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Zum Ende der Seite springen [Hortus] Ein Fest den Göttern würdig
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Cnaeus Decimus Casca

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10.06.2019 15:08

Während ich mich noch an den Muscheln gelabt hatte – natürlich hatte ich auch das Garum dabei nicht vergessen – frönte ich noch ein wenig dem Wein und schaute mich dabei um. Muckel stand neben mir, bereit den Teller mit den nunmehr Schalen an die zuständigen, vorbeieilenden Sklave weiter zu reichen. Auch er trank immer wieder von dem Massiker, den ich ihm überlassen hatte und trotz seines dunklen Teints konnte man meinen, er hätte recht rosige Wangen bekommen. Der Blick gen Sonne zeigte mir auch, dass es inzwischen Zeit war, dass meine Geliebte eintraf, doch ließ diese noch auf sich warten. Ob es wohl an der Zeit war, sich Sorgen zu machen?
Um dem ein wenig vorzubeugen, machte ich mich nach dem Mahl wieder auf den Weg, denn sicherlich gab es noch recht viele Eindrücke, welche aufgenommen und niedergeschrieben werden wollten. Muckel, inzwischen wieder ohne Weinbecher, folgte mir auf Schritt und tritt, als ich durch die Menschenmenge flanierte, mit lässig auf den Rücken gelegten Armen. Dabei nickte ich mal dem einen, mal dem anderen zu. Am Brunnen blieb ich wieder stehen, um ihn zu betrachten, dann machte ich mich auf und stieß unverhofft auf eine junge Dame (Iulia Stella), welche wohl soeben noch in ein Gespräch verwickelt schien. Doch eigentlich war es nicht ich, der auf sie traf, sondern mein Sklave, der mit einigen Notizen beschäftigt, einfach gegen die junge Frau gelaufen war und sie somit mit der Schulter touchiert hatte. Muckel schreckte auf, blickte ebenso entschuldigend wie betroffen drein, als ich es aber letzten Endes war, der das Wort ergriff. “Verzeih‘ meinem ungeschickten Sklaven!“, bat ich eilig. “Mitunter kann er ein arges Trampeltier sein!“ Muckel trat einen Schritt beiseite und verneigte sich leicht. Ich lächelte freundlich und auch ein wenig neugierig. “Mein Name ist Decimus Casca,“ erklärte ich, unwissend darüber, dass mich noch ein recht zartes Knoblaucharoma umwölkte, welches von den Muscheln stammte. “Es ist mir eine Freude!“ Ob es für die junge Frau auch eine Freude war, musste sich noch herausstellen.


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10.06.2019 17:05

Zitat:
Original von Cnaeus Decimus Casca
Während ich mich noch an den Muscheln gelabt hatte – natürlich hatte ich auch das Garum dabei nicht vergessen – frönte ich noch ein wenig dem Wein und schaute mich dabei um. Muckel stand neben mir, bereit den Teller mit den nunmehr Schalen an die zuständigen, vorbeieilenden Sklave weiter zu reichen. Auch er trank immer wieder von dem Massiker, den ich ihm überlassen hatte und trotz seines dunklen Teints konnte man meinen, er hätte recht rosige Wangen bekommen. Der Blick gen Sonne zeigte mir auch, dass es inzwischen Zeit war, dass meine Geliebte eintraf, doch ließ diese noch auf sich warten. Ob es wohl an der Zeit war, sich Sorgen zu machen?
Um dem ein wenig vorzubeugen, machte ich mich nach dem Mahl wieder auf den Weg, denn sicherlich gab es noch recht viele Eindrücke, welche aufgenommen und niedergeschrieben werden wollten. Muckel, inzwischen wieder ohne Weinbecher, folgte mir auf Schritt und tritt, als ich durch die Menschenmenge flanierte, mit lässig auf den Rücken gelegten Armen. Dabei nickte ich mal dem einen, mal dem anderen zu. Am Brunnen blieb ich wieder stehen, um ihn zu betrachten, dann machte ich mich auf und stieß unverhofft auf eine junge Dame (Iulia Stella), welche wohl soeben noch in ein Gespräch verwickelt schien. Doch eigentlich war es nicht ich, der auf sie traf, sondern mein Sklave, der mit einigen Notizen beschäftigt, einfach gegen die junge Frau gelaufen war und sie somit mit der Schulter touchiert hatte. Muckel schreckte auf, blickte ebenso entschuldigend wie betroffen drein, als ich es aber letzten Endes war, der das Wort ergriff. “Verzeih‘ meinem ungeschickten Sklaven!“, bat ich eilig. “Mitunter kann er ein arges Trampeltier sein!“ Muckel trat einen Schritt beiseite und verneigte sich leicht. Ich lächelte freundlich und auch ein wenig neugierig. “Mein Name ist Decimus Casca,“ erklärte ich, unwissend darüber, dass mich noch ein recht zartes Knoblaucharoma umwölkte, welches von den Muscheln stammte. “Es ist mir eine Freude!“ Ob es für die junge Frau auch eine Freude war, musste sich noch herausstellen.


Ich war noch etwas in Gedanken und in meinen schönen Gefühlen versunken, nachdem Annaeus Florus erst gerade das Fest verlassen hatte, da wurde ich von der Seite leicht angerempelt. Bevor ich aber irgend etwas sagen konnte, entschuldigte sich bereits ein männlicher Gast für das schändliche Verhalten seines Sklaven.
Der Gast wirkte ganz freundlich, doch umströmte ihn ein leichter Geruch von Knoblauch und da ich Knoblauch nicht besonders mochte, musste ich mich etwas zusammennehmen um mir dies nicht anmerken zu lassen.

Guten Abend, Decimus Casca. Das Verhalten deines Sklaven sei dir und ihm in diesem Fall verziehen! Ich bin Iulia Stella eine Cousine des Gastgebers.
Das iulische Verhalten was die genauen Verwandtschaftsverhältnisse anging hatte ich mir schnell angewöhnt, da es das Leben viel einfacher machte.


10.06.2019 17:05 Iulia Stella ist offline E-Mail an Iulia Stella senden Beiträge von Iulia Stella suchen Nehmen Sie Iulia Stella in Ihre Freundesliste auf
Cnaeus Decimus Casca

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10.06.2019 17:37

Sie war eine Cousine des Gastgebers? Ich lauschte auf. “Oh. Von Iulius Ceasoninus!?“, gab ich mir. “Ich war ganz angetan von seiner Einladung. Wir haben uns in der Societas Claudiana et Iuliana kennen gelernt und wir haben einige Pläne!“, erklärte ich dann. “Ein wundervolles Fest!“, entkam es mir dann lobend und ich deutete ein wenig herum. “Es wurden wirklich weder Kosten noch Mühen gescheut und der Wein und das Essen sind wirklich fantastisch.“ Ich lächelte wieder. “Besonders die Knoblauchmuscheln. Unsere Coqua macht sie mit weniger Knoblauch, weshalb ich hoffe, dass dieser nun nicht allzu sehr… nun… ins Gewicht fällt.“ In Wirklichkeit war bestimmt davon auszugehen, dass auch noch am morgigen Tag meine Umgebung ihre helle Freude an meiner reichlichen Speise hätte.


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Iulia Stella

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11.06.2019 14:49

Zitat:
Original von Cnaeus Decimus Casca
Sie war eine Cousine des Gastgebers? Ich lauschte auf. “Oh. Von Iulius Ceasoninus!?“, gab ich mir. “Ich war ganz angetan von seiner Einladung. Wir haben uns in der Societas Claudiana et Iuliana kennen gelernt und wir haben einige Pläne!“, erklärte ich dann. “Ein wundervolles Fest!“, entkam es mir dann lobend und ich deutete ein wenig herum. “Es wurden wirklich weder Kosten noch Mühen gescheut und der Wein und das Essen sind wirklich fantastisch.“ Ich lächelte wieder. “Besonders die Knoblauchmuscheln. Unsere Coqua macht sie mit weniger Knoblauch, weshalb ich hoffe, dass dieser nun nicht allzu sehr… nun… ins Gewicht fällt.“ In Wirklichkeit war bestimmt davon auszugehen, dass auch noch am morgigen Tag meine Umgebung ihre helle Freude an meiner reichlichen Speise hätte.


Die fast schon schmeichlerischen Komplimente an Caesoninus und das Fest, sowie die Bemerkung über den Knoblauch, welche durchaus auf Humor hindeutete, entlockten mir ein leises Kichern.

Ja, sowohl Caesoninus als auch unsere Coqua mögen Knoblauch wirklich sehr. Zumindest erweckt es diesen Anschein. Ich selbst kann damit nicht wirklich etwas anfangen.

Noch immer war ein Teil meines Kopfes bei Annaeus Florus, doch dieser Mann hier schien auch nicht ganz uninteressant zu sein.

In welchem Bereich des öffentlichen Lebens bist du denn tätig, Decimus Casca?


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Cnaeus Decimus Casca

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12.06.2019 16:50

Ich nickte beflissen, als mir mein Gegenüber noch einmal bestätigte, dass die hiesige Coqua gerne mit Knoblauch hantierte, was gewiss keine Schande war. Viel eher würde ich mir wünschen, dass unsere Köchin auch einmal so reichlich nutzte. Dennoch konnte ich einer derartige Speise meiner Umgebung nicht ständig antun und auch Valentina würde es wohl nicht zu schätzen wissen. “Knoblauch ist für mich schon fast so etwas wie das fünfte Element!“, scherzte ich fröhlich. “Nur sollte man ihm im Dienst nicht allzu überreichlich genießen. Ich bin Aedituus im Minervatempel am Forum Nervae und möchte nicht Gefahr laufen, dass all die Opferwilligen flüchten.“ Ich grinste unter meinen Worten. “Außerdem bin ich der Stellvertreter des Magisters in unserer Societas Claudiana et Iuliana und ich kann nur hoffen, dass diese wieder genauso erfolgreich wird, wie mein Sägewerk in Mantua und meine Tonstrina hier in Rom, in der Nähe des Forums!“ Meine Stimme klang noch immer beschwingt, denn wenn es etwas gab, worüber ich gerne redete, so war ich das. Dennoch fiel mir nun ein etwas größerer Faut Pas auf. “Mein Name ist übrigens Decimus Casca!“


12.06.2019 16:50 Cnaeus Decimus Casca ist offline E-Mail an Cnaeus Decimus Casca senden Beiträge von Cnaeus Decimus Casca suchen Nehmen Sie Cnaeus Decimus Casca in Ihre Freundesliste auf
Paullus Germanicus Cerretanus

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RE: Cerretanus et Phoebe Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
13.06.2019 06:00

" Ich bin Römer. Hier geboren und aufgewachsen." Cerretanus nippte nun von dem Becher und blickte Phoebe über dessen Rand an.
Der maskenhafte Ausdruck in ihrem Gesicht ließ den jungen Germanicer schon etwas stutzig werden aber er war sich keiner Schuld bewusst etwas fasches gesagt zu haben. Und getan hatte er ja schon gar nichts.

" Mein Vater hat sich aus Rom zurück gezogen. Er ist nun auf unserem Gut und auch viel auf Reisen."
" Meine Mutter ist bereits verstorben. Die Gründe dafür sind nicht wirklich bekannt. Sie hielt sich jedenfalls auch nicht in Rom auf und....und...." Cerretanus zog die Mundwinkel nach unten..." ich hatte auch nicht mehr die Gelegenheit...." Jetzt bedauerte er dass er dieses Thema begonnen hatte. Er nippte erneut vom dem Becher.

" Ja...das wars dann wohl über mich. Vermute du wirst nun nicht sonderlich beeindruckt sein. Ich hege eher den Wunsch die Laufbahn meines Vaters einzuschlagen. Senatoren haben wir genug in der Familie."

" Und seit wann lebst du nun in Rom? Misenum muss ja recht interessant sein. Eine Stadt am Meer und dazu noch einer der großen Stützpunkte für unsere Flotte. Das wäre ein kurzer Ausflug wert."



SODALIS FACTIO VENETA - FACTIO VENETA
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13.06.2019 19:32

Zitat:
Original von Cnaeus Decimus Casca
Ich nickte beflissen, als mir mein Gegenüber noch einmal bestätigte, dass die hiesige Coqua gerne mit Knoblauch hantierte, was gewiss keine Schande war. Viel eher würde ich mir wünschen, dass unsere Köchin auch einmal so reichlich nutzte. Dennoch konnte ich einer derartige Speise meiner Umgebung nicht ständig antun und auch Valentina würde es wohl nicht zu schätzen wissen. “Knoblauch ist für mich schon fast so etwas wie das fünfte Element!“, scherzte ich fröhlich. “Nur sollte man ihm im Dienst nicht allzu überreichlich genießen. Ich bin Aedituus im Minervatempel am Forum Nervae und möchte nicht Gefahr laufen, dass all die Opferwilligen flüchten.“ Ich grinste unter meinen Worten. “Außerdem bin ich der Stellvertreter des Magisters in unserer Societas Claudiana et Iuliana und ich kann nur hoffen, dass diese wieder genauso erfolgreich wird, wie mein Sägewerk in Mantua und meine Tonstrina hier in Rom, in der Nähe des Forums!“ Meine Stimme klang noch immer beschwingt, denn wenn es etwas gab, worüber ich gerne redete, so war ich das. Dennoch fiel mir nun ein etwas größerer Faut Pas auf. “Mein Name ist übrigens Decimus Casca!“


Nun musste ich doch unerwartet lachen.
Ja, das sagtest du bereits, als dein Sklave hier mich beinahe überrannte. Scheinbar hat der Knoblauch bereits dein Erinnerungsvermögen in eine duftende Wolke verpackt.
Mein Lachen zeigte deutlich, dass diese Worte nicht böse gemeint waren und seine Ehre in keiner Weise angriffen.

Die anderen Ausführungen, welchen Dienst er in welchem Tempel verrichtete, hatte ich zwar zuvor erfragt, aber das ging nun im Lachen unter.


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14.06.2019 12:21

| Nepomuk

Ich stutze kurz, als die Worte der Dame mich erreichten und diese nun zu lachen begann. In der Tat hatte ich wohl vollkommen vergessen, dass ich mich bereits vorgestellt hatte. Dann lachte auch ich fröhlich. “Viel weniger der Knoblauch als vielmehr der wunderbare Wein ist es, der wohl mein Gedächtnis umwölkt!“, erklärte ich auch weiterhin sehr heiter. “Dein Cousin und überhaupt die Iulier haben einen wunderbaren Weinkeller. Ich hatte bereits das Vergnügen mit einem schönen Massiker und einem wundervollen Falerner.“ Ich grinste fröhlich vor mich hin. “Und du kannst froh sein, dass es nur Nepomuk war, der dich auf deinem Weg touchierte. Ich besitze noch einen Sklaven, der groß ist wie ein Berg und ebenso schwer. Man könnte meinen, ein Gladiator sei an ihm verlorgen gegangen, doch hat er das Gemüt eines Holzfällers und einen ebensolchen Verstand.“ Ich blickte zu Muckel hinüber, der nun ein wenig schuldbewusst dreinschaute. “Verzeih‘ mein Ungeschick!“, wagte er dann aber in Stellas Richtung zu sagen und er deutete eine kleine Verbeugung an. “Caesoninus erwähnte gar nicht, dass er eine so wunderbare Cousine hat!“, sagte ich schwungvoll. “Das hat er glatt unterschlagen.“ Charme quoll aus meinen Worten hervor, die aber durchaus ernst gesprochen waren.


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Gestern, 21:36

Zitat:
Original von Cnaeus Decimus Casca
| Nepomuk

Ich stutze kurz, als die Worte der Dame mich erreichten und diese nun zu lachen begann. In der Tat hatte ich wohl vollkommen vergessen, dass ich mich bereits vorgestellt hatte. Dann lachte auch ich fröhlich. “Viel weniger der Knoblauch als vielmehr der wunderbare Wein ist es, der wohl mein Gedächtnis umwölkt!“, erklärte ich auch weiterhin sehr heiter. “Dein Cousin und überhaupt die Iulier haben einen wunderbaren Weinkeller. Ich hatte bereits das Vergnügen mit einem schönen Massiker und einem wundervollen Falerner.“ Ich grinste fröhlich vor mich hin. “Und du kannst froh sein, dass es nur Nepomuk war, der dich auf deinem Weg touchierte. Ich besitze noch einen Sklaven, der groß ist wie ein Berg und ebenso schwer. Man könnte meinen, ein Gladiator sei an ihm verlorgen gegangen, doch hat er das Gemüt eines Holzfällers und einen ebensolchen Verstand.“ Ich blickte zu Muckel hinüber, der nun ein wenig schuldbewusst dreinschaute. “Verzeih‘ mein Ungeschick!“, wagte er dann aber in Stellas Richtung zu sagen und er deutete eine kleine Verbeugung an. “Caesoninus erwähnte gar nicht, dass er eine so wunderbare Cousine hat!“, sagte ich schwungvoll. “Das hat er glatt unterschlagen.“ Charme quoll aus meinen Worten hervor, die aber durchaus ernst gesprochen waren.


Den Sklaven ignorierte ich gekonnt und lachte mit dem Decimer zusammen.

Ja, in der Tat, der Wein bei uns hat eine gute Qualität, darauf achtet der Hausherr peinlich genau. Allerdings werde ich ihn niemals so geniessen wie er serviert wird. Für eine Dame muss da mindestens noch ein weiterer Teil Wasser dazu, sonst besteht die Gefahr, dass man sich an so einem Fest blamiert.

Der Charme des Decimers war fast schon zu viel für mich. Ganz anders als der Annaeer machte er keinen Hehl daraus, dass er sich für Frauen interessierte. Der Annaeer war zurückhaltend aber aufmerksam, der Decimer äusserst direkt, zumindest kam er mir so hinüber.

Sei vorsichtig mit deinem Urteil über die Frauen der Iulii. Wir haben viele Seiten, auch schattige und stachlige. Da nutzen dann auch Sklaven mit Muskelbergen nichts, denn bekanntlich wachsen Dornenbüsche mit schönen Blüten auch auf Bergen.


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Gestern, 21:36 Iulia Stella ist offline E-Mail an Iulia Stella senden Beiträge von Iulia Stella suchen Nehmen Sie Iulia Stella in Ihre Freundesliste auf
Iulia Phoebe

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Iulia Phoebe Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
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Gestern, 23:14

Zitat:
Original von Paullus Germanicus Cerretanus
" Ich bin Römer. Hier geboren und aufgewachsen." Cerretanus nippte nun von dem Becher und blickte Phoebe über dessen Rand an.
Der maskenhafte Ausdruck in ihrem Gesicht ließ den jungen Germanicer schon etwas stutzig werden aber er war sich keiner Schuld bewusst etwas fasches gesagt zu haben. Und getan hatte er ja schon gar nichts.

" Mein Vater hat sich aus Rom zurück gezogen. Er ist nun auf unserem Gut und auch viel auf Reisen."
" Meine Mutter ist bereits verstorben. Die Gründe dafür sind nicht wirklich bekannt. Sie hielt sich jedenfalls auch nicht in Rom auf und....und...." Cerretanus zog die Mundwinkel nach unten..." ich hatte auch nicht mehr die Gelegenheit...." Jetzt bedauerte er dass er dieses Thema begonnen hatte. Er nippte erneut vom dem Becher.

" Ja...das wars dann wohl über mich. Vermute du wirst nun nicht sonderlich beeindruckt sein. Ich hege eher den Wunsch die Laufbahn meines Vaters einzuschlagen. Senatoren haben wir genug in der Familie."

" Und seit wann lebst du nun in Rom? Misenum muss ja recht interessant sein. Eine Stadt am Meer und dazu noch einer der großen Stützpunkte für unsere Flotte. Das wäre ein kurzer Ausflug wert."


Cerretanus erzählte ihr ein wenig etwas über seine Familie. Iulia hörte aufmerksam zu. Der Vater entweder zurückgezogen, oder auf Reisen und die Mutter bereits tot...das waren nicht gerade die besten Familienangelegenheiten die man haben konnte. Andererseits war Cerretanus ja schon erwachsen, da war das wieder eine andere Sache, als wenn von Kindern die Rede gewesen wäre. Die brauchten ja durchaus möglichst beide Elternteile für eine gesunde Entwicklung. Doch obwohl ihr Gegenüber bereits erwachsen war, schien ihn seine Verlassenheit immer noch ziemlich zu bedrücken. Würde sie ihn kennen, Iulia hätte, begleitend zu ihren folgenden Worten, ihre Hand zum Trost auf die seine gelegt. So jedoch beließ sie sie in ihrem Schoß gefaltet und sprach nur ein höfliches: „Mein Beileid“, aus. Eigentlich sollte sich ein Römer nicht eine solche Blöße in der Öffentlichkeit leisten, doch sah Iulia in diesem Fall darüber hinweg. Sie war zu gutherzig dafür, trotz all ihren Dornenkönigin-Gebahrens in letzter Zeit. Gerade in diesem Moment wurde sie ein wenig mutlos. Sollte sie überhaupt nie den richtigen kennenlernen? Oder noch schlimmer, eines unschönen Tages als alte Jungfer sterben?

Süß und ehrenvoll ist‘s in die Fußstapfen seiner Väter zu treten“ wandelte Iulia prompt gekonnt ein bekanntes Zitat um, bzw. lieh sich deren Anfang, als Antwort auf Cerretanus‘ Antwort, er wolle seinem Vater nachfolgen. „Es sollten schon bald zwei Jahre sein, die ich in Rom zubringe. Und ja es stimmt, Misenum ist wirklich herrlich. Manchmal gibt es Zeiten, da vermisse ich es ungemein.


Gestern, 23:14 Iulia Phoebe ist offline Beiträge von Iulia Phoebe suchen Nehmen Sie Iulia Phoebe in Ihre Freundesliste auf
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