Domus Factionis Purpurea

  • Domus Factionis Purpurea

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    ~Das Haus der Factio Purpurea in Italia~


    Das Haus der Factio liegt auf der dritten Ebene der Trajansmärkte, hoch schwebend über den Läden der Händler und den vielen Tabernae. Blickt man aus den Fenstern, sieht man über das rege Treiben der Römer auf den Märkten. Hier wird die Politik der Factio im Herzen des Imperiums gemacht. Die Factiomitglieder können sich hier zu Gesprächen, Festen und Gastmahlen treffen. Jedes Factiomitglied hat freien Zugang zu den Räumlichkeiten des Hauses.


    Die Türen des Hauses stehen aber auch Besuchern offen. Wer sich im Atrium meldet, wird von einem Factiomitglied über unsere Arbeit informiert oder zu einem Gespräch eingeladen werden.


    Die Räumlichkeiten des Hauses sind:


    ~ Das Atrium


    ~ Das Triclinum


    ~ Die Bibliotheca


    ~ Das Officium



    Sim-Off:

    Bitte gebt den Raum an, in dem Ihr Euch befindet.


    Außerdem: Benutzt doch bitte die Antworttaste bei den Beiträgen rechts oben, damit wir hier die Übersicht behalten, wenn ihr nicht eine neue Plotlinie anfangt. Danke :)


  • Durch die großen Einganstore geht es direkt in das Atrium des Domus Factionis Purpurae. Ein großes Wasserbecken mit einer Marmorstatue ziert die Mitte des Raumes. Fresken, die den Raub der Sabinerinnen und die Gründung der Stadt zeigen, bedecken die Seitenwände.


    Der Marmorboden glänzt glattpoliert im Sonnenlicht. Helle Marmobänke säumen den Rand des Atriums und Samtkissen lassen die Besucher und Gäste des Hauses bequem warten.


    Vom Atrium aus gehen drei Türen zu den anderen Räumen des Hauses ab.


  • Im hinteren Teil des Hauses liegt das Triclinum, das Speise- und Festmahlzimmer des Domus. Hier finden die Gastmahle der Factio statt. Die Einrichtung des Speisezimmers ist in den Farben der Factio gehalten.


    Die Wände werden von Fresken geschmückt, die Mythen des Gottes Mercurius zeigen, dem Gott der Händler. Von seiner Geburt, seiner Zeit in der Wiege und schließlich als Götterbote mit den geflügelten Sandalen. Unter diesen Bildern sind Sterbliche abgebildet, die Handwerk und Handel nachgehen.


    In den vier Ecken des Saals sind vier Statuen aufgestellt. Sie symbolisieren Clementia (Sanftmut), Virtus (Tugend), Iustitia (Gerechtigkeit) und Pietas (Pflichtgefühl).


  • Die Bibliothek der Facito grenzt ebenfalls an das Atrium. Durch eine doppelflüglige Tür geht es in den von Säulen getragenen Raum. Große Fenster durchfluten den Raum mit Licht, so dass es den Augen leichter fällt die Papyri und Tafeln zu studieren.


    In den hohen Regalen sind die Schriftrollen der Factio verwahrt, die schon seit vielen Generationen gesammelt werden; Stammbäume der Factiofamilien, Schriften römischer Geschichtsschreiber, Abschriften verschiedenster Philsopophen (Von den Vorsokratikern bis zu den zeigenössischen römischen Philosophen). Ein Gelehrtenherz würde höher schlagen.


    Im hinteren Teil der Bibliothek steht, angeleuchtet von der Mittagssonne, die Muse Melpomene. Hinter der Statue sind Regale voll mit Tragödien und Komödien. Von Theaterstücken des Sophokles bis zu Aristophanes, sogar eine Abschrift des Satyricons ist hier zu finden.


  • Das Officium


    Das Officium ist wesentlich kleiner als die anderen Räumlichkeiten und für die privaten Gespräche und Besprechungen der Factiomitglieder gedacht.


    Vor dem Fenster steht ein großer Holztisch aus Kirschholz. Im dem Holz ist eine Karte des Imperiums eingeschnitzt. Die Städte, Flüsse und Grenzen der Provinzen sind dort gekennzeichnet.


    Im hinteren Teil des Raumes steht ein großer Sitzkreis mit einigen Clinen, wo sich die Mitglieder um einen Tisch aus afrikanischen Marmor versammeln können und ihre Gedanken austauschen können.


    An der Wand hinter den Sitz- und Liegegelegenheiten ist ein sich aufbäumendes Pferd, in der Factiofarbe, als Fresko verewiglicht. An den anderen Wänden sind Fresken mit Bildern von Wagengespannen und schönen Pferden gemalt.


  • ~ Das Triclinum


    Curio machte sich auf in die neue Unterkunft der Factio Purpurea für die Provinz Italia. Die Schritte in die dritte Ebene waren für einen verwöhnten Senator zwar etwas bemühend, doch lohnte sich dieser Aufstieg doch immer wieder.


    Als allererstes setzte er sich im Triclinum auf eine Cline, liess sich einen Becher stark verdünnten Weines bringen (er hatte es heute ein bisschen mit dem Magen) und sah sich nach anderen Factio-Mitgliedern um.

    PATER FAMILIAS DER GENS SCRIBONIA

    amare et sapere vix deo conceditur

  • Im Atrium


    Aus dem Officium betritt Medeia das Atrium. Sie bleibt einen Moment lächelnd stehen als die Sonne auf das Marmor und die spiegelglatte Wasserfläche des Beckens trifft.


    Sie geht auf Aemilius. "Salve, Aemilius! Es freut mich, dass Du hierher gefunden hast." Sie lächelt ihn freundlich an. "Ich habe Senator Curio gerade im Triclinum gesehen. Magst Du nicht mit dazu stoßen? Folge mir einfach..."


    Sie dreht sich um und öffnet die Tür zum Triclinum.

  • Mit hoffentlich Aemilius im Schlepptau, betritt Medeia das Triclinum. Lächelnd tritt sie an die Clinen heran.


    "Salve, Curio!" Sie setzt sich. "Wie ich sehe, hast Du es gleich zum Wein geschafft!" Sie schmunzelt. "Und, wie gefallen Dir die neuen Räumlichkeiten?"

  • ~ Das Triclinum


    Curio fühlte sich im ersten Moment etwas ertappt. Kaum das erste mal in den neuen Gemäuern und schon tummeln sich seine Gedanken und seine Stillung des Durstes beim Wein.


    "Salve, Artoria. Ich muss sagen: die Wahl des Hauses und die Einrichtung zeugen von wahrhaftem Geschmack. Wer hatte denn hier dieses geschickte Händchen?"

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  • Medeia lächelt geschmeichelt und setzt sich auf eine Cline, Curio gegenüber. Sie faltet ihre Hände auf dem Schoß.


    "Ich danke Dir, Curio. Das mit der Einrichtung habe ich arrangiert." Sie läßt sich ebenfalls etwas Wein bringen. "Ich wollte gleich noch zum Plebiszit aufbrechen. Du wirst ja daran nicht teilnehmen können, nicht wahr?"

  • ~ Das Triclinum


    "In der Tat werde ich nicht erscheinen können. So verbietet es mir das Plebiszit-Gesetz, das ich selbst erschuf, dass ich als Senator mitbestimmen darf."


    Curio seufzte leise.


    "Du hast vor zu sprechen? Du hast so ein kämpferisches Blitzen in den Augen ;)."


    In diesem Moment trat Aemilus herein. Curio grüsste freundlich und hoffte, dass jener ihm nicht wieder den ganzen Wein wegtrinken würde.

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  • ~ Das Triclinum


    Medeia lächelt. "So, habe ich das?" =) Sie lehnt sich auf der Cline zurück. "Eigentlich habe ich das nicht vor, wenn der Volkstribun seine Arbeit richtig macht." -.^ :]


    Sie winkt einem Sklaven, auch Aemilius etwas Wein zu bringen. "An Reden in der Öffentlichkeit muss ich mich noch gewöhnen. In Griechenland wäre mir das nicht möglich gewesen."


    Neugierig mustert sie Curio. "Und wie hast Du Deinen Weg in den Senat gefunden, Curio?"



    Sim-Off:

    Edit: Irgendwie vergesse ich immer die Räumlichkeiten

  • ~ Das Triclinum


    "Dann wollen wir mal hoffen, dass der Volkstribun seine Arbeit auch richtig macht, wobei mich dann natürlich interessieren würde, wie du in diesem Zusammenhang "richtig" definierst ;)."


    lachte Curio zurück.


    "Wie ich meinen Weg in den Senat gefunden habe? Also du meinst jetzt das technisch ;)? Nun, man munkelt, dass ich einer der Senatoren war, der am längsten brauchte, um in ihn zu gelangen. So war es nie meine erste Priorität in dieses wichtige und würdige Gremium zu gelangen. Denn, hypothetisch gesprochen, um Macht und Einfluss einzusetzen, muss man nicht zwingend im Senat sein....ganz hypothetisch gesprochen.


    Nichts desto trotz ist der Senat eine der wichtigsten Institutionen des Imperiums, ohne den das Reich wohl innerhalb kürzester Zeit kränkeln würde."

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  • ~ Das Triclinum


    Medeia schmunzelt gut gelaunt. "Technischer Weg in den Senat? Nun, so hätte ich das nicht unbedingt ausgedrückt!"


    Langsam stellt sie wieder den Becher ab und wechselt etwas ihre Position. "Aber der Senat hat doch faktisch nicht mehr die Macht, wie zur Zeit der Republik. Oder irr ich mich da?"

  • ~ Das Triclinum


    "Damit hast du leider ganz recht."


    Artoria trat an einen Wunden Punkt.


    "Es ist jederzeit möglich, dass der Imperator ein Dekret des Senates aufhebt. Es ist auch sehr gut möglich, dass der Imperator einfach so ein imperatorisches Dekret erstellt, von dem der Senat erst dann Kenntnis nimmt, wenn es schon verabschiedet und veröffentlicht wurde (so geschehen bei der Steuerbefreiung der Patrizier). Das ist der Preis dafür, dass wir die Republik mit dem Prinzipat austauschten. Was nun überwiegt: Die Vor- oder die Nachteile? Dies möge jeder für sich selbst entscheiden."


    Nun wieder etwas fröhlicher:


    "Aber nun sage mir: Wann tut ein Volkstribun seine Arbeit "richtig" ;)?"

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  • "Er darf seine Ohren nicht dem Volk verschließen und er muss den Willen des Volkes durchsetzen. Schließlich verkörpert er den Stand der Plebejer und ist keine Privatperson mit eigenen Ansichten und eigenen Motiven mehr."


    "Ganz konkret werde ich sehen, wie er die Volksversammlung leitet und ob er sich als fähig dazu erweist. Zum Einen sie in die richtige Bahnen zu führen, zum Anderen den Volkswillen aufgreifen zu können und in produktive Ergebnisse umzuwandeln! Und ob er sich als integer und standhaft erweist, was er bis jetzt ja nicht bewiesen hat." Sie lächelt und hebt ihre Schultern leicht.


    "Meine Aussage war auch eher leicht dahin gesagt. Ich werde auf der Versammlung sehen, ob es notwendig ist, etwas zu sagen oder nicht!"

  • ~ Das Triclinum


    "Ich teile deine Definitionen ganz und gar und freue mich, dass wir hier einer Meinung sind. Für den konkreten Fall erhoffe ich mir auch, dass er es nicht zulässt, dass Tumulte entstehen. Dies wäre nicht nur undemokratisch (welch schreckliches Wort wäre dies in gewissen Kreisen ;)?), sondern der VT wäre hierfür per Gesetz auch direkt verantwortlich zu machen.


    Nun denn, wollen wir hingehen? Ich fürchte es könnte schon begonnen haben ;)."

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  • ~ Das Triclinum


    "Demokratie?" Medeia schaudert gespielt. "Eine schreckliche Vorstellung. Die griechischen Philosophen, wie Aristoteles oder Platon, lehnen soetwas mit Recht ab!" Sie schüttelt lächelnd den Kopf.


    "Ja, gehen wir doch...Aemilius? Kommst Du mit? Wenn nicht, solltest Du unbedingt einen Blick in die Bibliothek werfen." Sie lächelt ihm zu und macht sich auf zu der Volksversammlung.

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