Festakt zu den Wahlen des Cursus Honorum

  • Sim-Off:

    Liebe Mitspieler, vorweg erstmal ein paar grundlegende Dinge: Während Scato natürlich äußerst egozentrisch ist, bin ich es persönlich nicht. Also nutzt dieses Fest als Gelegenheit die IDs kennenzulernen die ihr Sim-On noch nicht kennt. Habt Spaß, seid kreativ, und feiert auch dann noch wenn die Wahl schon gelaufen ist.


    Eigentlich habe ich nur zwei Bitten:
    -Für die Übersichtlichkeit wäre es super wenn ihr separate Überschriften verwendet.
    -Überspringt die Porta, der Ianitor der Villa Flavia wird es euch danken
    :)



    ~Multae sunt Causae bibendi~
    -Es gibt viele Gründe um zu trinken




    Es war mal wieder soweit: Die Familie der Flavier hatte die feine Gesellschaft Roms zu einem Fest geladen, und keine Kosten und Mühen gescheut um eben jene Feier zu einer denkwürdigen gedeihen zu lassen.
    Bereits am Vortag hatten die Sklaven mit Hochdruck an der Umsetzung der Feierlichkeit gearbeitet, und von den Märkten wurden Speisen und Getränke in Massen geliefert, auf das keiner auf die Idee kommen könnte den Flaviern auch nur eine entfernte Form des Geizes vorwerfen zu können.


    Nun, da der Abend des Festes gekommen war, war die Villa mit genug Klinen und Sesseln ausgestattet worden, sodass niemand in die Verlegenheit kam keinen Platz zu finden. Darüber hinaus war die Villa geschmückt und ausreichend beleuchtet worden, von innen wie von außen, denn es war eine laue Sommernacht in Rom, sodass auch der Garten für das Fest genutzt werden würde.


    Schausteller, Lyriker und Musiker waren geladen um die Gäste zu unterhalten, und die Sklaven der Flavier waren angewiesen worden ihre besten Kleider aufzutragen, damit sie beim Getränke und Häppchen reichen auch einen entsprechenden Eindruck hinterlassen würden.


    Der private Teil der Villa, inklusive der Arbeitszimmer und der Schlafzimmer der Hausherren, war an diesem Abend nicht zugänglich, und einige wenige abgestellte Sklaven würden auch den ehrenwertesten Gästen den Zutritt verwehren, sofern es nicht der Kaiser höchstpersönlich anders von ihnen verlangen würde.


    Während die Sklaven noch allerhand Becher, Geschirr, und Platten vorbereiteten, und in der Villa sowie im Garten noch große Hektik herrschte, machte sich Scato ebenfalls bereit um die hoffentlich zahlreich erscheinenden Gäste zu begrüßen. Seine feinste Toga, nun gesäumt von senatorischen Abzeichen, zierte ihn, während er den letzten Feinschliff an seinem Erscheinungsbild vornahm. Noch einmal tief durchgeatmet, und dann ging es hinaus ins Atrium. Ob Manius Minor wohl nervös ob der zu erwartenden Gäste war?

  • Das Fest begann, und die ersten Gäste trudelten ein. Hier eine Begrüßung, da ein kurzes Gespräch, Scato war nicht unbedingt ein Fan dieser Gepflogenheiten, aber er wusste, dass dies von ihm erwartet wurde, und er wusste auch, dass er gut darin war eben das zu sagen was man von ihm hören wollte.


    Die Musiker spielten, die Schausteller unterhielten die Leute, und die Sklaven liefen mit Tabletts voller Wein und Häppchen durch die Villa. Der Abend nahm seinen Anfang, und das Ende war noch lange nicht in Sicht.

  • Auch der jüngste Flavius des Hauses war genötigt, in jenen unsäglichen Reigen der Eitelkeiten einzufallen, welcher in der Villa Flavia Felix wurde veranstaltet, um zweien ihrer Sprosse den Weg in die Ämter der Ehren zu ebnen. Entsprechend hatte der Tonsor dem Jüngling nach dem Prandium das Haar geschnitten und gerichtet, man hatte ihm eine neue, maßgeschneiderte, strahlend weiße Synthesis angelegt, welche seine barocke Figur so gut als möglich cachierte, und ihm die Liste der Gäste nochmalig vorgetragen, um ihn für sämtliche Eventualitäten des Zwiegesprächs zu rüsten.


    Dessenungeachtet verspürte Manius Minor jedoch nur eine geringe Neigung, an diesem Tage den leutseligen Nachwuchspolitiker zu mimen, welchen Manius Maior als Sprössling sich wünschte und dessen Karrikatur durch die Macht der Patria Potestas er hatte ertrotzt. Genant verbarg der Jüngling sich folglich vorerst hinter einer Säule, um aus unbesehener Position sich dem zuzuwenden, was als Epikureer ihm zumindest adäquat erschien, indem er die Schausteller betrachtete, die trotz der grässlichen Situation ihm mit ihren fulminanten Artistereien Lust zu bereiten imstande waren.

  • Bevor man an der Villa Flavia ankam hatte sich Aculeo spontan dazu entschlossen an der Casa Furia vorbeizusehen. Die Sänfte mit der er unterwegs war hatte Platz für Zwei was somit ene angenehme "Anreise" versprach.
    Gemeinsam, Furia und Germanicus, erreichten unbeschadtet und weiterhn wie frisch gestrichen die Villa.




    Schon direkt nach der Porta wurden Stella und Aculeo von Sklaven mit Getränk und einen kleinen Willkommensgeschenk, begrüsst, weitergeleitet ins Atrum um dort sich dann selbst zu überlassen.



    Aculeo hatte bis zuletzt versucht seine Verwandten, Germanicus Bellutus und Germanicus Peticus, zu erreichen was aber ohne Erfolg blieb. Statt dessen hinterließ er jedem von ihnen eine kurze Notiz mit der "Aufforderung" sich zumindest als Nachzügliger in der Villa Flavia einzufinden.


    En wenig unsicher musterete er nun die Personen die bereits anwesend waren. Keine dieser Personen waren ihm bekannt, glücklicherweise stand er hier nicht allein rum, was die Sache nun erschwerte dem Ladenden zu gratulieren. Seufzend verweilte er nun einige Augeblicke als.......

  • Stella war sehr erfreut, Aculeo zum Fest zu begleiten. Sie hat sich entsprechend feierlich angezogen und ließ sich von der Sklavin hübsch machen. In der Casa wurden sie mit einem Willkommensgeschenk begrüsst und ins Atrum weitergeleitet. Stella sah sich unauffällig um und lächelte Aculeo ermutigend an, der etwas unsicher auf sie wirkte,


    "Komm, gehen wir eine Runde, vielleicht sehen wir ja ein paar bekannte Gesichter ..."

  • Blendende Idee antwortete Aculeo und lächelte Stella freundlich zu.
    Wie geht es mit dem Umbau voran? erkundigte er sich um ein wenig mehr von seiner bezaubernden Begleitung zu erfahren denn schliesslich war dies hier eine spontane Sache.


    Die kurzen Augenblicke die Aculeo Stella "kennenlernte" waren nicht wirklich ausreichend.
    Ich möchte mich auch herzlichst bei dir bedanken dass du so frei warst meiner Einladung nachzukommen. meinte er dann noch schnell nach seiner Frage.


    Inzwischen hatten die beiden schon einige Meter zurückgelegt und der Germanicer nickte oder lächelte den Anwesenden zu.
    Bisher hab ich noch niemanden gesehen den ich kenne. Du vllt? flüsterte er Stella zu und nickte erneut einem, anscheinden ein Mitglied des Exercitus zu.

  • Nicht ungern ward Peticus der Aufforderung seines Verwandten nachgekommen.
    So eine Einladung hat große Vorteile, man lernt neue Leute kennen, was einem auf seinem weiteren Weg voran bringen kann.
    Nun wollte er auch Aculeo nicht enttäuschen der sich in einer Art für ihn eingesetzt hatte, dass er doch so etwas wie Dankbarkeit empfand.
    So stand er an der Porta, der Villa Flavia, die Notiz von Aculeo in der Hand und wartet dass ihn jemand in Empfang nimmt. Ein Sklave brachte ihm einen Willkommenstrunk, den Peticus gern annahm. Er folgte dem Sklaven ins Atrium.
    Dort angekommen Schaute er sich um er entdekte Aculeo in Begleitung einer fremdem Dame.
    Er wollte er ihn sofort begrüßen, doch dann wollte er die beiden nicht stören.

  • Langsam setzen sich Stella und Aculeo in Bewegung und mischten sich unter die Gäste. Stella war zu lange von Rom abwesend und genoss nun die feierliche Atmosphäre ... und, es bestand immer noch die Möglichkeit, jemanden aus alten Tagen zu treffen... Stella seufzte und sah Aculeo lächelnd an,


    "Ach, Du brauchst Dich nicht zu bedanken, es ist so herrlich hier und ich bin eher Dir dankbar, dass Du an mich gedacht und mich eingeladen hast ...."


    Dann erinnerte sich Stella, wie die beiden sich kennengelernt haben und lächelte verschmitzt,


    "Nun ja, die Casa ist wieder wie neu, auch die Küche funktioniert ..."


    Dabei bemerkte sie, wie ein junger Mann in ihre Richtung schaute, sagte aber nichts ...

  • Kurz musterte der Germanicer seine Begleitung und lächelte charmant.


    "Einigen wir uns auf ein Unentschieden." dabei winckelte er nun leicht den Arm ab, hob diesen ein wenig und sah Stella abwartend an.


    "Darf ich bitten? " Während er nun Stella ansah blickte er auch gleichzeitig an den Punkt an dem Stella kurz zuvor jemanden gesehen hatte. Aculeo hob erstaunt eine Braue und setzte ein erfreutes Lächeln auf.


    " Ich möchte dir jemanden vorstellen. Anscheind ist gerade ein Mitglied meiner Familie ei getroffen." Sein Arm verweilte immer noch in der abvewickelten Stellung.


    "Germanicus Peticus steht dort drüben. Anscheinend hat er nicht gdnügend Mut zu uns zu kommen. Dann werden wir eben zu ihm gehen"


    "Und bevor ich es vergesse oder jemand mir zuvor kommt.. du siehst bezaubernd aus."



    Gleichzeitig mit dem erspähen seines Verwandten tauchte auch das Gesicht des Flaviers zwischen mehreren Personen auf. "Da ist er, Stella. dort drüben steht Flavius Scato. Er ist derjenige der heute gefeiert wird. Also werden wir am besten gleich alle ihm unsere Glückwünsche aussprechen."

  • Stella lächelte charmant zurück, nahm seinen Arm und ließ sich zu seinem Verwandten führen, der einfach da stand und sich nicht bewegte ...


    "Der ist anscheinend sehr schüchtern, vielleicht lassen wir ihm Zeit, bis er genügend Mut fasst .... ", dabei lächelte sie den jungen Mann kurz an.


    Dann hat Aculeo den Mann erblickt, der heute gefeiert wurde. Da Stella ihn aber nicht kannte, konnte sie Flavius zwischen mehreren Personen nicht ausmachen. Für sie sahen sie alle gleich aus.


    "Danke, Aculeo ..." bedankte sich Stella für das Kompliment mit einem bezaubernden Lächeln; "Leider kenne ich Flavius Scato nicht, ... übrigens... ist er Dein Freund?"

  • Schüchtern nicht unbedingt. Nur etwas zurückhaltend. Aber du wirst es sicher noch herausfinden, im Laufe des Abends. Stella und Aculeo hatten inzwischen Peticus erreicht und Aculeo lächelte erfreut.


    Peticus. Es freut mich dass du es einrichten konntest hier anwesend zu sein. Hoffe du hattest keine Probleme deswegen? begrüsste der Germanicer den anderen.


    Darf ich vorstellen. Furia Stella. Dass ist mein Verwandter Germanicus Peticus der gerade bei den Cohorten Roms die Ausbldung durchläuft. Peticus, meine Begleitung Furia Stella.


    Nachdem nun die Formalitäten abgeklärt waren kam Aculeo auf die letzte Frage Stellas zurück.


    Oh nein. Flavius Scato hatte ich kennengelern....laß mich kurz überlegen......genau. Das war beim 2. Konsilium. Wir beide hatten die Ehre daran teilzunehmen und hatten da die Aufgabe über die Aufnahme einiger Römer in das Ulpianum abzustimmen. Eine recht interessante Sache war das. erklärte er den Stand zu dem Flavier.
    Und da ich selbst nicht sonderlich oft in der Öffentlichkeit auftrete oder an diveresen Festen und offizielen Anlässen gesehen werde ist es heute das erste mal m Flavius Scato zu sprechen. führte Aculeo weiter aus.


    Aber nun....ihr könnt beide gerne ein paar Worte wechseln. In der Zwischenzeit werde ich dem Flavier meine Aufwartung machen und ihm gratulieren. Aber nur wenn es euch recht ist dass ich euch hier verlasse...und wenn es nur für ein paar Augenblicke ist. Natürlich sollt ihr auch mit Flavius Scato einige Worte wechseln.

  • Nachdem Aculeo in begrüßt und vorgestellt hatte, begannen die Probleme des Germaniers, er ward unter Kerlen aufgewachsen und nun sollte er eine Dame begrüßen, das kann ja nur schief gehen.
    "Erfreut Dich zusehen lieber Aculeo und dies in graziöser Begleitung. Werte Dame es mir mir ein großes Vergnügen euch kennenlernen zu dürfen."
    Nicht wissend was nun kommt, Verbeugung, Handkuss, entbot er der Dame das was er kannte den militärischen Gruß und hoffte so halbwegs unbeschadet und ohne sich groß lächerlich gemacht zu haben, davon gekommen zu sein.
    " Verzeiht werte Furia Stella, in der Garnison in Germania, wo ich geboren und aufgewachsen bin hatten wir kaum mit der Damenwelt zu tun und heute bei den Urbanern sieht es nicht anders aus, als vergebt mir meine Unbeholfenheit. Lasst es mich so ausdrücken ihr seht bezaubernd aus. es ist mir eine Ehre und Freude, dass ich euch kennen lernen durfte."
    Peticus tat es was selten vorkam, er lächelte.
    "Werte Furia Stella, darf ich Euch zu einem Trunk einladen?"
    Er winkte einen Bediensteten heran welcher ihm und Furia Stella einen kühlen Trunk reichte.

  • Gemeinsam mit ihrem Großvater* kamen auch Sabinus und seine Schwester Sassia in der Villa Flavia an. Nachem Menecrates seine Enkel bei dem Hausherrn und dem siegreichen Neu-Vigintvir Flavius Gracchus vorgestellt hatte, zog sich der Senator mit einem Amtskollegen zurück, um einige wichtige Angelegenheiten zu besprechen, während sich die beiden jungen Claudier unter die Gäste mischten.


    Natürlich war Sabinus in seine beste Toga gekleidet, aus feinem Stoff gefertigt und dunkelgrün gefärbt, passte er sich hervorragend in die Gästeschar ein und suchte mit seiner Schwester natürlich auch gleich Kontakt zu den übrigen Patriziern, die zum Fest erschienen waren. Vor dem Fest waren beide mit einer Übersicht über die wichtigsten Personen versehen worden, insbesondere über den flavischen Hausherrn und Consular, seine aurelische Gattin und ein paar weitere, besonders patrizische, Senatoren. Besonders interessierte ihn der junge Flavius Gracchus, der wenige Jahre älter war als er und nun bereits den ersten Schritt auf dem Weg gemacht hatte, den Sabinus noch einschlagen wollte.


    Sim-Off:

    * Das Mitsimmen von Menecrates ist mit ihm abgesprochen, allerdings wird er sich wahrscheinlich nicht intensiv dazuschreiben, sodass ich darum bitte, von direktem Anspiel abzusehen. ;)

  • Sassia war aufgeregt. Nur wenige Tage nach ihrer Ankunft hier in Rom, stand schon ein wichtiger Termin an. Ja hier und heute hätte sie die Chance Kontakte zu knüpfen.
    Ja hier und heute bekam sie die Möglichkeit in der Gesellschaft Roms Fuß zu fassen und sich hier vorzustellen. Sie musste heute also überzeugen, denn nichts wäre schlimmer als hier und heute zu versagen, dann wäre ihr Abenteuer Rom zu Ende noch ehe es richtig begonnen hatte.
    Sassias Kleid hatte die gleiche gründe Farbe wie die Toga ihres Bruders. Das Grün des Kleides betonte das rot ihres Haares auf eine besondere Art und Weise. Ihr Schmuck bestand heute aus purem Gold. Ihre Haare waren hochgesteckte, jedoch umspielten einige gelockte Strähnen ihr feines Gesicht.
    Neugierig sah sie sich um und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen.
    „Hast du schon rausbekommen, wer der Gastgeber ist?“ flüsterte sie leise ihrem Bruder zu. Ja Sassia versuchte ihre Nervosität zu überspielen.

  • Zitat

    Original von Paullus Germanicus Aculeo: "Da ist er, Stella. dort drüben steht Flavius Scato. Er ist derjenige der heute gefeiert wird. Also werden wir am besten gleich alle ihm unsere Glückwünsche aussprechen."


    Stella machte große Augen... Zuerst hat Aculeo gesagt, dass sie gleich alle drei dem Favius Scato unsere Glückwünsche aussprechen werden und nun wollte er uns verlassen, auch wenn es kurz sein sollte ...


    Dann zuckte sie nur mit den Schulter und machte eine undefinierbare Geste,


    "Ja, Aculeo, geh schon ... " sprach sie kurz und nun galt ihre ganze Aufmerksamkeit dem jungen Peticus, der sie inzwischen militärisch gegrüßt hat. Wirklich süß! :)


    "Es ist mir auch eine Freude, Dich kennenzulernen, Germanicus Peticus..."


    Stella betrachtete den jungen Mann jetzt etwas genauer und fand ihn durchaus attraktiv und sehr sympathisch,


    "Nun, jetzt hast Du die Chance, die Damenwelt etwas näher kennenzulernen, es gibt hier genug davon ..." sie lächelte ihn verschmitzt an und schaute sich herum,


    "Ich danke Dir für das Kompliment und für das Getränk ... natürlich, bin nämlich sehr durstig..."


    Dabei trank Stella den kühlen Trunk aus und nickte zufrieden.


    "Aber erzähl mir, seit wann bist Du in Rom?"

  • Mit unterdrücktem Grinsen beobachtete Aculeo das Auftreten seines Verwandten. Wie es schien hatte Peticus noch nicht viel Erfahrunf in diesen Dingen, mit einer Dame etwas Konversation zu betreiben, beließ es aber dabei und blickte Stella an.


    Diese war, nach Urteil Aculeos, nicht sonderlich zufrieden damit dass er nun die beiden hier alleine stehen ließ. Zuerst der irritierte Blick dann die, scheinbar, gelassene Geste. Vllt war es ihr aber auch wirklich egal. Aculeo verharrte noch einige Augenblicke und lächelte Stalla teifgründig an bevor er sich zurückzog und Scato entgegentrat.



    Flavius. Salve. Ich möchte dir meine Glückwünsche aussprechen und den Dank für die Einladung zu dieser wirklich gelungenen Festlichkeit..


    Das letzte mal hatten wir keine Gelegenheit etwas zu plaudern. Das Konsilium hatte doch die gesamte Aufmerksamkeint benötigt.

  • "Ein gutes Jahre bin ich nun Rom, bin zu den Urbaner gegangen weil ich erst nicht wusste wohin. Durch Zufall erfuhr ich das noch Verwandte exestieren. Diese suchte ich natürlich auf. Seit diesem Tage kenne ich den guten Aculeo."
    Peticus war höcht angetan von der Dame, so langsam wurde er auch etwas unverkrampfter.
    Er endschloss ganz direkt zu fragen.
    "Verehrte Furia Stella, was tut eigentlich eine Dame tagsüber, wenn sie nicht flaniert oder auf Empfängen geladen ist?"
    Er bot ihr seinen Arm und führte sie zu einer Bank, wo er ihr mit einer einladenden Geste Platz anbot.

  • Für einen Mann, der, nach seinen Worten, kaum mit der Damenwelt zu tun hatte, war sein Umgang mit Stella vorbildlich und sehr angenehm... Sie nahm seinen Arm und ließ sich zu einer Bank führen.


    "Danke, Peticus, es ist ein gemütlicher Platz hier und es ist wirklich eine Erholung vom langen stehen ..."


    Stella seuzte leicht und lachte dann vergnügt, als Peticus ihr eine etwas wagemutige Frage stellte,


    "Nun, ich weiß nicht, was andere Damen so den ganzen Tag machen, ich habe in meinem Haushalt viel zu tun, unter anderem auf Sklaven aufpassen, denn sie neigen ja dazu, zu faulenzen etc ... etc... , ansonsten lese ich viel und musiziere gerne ... " Was sie noch alles so machte, brauchte der junge Mann, den sie eben kennengelernt hatte nicht zu wissen ...


    "Ach, erst seit einem Jahr bist Du in Rom? ... Und konntest Du in Deiner Freizeit schon die ewige Stadt erkundigt? ..." dabei sah Stella ihn interessiert an ...

  • Die Feier war bereits im vollen Gange als sich Scato unter die Massen mischte, schließlich hatte er einiges zu organisieren und war tendenziell bemüht darum seinen jüngeren Verwandten ins Rampenlicht zu rücken, weshalb er sich selbst dezent im Hintergrund hielt.


    Zuerst wandte er sich den Germanicern zu, allen voran einem Mann, welcher ihm bereits bekannt war, "Germanicus Aculeo, es freut mich, dass du den Weg zu uns gefunden hast. Hab Dank für die Komplimente, der Abend gilt jedoch gänzlich meinem Verwandten Gracchus Minor, einem wahrlich begnadeten Burschen. Er wird es weit bringen." lobte Scato seinen Verwandten über den Klee und schaute sich um ob er ihn den irgendwo entdecken konnte.
    "Das Konsilium, ich erinnere mich. Mit Verlaub, eine ehrenhafte, wenn auch sehr trockene Angelegenheit. Wie ist es dir seitdem ergangen?"

  • Als Scato die Claudier in der Menge entdeckte, ließ er sich natürlich nicht lumpen und ging überschwänglich auf sie zu, "Senator Claudius! Eine Freude dich hier zu sehen." begrüßte Scato den ältesten der altehrwürdigen Familie und blickte dann seine Begleitungen an, wobei ihm natürlich zuallererst die Dame ins Auge stach..
    "Ich wusste ja bereits dass die Claudier die Angewohnheit haben Rom mit Grazie und Schönheit zu versorgen, doch dein Gesicht ist mir gänzlich unbekannt. Ich bin Senator Caius Flavius Scato." stellte sich Scato etwas charmanter vor als sonst, dem Wein war es wohl geschuldet, und natürlich der gesellschaftlichen Regeln gegenüber den Damen.
    Anschließend wandte sich Scato an den jüngeren Herren in der Runde, "Ich grüße dich. Es freut mich dass auch du den Weg hierher gefunden hast. Ich hoffe, dass es dir hier an nichts mangelt?" fragte Scato vorsichtshalber nach, falls doch würden die Sklaven sich wohl nicht zweimal bitten lassen.
    Oder besser gesagt: Scato bat niemanden zweimal um etwas, vor allem nicht seine Sklaven.

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