Die Unterkünfte der II. Kohorte

  • Die Zelte der II. Kohorte stehen da, wo sie immer in einem Lager stehen.


    Titus, Plautius und ich kehren von unserem Wachdienst zurück.


    Leise lege ich meine Rüstung ab, plaziere sie so, das ich sie jeder Zeit greifen kann. Sofort schlafe ich ein, nutze die wenigen Stunden bis zum Morgen.

  • Nach einer kurzen Nacht erwache ich und bereite mich auf den Tag vor.


    Einige haben bereits Puls gekocht. Da der Tag harte Arbeit verspricht, esse ich eine grosse Portion, obwohl es nicht besonders gut schmeckt. Ich werde wohl mal probieren müssen, etwas besseres für einen der nächsten Tage zu organisieren.

  • Eines Abends beendete ich meinen Kontrollrundgang und sorgte für Ruhe in der Einheit.
    Dann konnte auch ich mich zu Bett begeben.
    Die Nacht war kurz, zumindest kam es mir so vor.
    Vor dem Morgenappell blieb ich noch etwas liegen und grübelte über meinem Projekt nach.
    Es würde nicht besonders einfach werden, es durchzuziehen, doch hatte ich mir bereits genaue Pläne gemacht.
    Doch dafür war noch bis nach dem Feldzug Zeit.

  • Titus hatte es wieder irgendwie geschafft,... frisches Fleisch und Gemüse...


    Nur, wenn man diesen Hünnen an den Topf lässt, dann wäre sicher nichts geniessbares heraus gekommen.


    Daher koche ich heute wieder... schliesslich hab ich auch die Probati dazu gerufen. Sie sind deprimiert genug... etwas anderes als Puls und Trockenfleisch würde ihnen schon gut tuen.


    Es dauert nicht lange, dann durchzieht die Zelte ein angenehmer Duft, nach Thymian, Lorbeer und frischem Fleisch.

  • Der Routinedienst des Tages ist erledigt.
    Die Extrarationen sind verteilt... und teilweise schon vertilgt...


    Titus liegt auf seiner Pritsche im Zelt und schläft den Schlaf der Gerechten...


    Ich hin gegen, denke über die Ererignisse der letzten Tage nach, unseren Gewaltmarsch um den Nachschub zu sichern.


    Irgendwann wandern meine Gedanken ab, verlassen Germanien... zurück in Vergangenheit. Damals, in der Villa in Gallica. Mir kommt der Geruch von frischen Heu und den Pferden wieder in dien Sinn... Ich sehe mich Pollux trocken reiben, den Schwarzen Hengst meines Grossvaters, auf dem nur er und ich reiten durften...
    Und ich sehe sie, wie sie mir zu schaut, mich anlächelt...


    Und Ich grüble darüber nach, was sie wohl macht... ob sie in Roma ist, wie sie es wollte, oder aber noch in Hispania...


    Irgendwann nehme ich eine Wachstafel, und schreibe einige Zeilen... Dann verschliesse ich sie, versiegele sie...und schreibe darauf : "Nur im Falle meinbes Todes zu öffnen."


    Morgen werde ich es beim Stab abliefern.

  • Plötzlich war ich wach... Spüre einen stechenden Schmerz in der Brust, mir ist als ob mein Herz still steht, ich ringe kurz nach Atem..


    Dann, so plötzlich wie es kam, ist es vorbei.


    Ich stehe auf, immer noch steht mir der Schweiss auf der Stirn... Was war das, frage ich mich, was soll das bedeuten ?


    Ich trete kurz vor das Zelt, ateme die frische Nachtluft ein...


    Irgendwo singt ein Vogel, es istr ein schönes Lied das er pfeift... Doch dann sehe ich einen Greifvogel vom Himmel herabstürzen. er zeichnet sich im Mondlicht ab... und das Pfeiffen verstummt...


    Jetzt wird mir klar... Es ist etwas passiert...mit Ihr... Ich weis nicht was... aber es nichts gutes...


    Langsam, fast unsicher schwankend, kehre ich zurück ins Zelt, lege mich wieder hin... blicke in die Dunkelheit über mir..

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