Die Suche nach dem Aedilis Plebis Helvetius Tacitus beginnt

  • Luciana hatte nicht vor ihn in seinem Officium aufzusuchen, denn dort würde man sich viel zu schnell an eine junge Frau erinnern die das Büro betrat und dann wieder verließ. Nur wäre er dann nicht mehr am leben und sie viel zu schnell im Carcer. Ihre wäre es am liebsten ihn einfach auf der Strasse anzutreffen und dann ihre Tat zu vollbringen die es galt so schnell wie nur möglich zu vollenden. Sie hatte alles was sie brauchte um ihr Vorhaben gelingen zu lassen, entweder aus nächster Nähe oder aus sicherer Entfernung. Es würde alleine auf ihn ankommen wie sie ihr Werk anstellen würde. Je nachdem wie sie an ihn rankam, vielleicht sogar mit ihm sprach, dann würde sie entscheiden auf welche Weise er das Zeitliche segnen würde.
    Luciana hatte nicht vor ihren Auftraggeber zu enttäuschen, zumal sehr viel auf dem Spiel stand durfte sie alleine wegen ihrem eigentlichen Auftraggeber schon alleine nicht erwischt werden von dem sie noch ihre Aufträge erwartete.


    Die Wolken am Himmel kündeten an, dass es naher Zukunft anfangen würde zu regnen, wer weiß vielleicht gab es sogar ein Unwetter. Alles Kleinigkeiten die ihr helfen könnten oder aber alles ins Gegenteil verwandelten, weil dann kaum einer auf der Gass war.


    Wachsam lief sie nun über das Forum, ihr Kopf geschützt duch ein Tuch, damit man nicht sogleich ihre Haarfarbe erkannte und sollte man sie sehen nicht später erkennen konnte. Sie hatte es locker über ihren Kopf liegen und hiel es ab und an vorne mit den Händen zusammen. Er musste hier doch irgendwo sein, hoffte sie.

  • Es zieht auf und besorgniserregend wandern Tacitus' Augen gen Himmel, als er am späten Nachmittag sein Officium in der basilica iulia verlässt. Die zwei Leibwächter, die ihn schon seit Wochen stets begleiten, flankieren seine Seiten. Sein Ziel ist das domus seines Bruders, nach Ostia würde er heute nicht mehr kommen.
    Schnellen Schrittes erreicht er das forum romanum, an dem sich zur Stunde die letzten Händler und Passanten aufhalten, die meisten kreuzen seinen Weg, jeder sein klares Ziel vor Augen. An den Aushängen des Senats lässt er sich informieren, doch Neues dringt nicht aus dem roten Gebäude.
    Sein Weg führt ihn in südlicher Richtung auf der via sacra. Der Wind bauscht seine Toga und streift sein Gesicht. Er ist warm, was auf ein drohendes Gewitter hinweisen könnte. So beschleunigt der Aedil seinen Schritt.

  • Nun war sie schon eine Ewigkeit hier draussen rumgerannt und hatte ihn nicht gesehen. Sie wusste wie er aussah und würde ihn erkennen sollte er an ihr vorbeispazieren, aber das schien so unwahrscheinlich wie es nun vom Himmel Kühe regnen würde. Leichte Wut keimte in ihr, denn wenn sie etwas nicht leiden mochte, dann wenn sie einen Auftrag hatte der fast unerfüllbar war. Sie konnte schlecht zu dem Kerl nach Hause spazieren wo alle Sklaven Zeugen werden würden, wie sie den Mann umbrachte, der von vielen so verhasst war. Hatte er aber nicht recht damit, dass man die Produkte der Germanen nicht kaufen sollte? Am besten war sie würde sich keine Meinung darüber bilden sonst würde er ihr noch sympatisch werden.


    Was oder wer war das? Die junge Frau sah schnell auf die Seite, als sie einen älteren Mann erblickte, der zu ihrem Leidwesen nicht alleine unterwegs war. Er war älter, er war wohlhabend und er hätter bestimmt auch so nicht mehr so viele Jahre vor sich, also tat sie der Stadt doch sicher einen Gefallen wenn sie ihn aus dem Weg räumen würde und vielleicht würde sie noch einen Auftraggeber gewinnen der sie immer wieder anheuerte wenn sie ihre Sache ausgezeichnet erledigte.


    Es sollte alles schnell gehen aber sie hatte nicht mit seinen Begleitern gerechnet und ausserdem waren ihr hier noch zu viele Leute also beschloss sie ihnen unauffällig zu folgen.

  • Die via sacra im südlichen Verlauf folgend nahm der Menschenstrom ein wenig ab. Eine Steigung führte hinauf zum Titusbogen und Buschwerk entfaltete seine Pracht über der Straße. Den schnellen Schritten des Aedils kamen die Leibwächter kaum nach, er schien es eilig zu haben am heutigen Tage, was aber aufgrund des drohenden Unwetters auch nicht verwunderlich war.


    Das forum romanum lag in ihrem Rücken, hinter der rostra, dem Zentrum römischer Debatten- und Streitkunst erhoben sich die Säulen des Tempels der Concordia, die die Rückseite des Staatsarchivs, dem Tabularium, verdeckte und hinauf führte zum Capitol, jener den Göttern geweihter Festung.


    Tacitus hielt kurz inne, auf die Leibwächter wartend, während er selbst verschnaufte. Auf den Straßen erkannte er sonst niemanden von Rang und Namen, kein Senator, kein Ritter oder sonstiger hoher Würdenträger, der ihm geläufig waren, nur Römer ihres Standes, die den Weg zum oder fern des forums suchten, ebenso natürlich Bettler und anderes Gesindel, daß hoffte einen guten Fang zu machen. Eine Bettlerin war Tacitus schon am forum aufgefallen, kurz nachdem er die basilica verließ, zumindest war ihm so, aber er konnte sich auch irren und einer herumstromernden Bettlerin schenkte er auch keine große Beachtung.
    Nachdem er sich einigermaßen erholen konnte, führte ihn sein Weg weiter. Zur Casa war es noch lang.

  • Konnte er ihr nicht einfach den Gefallen tun und stehen bleiben und dann seine netten Begleiter einfach wegschicken. Warum hatte er eigentlich Angst, dass er nicht alleine unterwegs war? Kein Wunder, dass man ihn aus dem Weg geschafft haben wollte, sie hatte vollstes Verständnis dafür irgendwie. Sie war so in Gedanken um sich zu überlegen wie sie ihm am besten das kleine Geschenk geben sollte, welches unter der Tunika verborgen war, dass sie wenn sie nicht auf den Weg geachtet hätte bald in sie reingelaufen wäre. Sie hatte nun also keine andere Wahl, als ein kleines Stück voraus zu laufen und dann irgendwie die anderen sie wieder überholen lassen, was ihr dann auch gut gelang. Nun musste sie bald handeln, denn sie merkte wie sie etwas nervös wurde. Luciana konnte sich vor allem keine Verfolgungsjagd leisten.


    Da sie sich hatte zurückfallen lassen, war sie nun wieder hinter den Männern und wartete auf eine günstige Gelegenheit um den Dolch in Einsatz zu bringen. Ihre Hand wanderte schon langsma in Richtung ihrer Waffe und konnte sie auch ergreifen, aber sie musste noch ein wenig warten bevor sie diese werfen würde.
    Luciana wusste, nicht mehr lange und ihr Auftrag würde vollbracht sein.

  • Jetzt passierten sie den Titusbogen auf der Höhe der via sacra. Rechts ging es rauf zum Palatin, geradeaus erspähte man das gewaltige Kolosseum, welches zu Teilen vom Tempel der Venus und Roma verdeckt war.
    Die beiden Leibwächter begleiteten den Aedil links und rechts und jener schien guter Dinge, bald die Casa seines Bruders zu erreichen. Dieser befand sich in jenen Tagen auf dem Landsitz der Gens Helvetia und Tacitus fragte sich immer öfter, ob die Ärzte ihn von seinen Leiden kurieren würden können. Schließlich waren er und Geminus in einem Alter, wo man dem Tod näher als der Geburt war und die Götter einen jeden Moment zu sich holen würden können.
    Tacitus verdrängte diesen Gedanken und bog in eine Seitengasse, um den Umweg über den meist überfüllten Platz vor dem Kolosseum nicht zu nehmen.


    Die Leibwächter stets in Schritt und Tritt nebenher...

  • Jetzt oder nie!!
    Sie holte ein wenig auf, aber nur soviel, dass sie genügend Spielraum hatte um schnellsten weg zu kommen. Die Gasse kam ihr nur recht, etwas besseres hätte ihr nicht passieren können, obwohl das auch wieder gelogen war, denn der gute Mann hätte sich zu ihr gesellen können und sich einfach abstechen lassen können.
    Sein Rücken war nicht gedeckt und an etwas anderes musste sie ja eigentlich auch gar nicht, als an diesen. Der Dolch lag in ihrer Hand, ungewöhnlich leicht fühlte er sich an, als sie ihn gezogen hatte. Er sah noch genauso aus, als sie ihn präpariert hatte. Nicht lange und er würde sterben, ja sie hatte sich sicher wieder selber übertroffen, anders konnte es gar nicht sein.
    Mit einem Ruck blieb sie stehen und warf ihn genau in seine Richtung, genau auf seinen Rücken zu.

  • Der schmale Weg war leicht abschüssig und führte weg vom forum zwischen hohen Mauern richtung Esquilin, war aber deshalb nicht weniger frequentiert als die große Hauptstraße. Auch hier bahnten sich vereinzelte Passanten ihren Weg zum Forum oder folgten in gleicher Richtung der des Aedils.
    Tacitus dachte gerade daran wie er seine Nichte im Haus ihres Vaters begrüßen würde und daß der alte Geminus doch immer einen vorzüglichen Tropfen auf Lager hatte, als ein plötzlicher ziehender Schmerz sich in seinen Rücken bohrte. Die Sinne waren betäubt und noch konnte er nicht lokalisieren, woher dieser Schmerz kam oder was ihn ausgelöst hatte. Der Aedil krümmte sich nur zu Boden und stieß einen kräftigen, kurzen Schrei aus, während die Leibwächter sich ruckartig zu dem Opfer umdrehten. Ihnen stand die Verwunderung ins Gesicht geschrieben, aber auch die peinliche Berührung, daß es ja ihr Verschulden war, daß der Aedil einem Attentat unterlag.
    Während der eine das Messer begutachtete, erspähte der andere den möglichen Attentäter. Da die Straße entsprechend belebt, aber nicht überfüllt war, bildete sich sofort eine Traube an Passanten um den verwundeteten Magistrat, welche selbst teilweise noch schockiert waren, ob des überraschenden Hinterhalts. So hatte der eine der beiden Leibwächter Mühe, die Täterin ausfindig zu machen, bahnte sich seinen Weg zurück und erblickte auch eine um die Ecke huschende Bettlerin.

  • Sie hatte getroffe, aber wie hätte es auch anders sein sollen. Sie war darin geübt gewesen mit einem Dolch umzugehen, wie sie auch in den vielen Kräutern geübt war. Eine kleine Meisterin war sie und das würde sich irgendwann bezahlt machen, auch wenn sie sich sicher sein konnte, dass sie eines Tages dafür im Carcer landen würde. Jeder bekam irgendwann seine Strafe auch sie, aber ihr Ende war noch lange nicht gekommen, aber SEINES schon und es war sein Pech gewesen zur falschen Zeit am falschen ort zu sein, denn wenn er einen anderen Weg eingeschlagen hätte, hätte sie Probleme gehabt, aber er gab ihr eine wunderbare Vorlage.
    Nachdem sie gesehen hatte, dass es ein Volltreffer war, zumal sein Schrei wohlige Musik in ihren Ohren war,machte sie sich auf dem schnellsten Weg vom Acker. Die Menschen die zu dem Aedilen liefen taten ihr dabei einen sehr großen Gefallen und das ließ sie lächeln, auch wenn sie sich eilte und schon fast rannte. Kein einziges Mal hatte sie sich mehr nach hinten umgedreht als sie in eine Gasse verschwand und ihr Tuch, welches sie über dem Kopf trug in eine Ecke schmiß und weiter lief. Sie musste wieder in ihr Versteck, unauffällig wie immer.

  • Luciana war sich so sicher, dass sie es geschafft hatte, als sie gegen ein Hindernis prallte und völlig zusammenzuckte. Nun konnte man sie ja richtig sehen, was vorher nicht wirklich möglich gewesen war wegen dem Tuch, welches sie über die Haare liegen hatte und nun hinten in der Gasse irgendwo lag. "Bitte um Verzeihung" sagte sie auf die Schnelle. Ruhig bleiben. "Termine, wenn man bei der Stadt arbeitet muss man immer schnell sein. Vale Bene, ich muss weiter bevor ich meinen Job verliere." Sie lächelte ihn noch freundlich an und drängte sich dann auch schon wieder an ihm vorbei ohne sich groß umzudrehen oder sich weitere Gedanken um das Zusammentreffen mit dem Mann zu machen. So gelangte sie in die nächste Seitengasse und verschwand.

  • Der Leibwächter stürmte los mit mächtigen Schritten und rief schon von weitem "Haltet sie !" zu dem verdutzten Passanten, gegen den das Weib in lauter Unachtsamkeit gerannt war. Doch von der Situation überrumpelt, schien er zweifellos überrascht, als daß er rechtzeitig die Flüchtende hätte ergreifen können.
    Die Geschwindigkeit, mit der der Leibwächter dieselbe Strecke, die man eben gegangen war und die deutlich hörbaren Rufe, stehenzubleiben oder das Miststück zu ergreifen, weckten eindeutig die Aufmerksamkeit der übrigen Passanten auf der via sacra, bis er sie letztlich aus den Augen verloren hatte. Doch so leicht gab er nicht auf und darauf sprach er mehrere Passanten an und löcherte diese mit Fragen wie "Habt ihr sie gesehen ? - Ein junges Mädchen, blond, mit einer Kutte, sehr klein." und hoffte die ein oder andere Information zu gewinnen.


    Unterdessen hatte sich die Zahl Schaulustiger nicht verkleinert. Der Aedil war sichtbar angeschlagen, aber er lebte. Ein Junge, den man einige Sesterzen in die Hand gedrückt hatte, war zum 'Clinicum Silva Nigra' gerannt, um dem dortigen medicus herbeizuholen und ein aufmerksamer Beobachter hatte sofort eine Patrouille der Cohortes Urbanae informiert.

  • Zitat

    Original von Quintus Germanicus Sedulus
    Was hat sie denn ausgefressen? Oder willst Du nur was von ihr? Wollte Cerco von dem Kerl wissen.


    "Sie hat ein Attentat auf den Aedil verübt, weiß der Geier, was sie vorgehabt hatte." antwortete der erstere der beiden Leibwächter, ziemlich erschöpft von der erfolglosen Hetzjagd. "Die cohortes müssen noch informiert werden und am besten auch der Kaiser."


    Man konnte dem Leibwächter die Aufregung förmlich ansehen.

  • Mattiacus kam so schnell es konnte zum Tatort, nachdem er vom Attentat auf den Aedil gehört hat.


    Mattiacus sah auch gleich was los war. Der Aedil lag auf dem Boden und blutete, schien aber noch am Leben zu sein.


    Er holte aus seine Tasche einen Verband und suchte den Körper des Aedils nach der Wunde ab. Als er sie gefunden hat versucht er erstmal die Blutung zu stoppen, indem er einige Kräuter und den Verband auf die Wunde presste.

  • Zitat

    Original von Caius Helvetius Tacitus
    "Sie hat ein Attentat auf den Aedil verübt, weiß der Geier, was sie vorgehabt hatte." antwortete der erstere der beiden Leibwächter, ziemlich erschöpft von der erfolglosen Hetzjagd. "Die cohortes müssen noch informiert werden und am besten auch der Kaiser."


    Man konnte dem Leibwächter die Aufregung förmlich ansehen.


    Hmm bei den Göttern. Das erklärt die Eile die sie hatte. Zu mur meinte sie nur sie wäre spät dran und sie müsse sich sputen um zur Arbeit zu kommen. Die Frage ist nur welche Arbeit sie meinte, woh der nächste Auftrag.


    Ach ja, sie ist so weit ich das noch mitbekommen konnte in diese Gasse dort eingebogen.


    Cerco deutete in die Richtung in die die Verbrecherin gerannt war.

  • Zitat

    Original von Quintus Germanicus Sedulus
    Ach ja, sie ist so weit ich das noch mitbekommen konnte in diese Gasse dort eingebogen.


    Der Leibwächter nickte. "Ich danke Dir, Bürger." Er bezweifelte zwar, daß er die Täterin noch irgendwie zu Gesicht kriegen würde, doch er ließ zumindest nichts unversucht, einen kurzen Blick zu wagen, ob das schändliche Weib sich irgendwo dort hinten aufhielt.


    Unterdessen war Tacitus zusammengebrochen. Irgendetwas mußte ihn benebelt haben, oder er hatte einfach zu viel Blut verloren. Jedenfalls schien sein Zustand fraglicher den je. Nur sporadisch nahm er Stimmen nah und Nebel umwitterte sein Blickfeld. Waren das die Nebel des Styx ? Würde der Fährmann gleich übersetzen, um ihn ans andere Ufer zu bringen. Die unverständlichen Laute, waren sie das Heulen und Jaulen der Geister, die seinen Weg begleiteten ? Er befühlte mit der Zunge seine Zahnreihe. War da eine Münze ? Das Zahlungsmittel für die Fähre. Doch er fühlte Leere. War alles nur ein Traum ? Den Schmerz des immernoch in seinem Rücken steckenden Messers, er spürte ihn nicht mehr. Alles war so undeutlich. Nichts wie es war.

  • Sim-Off:

    Komm mir zwar gerade aus bestimmten Gründen bissel doof vor, aber egal ^^


    Sollianus war mit ein paar Kameraden eigentlich auf dem Weg zur typischen Torwache gewesen, als ein aufgebrachter Passant sie alarmiert hatte, dass irgendwas Schlimmes passiert sei. Scheinbar war keine andere Patrouille in der Nähe, so eilte die kleine Gruppe zum Ort des Geschehens und besah sich das Malheur. Einer der Dienstälteren meinte nur: Tatort sichern! Zeugen suchen! Einer von Euch rennt zur Castra und gibt dort Bescheid! Das machst Du, er deutete auf einen. Dieser nickte eilfertig und rannte los und der Miles griff an seinen Hals, wo er die Pfeife hatte und pfiff, in der Hoffnung, dass eine Patrouille noch zur Verstärkung käme. Dann ging er zu dem Verletzten und dem Medicus, während Sollianus und die anderen sich bemühten den Tatort zu sichern und die möglichen Zeugen zu befragen.
    Balbillus, so hieß der ältere Miles, kniete sich neben den Verletzten und betrachtete ihn stirnrunzelnd. Du bist der Medicus? wandte er sich an jenen. Was ist passiert?

  • Sim-Off:

    Wo ist denn der Medicus ? ?(


    Der Aedil lag benebelt auf dem Boden. Seine Leibwächter stützten ihn, ehe eine Trage von vier Sklaven herbeigebracht wurde und der Aedil in die Praxis des medicus transportiert wurde. Im Laufschritt schleppten die Träger den beinahe leblosen Aedil durch die Gassen der Urbs. Das schwere Keuchen der Sklaven war dabei deutlich zu vernehmen, denn der Aedil wog nicht gerade wenig.


    Wie sich die staunende Menge von Zuschauern gebildet hatte, so löste sie sich auch wieder rasch auf. Und ein aufgeregter Praetorianer, der keine 100 Meter vom Palatin Wache geschoben hatte, begab sich zurück an seinen Posten, um dem Imperator von dem geschehenen Attentat in Kenntnis zu setzen.

  • Sim-Off:

    In Germanien


    Die Miles, unter ihnen Solli, befragten einige Zeugen und doch kam nicht viel bei raus. Bei dem ein oder anderen war es eine alte zahnlose Frau, bei anderen eine blonde Schönheit, wieder andere wollten einen Kerl gesehen haben. Es war zum Mäusemelken und nicht feststellbar, wer nun Recht hatte. Dann war da aber noch der eine Sklave von dem Opfer.
    Als der Aedil abtransportiert wurde, schickte der Dienstälteste Sollianus mit, dass er bei dem Opfer bleiben solle um ihm notfalls Fragen stellen zu können oder zumindest zu gewährleisten, dass alles klar ging. Solange, bis endlich aus der Castra Anweisungen kommen würden. So nickte dieser nur und eilte den keuchenden Sklaven, weniger keuchend und recht behende und locker, gelobt sei Lauftraining, hinterher.

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