

  • Classicus musste noch nicht losmarschieren, da die MArineinfanterie weiter hinten gruppiert war.


    Dennoch standen die Infanteristen mit stolz geschwellter Brust und blinkenden , funkelnden Rüstungen dar.


    Sie brannten geradezu darauf die Classis mit stolz geschwellter Brust zu vertreten, so wie sie es auf dem Meer, bei den Piraten auch getan hatten.

  • Zusammen mit Stella und einer handvoll Sklaven hatte ich mich auf den Weg nach Misenum gemacht, um der feierlichen Prozession beizuwohnen.
    Die Straßen waren feierlich geschmückt, Musik tönte aus allen Ecken und die Classis stand auch schon aufgereiht um den Umzug zu beginnen. Ich reckte mich ab und an, um Florus ausmachen zu können.


    Danach wandte ich mich zu Stella. "Ich glaube ein gewisser Iulius Proximus ist in Misenum Duumvir. Er war auch auf unserer Hochzeit." Meinte ich kurz und knapp.


    "Da vorne...., das muss die Ehrentribüne sein." Und ich deutete mit der Hand einige Schritte von uns entfernt. "Lass uns dort hin gehen Stella." Florus hatte sicher alles für die Ehrengäste vorbereiten lassen.

  • Einer der Gäste auf der Ehrentribüne war der aus Rom angereiste Senator Lucius Aelius Quarto. Der Duumvir Marcus Iulius Proximus war sein Klient und hatte ihn persönlich eingeladen.
    Er blieb in dessen Nähe und unterhielt sich mit anderen Gästen, während er wie sie auf das Eintreffen des Festumzuges wartete. Es wurden keine bedeutenden Dinge erörtert. Vornehmlich ging es um das gute Wetter, dass ohnehin bevorzugte Klima an der Bucht von Neapolis, den vortrefflichen Wein der hier angebaut wurde und die nicht minder guten Oliven, was vor allem Quarto selbst gerne betonte, weil er vor der Stadt ein Landgut mit ausgedehnten Olivenhainen besaß.
    Quarto wurde wiederum immer wieder versichert, welch große Ehre es doch war, dass der Kaiser eine Landvilla nahe der Stadt erworben hatte. Diese Nachricht hatte sich rasch herum gesprochen, wie es schien. Aber das war hier in der Provinz, wo das Leben beschaulicher und ruhiger als in Rom war, auch nicht weiter verwunderlich.
    Ob es denn wohl stimme, wurde der Senator immer wieder gefragt, dass der Kaiser hier den Sommer verbringen wolle? Aelius Quarto gab darauf immer nur launige Antworten, zu denen die Fragenden pflichtschuldig lachten, ohne dass sie wirklich mehr von ihm erfahren hätten.

  • Der Anfang des Umzug erreichte langsam den Hafen Misenums, wobei die letzten Umzugsteilnehmer gerade erst gestartet waren.


    Der Classis voran schritten Schaustellertruppen. Einige spielten lyrische Werke andere wiederrum spielten die Kämpfe der Classis gegen die Piraten mehr oder weniger gut nach.


    Danach kamen die ersten Einheiten der Classis , die Nautiker.


    Wieder danach, einige Schaustellergruppen, die Themen der Classis darstellten.


    Dann folgten die Ruderer.


    Am Schluss waren die Marineinfanteristen gerade erst gestartet.


    Proximus war derweil damit beschäftigt weitere Gäste auf der Ehrentribüne zu begrüßen, als er seinen Freund den Annaer Varus erblickte.



    Salve grüßte er in die Richtung von Varus und seiner Begleiterin. Dann begab er sich zu Ihnen.


    Höflich wie er war, begrüßte er die Dame an Varus Seite zuerst.


    Darf ich Euch herzlich Begrüßen, auf dem Triumphzug zu Ehren der Classis.



    Dann begab sich Proximus zugleich weiter, viele weitere Gäste folgten.


    Plötzlich erblickte er Quarto der auch im Begriff war, sich auf der Ehrentribüne niederzulassen.


    Salve Quarto, es freut mich ausserordentlich, dass Du die Zeit gefunden hast, dem Umzug beizuwohnen.


    Ich hoffe man belästigt nicht zu sehr mit Fragen und Du kannst neben dem Umzug das gute Klima und die Sonne etwas geniessen.

  • Verus, in die Toga eines Ritters gehüllt, trat etwas verspätet auf die Ehrentribüne. Er hatte sich diesen Platz mühsam erkämpfen müssen in vielen Schlachten und Wortgefechten, die er geschlagen hatte. Er war nun mehr ein Teil der Classis geworden. Leider konnte er nun nicht mehr dort unten marschieren, weil er nicht mehr Teil der Streitkräfte war. Er würde es nur zu gerne. Wenigstens blieb ihm der Platz auf der Tribüne neben seinem Präfekten und vor seinen Männern, die er mit stolzgeschwellter Brust betrachtete. Verus hatte seinen ehrenhaften Abschied genommen und hiermit endete sein Dienst ehrenvoll. Er konnte glücklich sein, dennoch fehlte ihm etwas. Er vermisste seine Liebe, die Frau, die sein Herz beglückte.


    Er schaute würdig auf die vorbeimarschierenden Soldaten herab und verdrängte negative Gedanken, die mit seiner Liebe verbunden waren. Er konzentrierte sich auf den Moment, der ihm als Einziger geblieben war.

  • Der Umzug war in vollem Gange. Noch waren wir zwar nicht gestartet, aber der Platz leerte sich zusehends und man hörte die Leute, welche applaudierend und jubelnd die Strassen säumten.


    Bald schon würden auch wir endlich losreiten und den Abschluss bilden.

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    CIVIS

    SODALIS FACTIO ALBATA - FACTIO ALBATA

  • Zitat

    Original von Decimus Annaeus Varus


    "Da vorne...., das muss die Ehrentribüne sein." Und ich deutete mit der Hand einige Schritte von uns entfernt. "Lass uns dort hin gehen Stella." Florus hatte sicher alles für die Ehrengäste vorbereiten lassen.


    Zitat

    Original von Marcus Iulius Proximus


    Salve grüßte er in die Richtung von Varus und seiner Begleiterin. Dann begab er sich zu Ihnen. Höflich wie er war, begrüßte er die Dame an Varus Seite zuerst.
    Darf ich Euch herzlich Begrüßen, auf dem Triumphzug zu Ehren der Classis.


    Mit viel Mühe erreichten die beiden nun die Ehrentribüne und da kam schon Iulius Proximus, um Varus und Stella zu begrüßen,


    "Salve, Duumvir, und danke für Deine herzliche Begrüßung, es ist mir eine Freude, hier zu sein ..."


    Sie nickte höflich und lächelte Proximus freundlich an.

  • Zitat

    Furia Stella:
    "Salve, Duumvir, und danke für Deine herzliche Begrüßung, es ist mir eine Freude, hier zu sein ..."


    Ich bin immer hocherfreut alte Freunde hier in Misenum begrüßen zu dürfen.


    Proximus sprach jetzt Stella und Varus zusammen als alte Freunde an, obwohl er Stella ja nur aus der Schola und von der Hochzeit kannte.


    Ich hoffe ihr hab gute Plätze auf der Tribüne, damit ihr alles entsprechend sehen könnt.


    Darf ich Euch denn nach dem Umzug noch in mein Haus hier in Misenum einladen ?

  • Zitat

    Original von Marcus Iulius Proximus


    Und Proximus erkannte uns unter all den Besuchern des Umzuges. "Siehst du Stella, hatte ich mich doch richtig erinnert." Ich zwinkerte Stella zu und ergriff ihre Hand.


    "Die Freude ist ganz unsererseits Proximus." Entgegnete ich meinem alten Freund, als dieser uns willkommen hieß. Ich machte zwei freie Plätze auf der Ehrentribüne aus, die sicher gleich Stella und mir gehören würden. "Dort oben sind zwei wunderbare freie Plätze, die werden wir uns gleich aneignen." meinte ich grinsend zu Proximus auf die Frage nach den Plätzen für uns.


    Bevor wir jedoch zu unseren vermeintlichen Plätzen emporstiegen, lud uns Proximus noch zu sich nach Hause ein, nach der Veranstaltung. "Ich denke, das wird sich einrichten lassen." Meinte ich zu Proximus und blickte anschließend zu Stella und hoffte anhand ihrer Miene ein für oder wieder erkennen zu können. "Nicht war?!"

  • Die Ehrentribüne füllte sich langsam. Neben uns waren jedoch noch einzelne Plätze frei. Während man schon den Applaus der herannahenden Truppen hörte, setzten sich ein Mann und eine Frau, es war anzunehmen, dass es sich um seine Frau handelte, dorthin.

  • Der Umzug näherte sich jetzt unaufhörlich seinem Finale. Die ersten Gruppen hatten den HAfen bereits passiert und waren kurz vor dem Eintreffen am Forum, wo sich die Ehrentribüne bereits ordentlich gefüllt hatte.



    Auch das gemeine Volk applaudierte und amüsierte sich.


    Die letzten Gruppen waren auch losgegangen, so dass sich der ganze Zug jetzt in Bewegung befand.


    Proximus begrüsste immer noch eintreffende Gäste an der Ehrentribüne, was jetzt aber merklich übersichtlicher war, da die Tribüne bereits recht voll war.


    Die Hornbläser kündigten das baldige Eintreffen des Zuganfanges an.


    Sim-Off:

    So jetzt ist genug Zeit vergangen, dass alle Interessierten eingetroffen sein könnten.

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    DECURIO - MISENUM

    Klient - Lucius Aelius Quarto

  • Der Nautiker Tiridates gehörte zu den ersten, die das Forum von Misenum erreichten. Begleitet von den dröhnenden Fanfaren der Hornbläser marschierten die vorderen Abteilungen der Classis auf dem Forum ein. Inmitten der jubelnden Menge und mit Blick auf die vollbesetzte Ehrentribüne fühlte sich der Hellene ein wenig wie ein kleiner Imperator, der nach siegreicher Schlacht nun seinem eigenen Triumphzug beiwohnen durfte.
    Nebenbei nutzte Tiridates die Dauer des Umzugs, um nach einer netten Taverne Ausschau zu halten, in der sich nach Beendigung des offiziellen Teils der Veranstaltung der Tag mit viel Wein gut würde ausklingen lassen.

  • Endlich war es nicht nur so weit, dass wir auch abmarschieren konnten, nein, auf Grund der doch recht kleinen Grösse der Stadt hatte sich der Umzug auch schon durch die Strassen geschlängelt, bevor man es richtig bemerkt hatte.


    Überall standen die Menschen mehrere Reihen dick an der Strasse und jubelten uns zu. Junge Damen kreischten und warfen Blumen oder Blüten, kleine Jungs versuchten sich mit ihren Holzschwertern als Ehrengarde und nahmen so gut sie es schon konnten vor den Soldaten Haltung an.


    Stolz auf das, was ich in den letzten Jahren erreicht hatte, voller Erinnerungen an das, was damals in Spanien und Rom passiert war, ritt ich am Ende des Umzuges und genoss meine letzten Momente als Praefectus der Flotte. Bald würde sich einiges ändern und das hatte ich ja nun wirklich lange genug ersehnt.


    Als wir auf das Forum einbogen, erwartete mich ein Anblick, den selbst ich nicht erwartet hatte.


    ...

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    CIVIS

    SODALIS FACTIO ALBATA - FACTIO ALBATA

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