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Thema: [Atrium] Die Iulia im Griechenpelz - Ankunft
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: [Atrium] Die Iulia im Griechenpelz - Ankunft 13.07.2019 12:17 Forum: Domus Iulia


Nachdem Caesoninus in seinem Raum Meldung erhalten hatte, dass anscheinend jemand neues im Haus aufgetaucht war, war er neugierig von seinem Schreibtisch aufgestanden, um sich in das Atrium zu begeben. Im ersten Moment hatte er nämlich irrigerweise angenommen gehabt, es sei mit "eine Iulia" entweder Phoebe, oder Stella gemeint und er deshalb sehr verwirrt darüber gewesen, wieso man ihm das meldete, dass anscheinend eine der beiden Damen nachhause zurückgekehrt waren (von wo auch immer her), doch dieses Versehen währte nur den Bruchteil einer Sekunde, sodass er sich dann doch entschloss die Sache persönlich zu prüfen.

So also betrat Caesoninus jetzt das Atrium und bemerkte sogleich den aktuellen Mitelpunkt des Interesses des Hauses. Hier vor ihm stand tatsächlich eine fremde, ja sogar eine sehr anmutige junge Frau. Ein kurzer Blick in die Halle verriet, dass von der Familie anscheinend nur er hierher geholt worden war, um ihr Familienmitglied zu begrüßen. Keine Spur von Senator Centho, Avianus, Licinus, oder einer der Iulias. Nun gut, sie würden sie bestimmt spätestens beim Abendessen kennenlernen, während er jetzt den Job der Begrüßung wahrzunehmen hatte. Er breitete als symbolische Geste die Arme aus und sprach: "Salve! Willkommen in der Domus Iulia! Ich bin Gaius Iulius Caesoninus. Darf ich dir eine Erfrischung anbieten?"
Er selbst hatte leider überhaupt keine Ahnung, wer das sein könnte, welche hier vor ihm stand, aber hübsch war sie wirklich alle Mal.
Thema: [Subura] Die neue Station
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Die neue Station - Fundamente 13.07.2019 04:37 Forum: Roma


Wann immer er konnte, war Caesoninus auf der Baustelle, um seiner auferlegten Verpflichtung als Mitglied der Baukommission der neuen Station nachzukommen, immerhin war es Ehrensache, für Senator Claudius Menecrates dies in seinem Namen so gut es ging zu erledigen. Nicht nur, dass er ihm so Arbeit abnahm und ihm eine Freude bereitete, auch Caesoninus hatte so einiges davon. Natürlich konnte er zu aller erst später von sich behaupten in eben jener (öffentlichen) Funktion für die Stadt Rom tätig gewesen zu sein die er nun einmal ausführte und zum anderen kam er so ziehmlich intensiv mit den Urbanern in Kontakt und lernte so einige Soldaten und Offiziere von ihnen kennen. Ebenfalls etwas, das später vielleicht einmal nützlich sein konnte. Darüber hinaus lernte Caesoninus auf dem praktischen Wege auch eine Menge über das Bauwesen und die Abwicklung eines öffentlichen Bauprojekts. Auch eine Menge aus den Gebieten Statik, Vermessung und Mathematik war dabei, alles in allem also ein Füllhorn an neuen Fähigkeiten die er damit neu erwarb und dies alles verdankte er dem Senator. Keine Frage deshalb, dass er auf Caesoninus zählen konnte, egal was auch immer er in Zukunft noch so vorhaben mochte, Menecrates hätte in jedem Fall Caesoninus‘ Unterstützung.

Heute war es auf der Baustelle relativ ruhig und fast sogar schon ereignislos gewesen (was sich gewiss rasch ändern würde, wenn nach den Fundamenten wirklich mit dem eigentlichen Bau begonnen werden würde), doch natürlich sah der Praefectus Urbi im Verlauf des Tages kurz vorbei, um die Arbeiten zu kontrollieren. „Keine Zwischenfälle heute, die Arbeiten schreiten wie geplant voran und wir liegen pünktlich im Zeitplan“, vermeldete er dem Claudier. Nickend nahm er die nächste Aufgabe entgegen, also die Bewehrung sollte heute noch komplettiert werden. „Verstanden, ist schon so gut wie erledigt! Und natürlich werde ich zusehen, ob ich manchmal nicht doch etwas aushelfen, oder einen Ersatz auftreiben kann für die Zeit meiner Abwesenheit.“ Mehr sagte er nicht, weil der Senator auch schon wieder los musste, doch er selbst zumindest war zuversichtlich, dass er die im entstehen begriffene Lücke seines Weggangs auf die Pfade des Cursus Honorum zumindest ein wenig stopfen konnte, bis sein kommendes Amtsjahr ablaufen würde. Den einen, oder anderen aus der Baubranche kannte Caesoninus ja auch noch aus jener Zeit, als er im Zuge seiner Arbeit als Aedituus, den Tempel von Venus Genetrix umfassend renovieren hatte lassen, da ließ sich bestimmt jemand finden.
Außerdem musste er sich auch noch bei Senator Claudius Menecrates angemessen für dessen Unterstützung bedanken.
Thema: Hortus | M.F.G. et G.I.C. - Klinken putzen
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Hortus | M.F.G. et G.I.C. - Klinken putzen 03.07.2019 11:23 Forum: Villa Flavia Felix


Caesoninus war darüber überrascht, dass Gracchus gleich direkt über die Wahl und Caesoninus' Rolle darin sprechen wollte. Er hatte sich dieses Treffen wesentlich unpolitischer vorgestellt und eher erwartet, das sie wohl ein wenig philosophieren würden, doch wenn der Flavier jetzt über die Wahl sprechen wollte, so würde auch Caesoninus diesem Wunsche nachkommen.

Dankend setzte er sich und lauschte ihm dabei, als Gracchus das Gespräch mit den Hummeln begann. Rhetorisch gesehen fand er das wirklich gut gemacht vom Pontifex. "Nun gut, so will ich es denn tun", begann er als Einleitung. Fast schon hätte er von "versuchen" gesprochen, anstatt "tun", doch in letzter Sekunde hatte er das doch noch abwenden können, da es selbst für ihn allzu defensiv geklungen hätte. "Tun" hingegen klang wesentlich kraftvoller und aktiver. "Ich beginne am besten wohl mit meinen Beweggründen dafür, wieso ich kandidieren will. Schon seit ich denken kann war mir mein Vater, Aulus Iulius Antoninus, immer ein leuchtendes Vorbild, neben dem göttlichen Caesar. Beide lehrten mich Rom zu lieben und für es einzustehen so gut ich nur kann und alles in meiner Macht stehende zu tun, um das Wohl von Senat und Volk wo immer es geht zu mehren. Natürlich üben diesbezüglich auch meine beiden Vettern, die Senatoren Centho und Dives einen großen Einfluss auf mich aus. Auf den Wegen der Politik kann man am besten Werke für Roma bewerkstelilgen und aus diesem Grund will ich Vigintivir und später Senator werden", sprach er und machte eine kurze Pause.
"Ich möchte Politiker werden, da ich weiß, dass ich viel gutes für Rom tun kann und natürlich möchte ich über diesen Wege auch für meine Familie arbeiten und ihre dignitas mehren, so wie jeder gute Römer. Für Rom und die Familie wirken zu wollen, ist das kein guter und ehrenwerter Grund, um in die Politik zu gehen? Du und ich Senator, wir arbeiten schon auf religiöser Ebene zusammen, indem du mich die höheren Mysterien lehrst und ich freute mich sehr, so wir in Zukunft auch auf politischer Ebene miteinander harmonieren würden. Damit das jedoch geht, muss ich natürlich diese erste Wahl gewinnen, denn jeder fängt einmal klein an, auch ich." gab er sich rhetorisch bescheiden und legte wieder eine kurze Pause ein. Dann wiederholte er Gracchus vorangegangene Einleitung: "Die Hummeln, Senator, es ist wie bei ihnen. Do ut des. Ich kam heute nicht hierher, um dich von mir zu überzeugen, sondern, um dir diese Aufmerksamkeiten zu überreichen, ohne Hintergedanken, außer natürlich vielelicht jenem, dass es mir als wohlmeinende Geste ausgelegt werden kann. Doch solltest du dich wirklich dazu entschließen, dich für mich auszusprechen, so soll es nicht zu deinem Nachteil gereichen. Denn wer mir Unterstützung zusagt, der kann auch auf meine rechnen, wie bei den Hummeln eben. Wenn du diese Frage erlaubst, denkst du denn, dass ich gut für Rom wäre?" war Caesoninus dann mutig genug zu fragen.
Thema: Rostra. Wahlkampfrede des G. Iulius Caesoninus als Vigintivir
Gaius Iulius Caesoninus

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Wahlkampfrede des G. Iulius Caesoninus als Vigintivir 03.07.2019 10:57 Forum: Forum Romanum


Nachdem Caesoninus seine Rede vor dem Senat gehalten hatte, ließ er es sich natürlich auch nicht nehmen, dass er am Forum Romanum auf die Rostra stieg und auch dort eine Rede hielt, ganz der alten republikanischen Fassion Roms nach. Doch natürlich dies mehr Zauber und Schein, denn wirkliche politische Betätigung, wo das Volk von Rom so machtlos wie nie war. Doch vielleicht konnte Caesoninus darauf hoffen, noch den einen oder anderen zufällig vorbeikommenden Senator von sich überzeugen zu können, der noch unentschlossen sein sollte, denn auf die Senatoren kam es letztendlich an. Natürlich hatte diese Rede auch in Bezug auf Roms Öffentlichkeit einen Effekt, so das römische Volk ihn zwar nicht wählen konnte, dafür wäre Caesoninus' Name und Person in näherer Zukunft wieder stärker in ihren Köpfen verhaftet, nach seinen bescheidenen ersten Auftritten in der Öffentlichkeit, z.B. regelmäßig am Venustempel, oder das eine Mal, als er das öffentliche Trainingsrennen eröffnet hatte. Heute nun, würde das Volk von Rom ihn erstmals als Politikeranwärter wahrnehmen.

Direkt am Tage nach der Rede in der Curia Iulia, betrat Caesoninus das Forum Romanum erneut, um das Schauspiel beginnen zu lassen. Um nicht anfangs gegen eine blinde und taube Menge anbrüllen zu müssen, hatte er zuvor ein paar Männer losgeschickt, die sich durch die Menge am Forum drängten und den Leuten zuraunten, dass Iulius Caesoninus gleich eine Rede auf der Rostra halten wolle. So fand sich schon ein kleines interessiertes Publikum vor der Rostra zusammen, ehe Caesoninus dieses altehrwürdigste aller Redepodeste betrat. Er war überraschenderweise nicht ganz so nervös wie gestern, doch wie auch, das hier heute war eine völlig andere Situation. Nicht die geballte Menge von Wahlberechtigten, sondern eher sowas wie kostenlose Vermarktung seiner Person und ein wenig Werbung seiner selbst.

Caesoninus blickte auf die Menge unter sich herab, hob beide Hände zur Einleitung gegen den Himmel und begann: "Quirites! Ihr guten Bürger Roms, hört mich an! Hier vor euch steht heute ein weiterer Kandidat für die kommende Wahl! Mein Name ist Gaius Iulius Caesoninus, Sohn des Aulus Iulius Antoninus. Ich kandidiere als Vigintivir. Quirites, hört meine Worte! Rom, die Mutter der bekannten Welt ist groß! Ihr, das Volke der Ewigen Stadt seid groß! Und wie das? Durch Gesetz und Disziplin! Ich möchte als Vigintivir bei den Tresviri capitales dabei sein, um dafür zu sorgen, dass dies auch so bleibt. Erhalten wir Roms Größe! Wer Gaius Iulius Caesoninus wählt, wählt für Rom! Ich werde mit allem was ich habe dafür sorgen, dass unseren ehrenwerten Praetores so viel Arbeit wie möglich abgenommen wird. Sie sind unser Garant für Sicherheit und Gerechtigkeit in unserer schönen Stadt und ich der, dass sie ungestört ihre Arbeit vollrichten werden können!" Ein paar von Caesoninus eingestreuten Leuten in der Menge begannen jetzt vereinzelt mit Jubelrufen und Klatschen, um den Eindruck zu erwecken, das gesagte käme beim zuhörenden Volk gut an, unabhängig von der tatsächlichen Reaktion der zufälligen Passanten. Ein altbewährtes Mittel unter Rednern und vielleicht riss das auch den einen oder anderen Zuhörer in positivem Sinne mit.

"Quirites! Ehrenwerte Senatoren, solltet auch ihr mich hören! Ich bin noch ein junger Mann, so wie alle, die für dieses Amt kandidieren, doch mein Herz brennt für Rom! Lasst mich es beweisen, indem ihr mir eure Stimme gebt! Ich werde verbotene Bücher beseitigen, Roms Gefangene rund um die Uhr gewissenhaft beaufsichtigen lassen und ich werde mich um die Aufklärung eines jeden Verbrechens kümmern, das die Praetores an mich delegieren werden! Ich werde gegen jede Art von Illegalität angehen und diese anzeigen, wo immer sie mir unterkommt, stets in dem Bestreben darin zu wirken, dass ihr, die guten Bürger Romas gut und sicher des Nachts schlafen könnt! Wählt Gaius Iulius Caesoninus für die Vigintiviri und ihr wählt für Rom!"
Wieder jubelierten Caesoninus' Männer, während er noch einmal lächelnd in die Menge winkte. Zugegeben, diese Rede war etwas populärer und reißerischer gewesen, als die im Senat, doch hier sprach er ja auch zum gewöhnlichen Volke und vielleicht überzeugte es auch noch den einen oder anderen Senator. Alles in allem jedoch war er sehr zufrieden mit seiner Rede. Wie sie sich auswirkte, das mochte sich später noch zeigen.
Thema: [Sklavenmarkt] Grian - Der ganz normale Wahnsinn
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Grian - Der ganz normale Wahnsinn 03.07.2019 10:21 Forum: Mercatus Urbis




Tuff Tuff der Sklavenhändler

Irgendwie verlor dieser gütigste Herr und ehrenwerte Edelmann doch etwas an Farbe für Tuff Tuff, als dieser ihm eröffnete, dass er nicht zahlen könne. Aber immerhin war es keiner von den üblichen Helden, die überhaupt nicht zahlen konnten, denn siebenhundert Sesterze waren nicht gerade wenig Geld, die Tuff Tuff sofort auf die Hand bekommen sollte. Doch natürlich war er nicht ganz auf den Kopf gefallen. "So so, du hast also nicht genug Geld und ich soll dir jemanden mitschicken, Herr?" meinte er mit einem schiefen Grinser (in dem man seine wunderschöne schware Kraterlandschaft von Zähnen bewunder konnte) mit einem Blick auf Ulcus. "Ich bin nicht ganz so dumm, wie ich aussehe, bestimmt lässt du deinen Hünen dort meinen Mann niederschlagen und fliehst, gesetzt dem Fall unehrlicher Absichten, von denen ich natürlich nie und nimmer ausginge, bei allen Göttern, nein!" beeilte er sich zu beschwichtigen, ehe Casca das negativ auffassen konnte, "Es geht nur rein ums Geschäft und damit ich ganz und gar abgesichert bin, schicke ich dir drei Leute mit. Einer wird auf jeden Fall durchkommen, wenn... aber lassen wird das." beendete Tuff Tuff den Satz und setzte ein einschleimendes Lächeln auf. Dann ruckte er mit Blick auf seine Gehilfen kurz in Richtung Casca und drei seiner Mitarbeiter (das waren eigentlich alle die er besaß, doch musste das Casca ja nicht wissen), lösten sich von der Mauer gegen die sie eben noch gelehnt hatten und gingen auf Casca zu, bereit ihm zu folgen.
"Sobald du wieder zurück bist mit meinem Geld, sollst du deine Ware mitnehmen dürfen, bis dahin bleibt sie natürlich in meinem Besitz." versicherte Tuff Tuff noch einmal, um auch ja jedes Missverständnis auszuräumen.
Thema: [Forum Iulium] Templum Veneris Genetricis
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Ein Opfer zum Wohle der Venus [und der Wahl !] 03.07.2019 10:05 Forum: Templa Urbis


"Litatio!" rief Caesoninus erfreut. Die Eingeweide waren ohne Mängel! Venus versprach also einen guten Ausgang für die Wahl zum Vigintivir! Ein kleines Grinsen konnte er sich nicht verkneifen und ein warmes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus, nachdem er jetzt wusste, dass der Himmel ihm beistand. Fehlte jetzt nur noch, auch seine irdischen Mitmenschen von sich zu überzeugen. Er hatte da schon die eine, oder andere Idee dazu, wollte er einmal sehen, ob er damit das Rennen am Ende machen würde.

Als endgültiger Abschluss des Opfers wurde der Teil des Opfertiers, der für Venus bestimmt war, zusammen mit Mola Salsa verbrannt, während der Anteil für die Sterblichen in handliche kleine Stücke zerlegt und unter der zusehenden Menge verteilt wurde, als zusätzliche Gabe Caesoninus' an das gute Volk von Roma.
Thema: NSC benötigt
Gaius Iulius Caesoninus

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Venus where is Venus 28.06.2019 18:33 Forum: Ideen-Board


Salvete!

Venus wird bitte am Tempel gebraucht.
Thema: [Forum Iulium] Templum Veneris Genetricis
Gaius Iulius Caesoninus

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Ein Opfer zum Wohle der Venus [und der Wahl !] 28.06.2019 18:28 Forum: Templa Urbis


Caesoninus kandidierte derzeit als Vigintivir, um im besten Falle schon bald dieses Einstiegsamt des Cursus Honorum bekleiden zu können. Der Cursus Honorum war Rom verpflichtet und Rom selbst war weltlich. Caesoninus, als Mitglied des Cultus deorum natürlich auch dem Göttlichen zugetan, wollte heute ein Opfer für Venus Genetrix darbringen, um ihr Wohlwollen zum Gelingen dieser Wahl für ihn zu erflehen. So würde er weltliches und göttliches zu diesem Zwecke kurz zusammenbringen. Dass er dieses politisch motivierte Opfer in Caesars altem Tempel ausgrechnet an die Göttin der Liebe und Stammutter der patrizischen Iulier richtete, war pure Absicht, wo er doch ihr Aedituus war und Venus Genetrix quasi die Hauptgottheit für die Gens Iulia darstellte.

So also zog am Vormittag eine von ihm initiierte Opferprozession durch Roms Straßen. Caesoninus trug weiße Gewänder und lief barfuß. Am Tempel angekommen, unterzog er sich der rituellen Reinigung. Durch den Zug durch die Stadt waren einige Schaulustige angelockt worden, denen sich auch neugierige Passanten vom Forum Iulium anschlossen. Wieder einmal hatte er der Lieblichsten aller Göttinnen ein Mutterschaf mitgebracht und nicht nur das, es war eines aus Kalabrien, als besondere Ehrung der Venus und auch als Reminiszenz an sein Prüfungsopfer zum Aedituus damals, wo er ebenfalls schon ein kalabrisches Schaf geopfert hatte. Deren Wolle galt ja als besonders fein und seiden. Caesoninus bedeckte seinen Kopf mit einer Falte seiner Toga und schritt mit seinen Tempeldienern in die cella. Dort sollten die Voropfer stattfinden. Auf das Kultbild der iulischen Stammutter blickend, entzündete Caesoninus den Weihrauch und rief mit den Handflächen nach oben Ianus darum an, die Tore zum Götterhimmel zu öffnen, damit sein Opfer von Venus bemerkt werden konnte und schloss das Gebet mit einer Wendung nach rechts ab. Dann kamen zwei Votivfiguren, Lauch und Knoblauch auf den Foculus und Caesoninus betete:

"Glorreiche Venus Genetrix, wir bringen dir diese guten Gaben da zum Triumphe der Liebe und deiner Herrlichkeit und Schönheit! Ich bitte dich, hilf mir dabei in den undurchsichtigen Pfaden der Politik stets meinen Weg zu finden und nicht fehl zu gehen."

Mit einer Wende nach rechts beendete Caesoninus die Ansprache. Die Voropfer waren beendet, nach einer kleinen Zugabe noch in Form eines Trankopfers. Die Prozession formierte sich und verließ mit ihrem Aedituus an der Spitze wieder das Tempelinnere.

Draußen war die Menschentraube mittlerweile noch mehr angewachsen. Caesoninus und alle Opferhelfer, die mit ihm in der Cella gewesen waren, wurden mit Weihwasser bespritzt, zu erneuten symbolischen Reinigung.

Vor dem Altar stand das Mutterschaf gewaschen und gekämmt bereit. Ein Flötenspieler sorgte mit seiner Musik nun für eine angemessene Atmosphäre, zuvor noch war der Ruf "Favete linguis!" an die Anwesenden verlautet worden.
Caesoninus wusch sich erneut die Hände und trocknete sie mit dem Mallium Latum ab.

Dem Schaf wurde der Schmuck abgenommen und es mit Mola Salsa übergossen. Ein Opferdiener reichte Caesoninus das Opfermesser, mit dem er dem Tier einmal von Kopf bis Schwanz über den Rücken strich. Dann sprach er das Opfergebet:

"Venus Genetrix, lieblichste aller Göttinnen und Götter! Schon bald begebe ich mich auf den Spuren deines liebsten Iuliers, Gaius Iulius Caesar nachfolgend, in die Politik und bitte dich mit diesem Opfer um dein Wohlwollen zum Gelingen dieser Wahl und auf dass ich als Vigintivir gewählt werde! Ich möchte es dir tausendfach danken, indem ich dir weiterhin als dein Aedituus treue Dienste erweise und dir regelmäßig Opfer zukommen lasse! Ich bitte dich, erfülle mir meinen Wunsch, auf dass ich Rom und seinen Einwohnern, durchdrungen von deiner Liebe, helfen kann!"

Eine Wendung nach rechts schloss das Gebet ab.
Der Cultrarius blickte ihn an und fragte: "Agone?"

"Age!" rief er und der Opferdiener durchschnitt dem kalabrischen Schaf die Kehle. Das Blut floss aus den Tieren heraus und wurde in Schalen gesammelt.

Dem Tier wurden die Eingeweide entnommen und Caesoninus machte sich daran, diese zu untersuchen.
Thema: [Forum Iulium] Templum Veneris Genetricis
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Beten für die Liebe in der Ferne 28.06.2019 17:58 Forum: Templa Urbis


Caesoninus stutze einen Moment. Hatte er gedacht, dass dieser Tempelbesucher ein zufriedener Kunde und vollumfänglich glücklich mit seiner Betreuung war, so weit gefehlt. Norius Carbo war noch längst nicht fertig mit ihm!
Opfern wollte der also lernen, nun, in der Tat eine höchst ungewöhnliche Bitte, jedoch natürlich nicht zu verachten. Caesoninus schätze es, wenn man sich um die Götter bemühte.
Dementsprechend hatte Carbo bei ihm gute Karten mit seinem Anliegen.
"Ob ich dir dabei helfe zu lernen, wie man richtig opfert? Natürlich! Ich kann dir das gerne beibringen. Komm übermorgen wieder hierher, dann beginnen wir mit der ersten Lektion. Falls es dich auch interessiert, kannst du auch schon morgen hier nochmal vorbeischauen, denn dann vollziehe ich ein öffentliches Opfer zum Gelingen meiner Wahl. Anschauungsunterricht wäre das für dich, du verstehst?" Caesoninus zwinkerte ihm fröhlich zu. "Nun denn, jetzt muss ich aber weiter, vale!"
Und mit diesen Worten entfernte er sich von Carbo.
Thema: Kleine Fragen
Gaius Iulius Caesoninus

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Senat - Schreibrechte 28.06.2019 17:48 Forum: Ideen-Board


Hallo! smile

Da Macer was davon meinte, dass er ab heute ein paar Tage nicht da ist, schreibe ich das hier öffentlich herein, in der Hoffnung, dass es jemand anderer Berechtigter sieht.

Ich hätte gerade gerne meine Kandidaturrede im Senat posten wollen, habe aber dort anscheinend noch keine Schreibrechte. Kann das bitte angepasst werden?

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Und was mir noch aufgefallen wäre, ich glaube ganz am Ende des Gesetzsabschnitts über die Vigintiviri bei (6) das Satzende, das ist grammatikalisch nicht ganz richtig, oder?

Zitat:
[...] Zeitraum der Amtsführung keinen Beisitzerstatus im Senat gewährt.


(Um das fettgeschriebene geht es mir)
Thema: Porta Iuliana | Eingang
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Ein Gast zur Cena 28.06.2019 07:56 Forum: Domus Iulia


| Vibilius

Vibilius öffnete die Tür. Vor ihm stand Senator Purgitius Macer mit Gefolge. Mit einer leichten Verbeugung bedeutete er dem Herrn, hereinzukommen. „Salve, Senator Purgitius Macer. Der Dominus erwartet dich bereits. Wenn ich dich zu ihm führen dürfte?“ Und so wies er ihm den Weg ins Triclinium.





IANITOR - DOMUS IULIA
Thema: Hortus | M.F.G. et G.I.C. - Klinken putzen
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Hortus | M.F.G. et G.I.C. - Klinken putzen 26.06.2019 13:41 Forum: Villa Flavia Felix


Da die Villa Flavia Felix die zweite patrizische Villa war auf Caesoninus' Werbetour in eigener Sache, so war er dieses Mal weniger überwältigt von der prachtvollen Architektur des flavischen Familienwohnsitzes, jedoch kam er trotzdem nicht umhin, auch dieses Gebäude über die Maßen zu bewundern auf seinem Weg hinein und dann in den Hortus. Dieser beeindruckte ihn dann noch einmal umso mehr, denn dieser Hortus war wirklich wunderschön gepflegt und schmeichelte dem iulischen Auge sehr. Ja, das eine oder andere Detail gefiel ihm sogar so gut, dass er sich vornahm, ähnliches im iulischen Hortus umsetzen zu wollen, doch natürlich nicht als billige Kopie des flavischen Originals. Viel mehr aus der Inspiration dieses Anblicks heraus.

Als Caesoninus sich dem flavischen Hausherrn näherte, wurde er von diesem freundlich begrüßt. Caesoninus grüßte ebenso ruhig und freundlich zurück: "Salve, Konsular Flavius Gracchus, ich hoffe ich störe nicht unangemessenerweise deine Ruhe, ich komme mit Geschenken im Zuge meines Wahlkampfes, außerdem hatte ich darauf gehoff vielleicht einige Worte mit dir wechseln zu können an diesem herrlichen Tage in diesem wunderschönen Garten.", sagte er und wies auf jenen Sklaven, der hinter ihm hergetrottet war, wie zuvor schon im Hause der Claudier. Wieder hielt er eine Amphore im Arm, jedoch dieses Mal auch noch einen schön gearbeiteten Buchkasten zur Aufbewahrung von Papyrusrollen. Caesoninus nahm dem Sklaven die Amphore hoch, um sie kurz hochzuhalten, "Das ist bester Falerner aus unserem familieneigenen Weingut aus Misenum, und das..." er gab sem Sklaven die Weinamphore wieder zurück und hob jetzt den Papyruskasten in die Höhe, "...ist eine hundert Jahre alte Abschrift aller Bücher der Theogonie Hesiods, ich hoffe du hast sie noch nicht? Es geht zwar darin um die griechischen Götter und nicht um unsere heimischen, jedoch weisen die beiden Pantheons ja zweifellos durchaus die eine, oder andere Parallelle auf, seit Rom und Griechenland sich angenähert haben. Ich liebte als Kind die griechischen Sagen von Göttern und Heroen und ich hoffe, dass sie dir ebenfalls zusagen, ich wäre sehr erfreut darüber."
Thema: Das Atrium
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Klinken putzen I 26.06.2019 13:22 Forum: Villa Claudia


Nachdem Caesoninus also vom Ianitor ins Innere der Villa Claudia eingeladen worden war, begab er sich sogleich über die Türschwelle ins Atrium, um auf das Erscheinen des Hausherrn Herius Menecrates zu warten.
Dabei staunte er nicht schlecht über das prachtvolle Interieur des herrschaftlichen Anwesens. Alles war nur von edelster Machart, ganz so wie sich das für eine der wohlhabendsten Patrizierfamilien Roms nun einmal geziemte. Er war noch nie zuvor im Hause des Claudiers gewesen, bisher hatte er mit Menecrates immer nur entweder brieflich, oder persönlich am Gelände der Factio Praesina Kontakt gehabt. Umso beeindruckter war er jetzt von dem, was er hier sah. Dagegen war die Domus Iulia ja fast schon zum schämen ärmlich, obwohl auch sie für senatorische Verhältnisse eigentlich sehr stattlich eingerichtet war. Aber es mochte gewiss einen guten Grund geben, eshalb die Claudier bei ihrem Heim von einer Villa und nicht einem Domus sprachen, wie er jetzt feststellte.
So trat er also näher, um die Freskenmalereien zu bewundern, während er auf seinen Gesprächspartner wartete.
In seinem Schatten stand ein iulischer Sklave hinter ihm ebenfalls im Raum, der eine Amphore im Arm hielt.
Thema: Lebensmittelverteilung mitten auf dem Forum
Gaius Iulius Caesoninus

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Brotspenden für den Wahlkampf 26.06.2019 13:11 Forum: Forum Romanum


Es waren heiße Tage in jener Jahreszeit in Rom. Das Volk ächzte unter dieser Hitze und es suchte Zuflucht im kühlenden Schatten der Tempel und Hauswinkel und unter den Arkadengängen der großen Foren. Die öffentlichen Trinkbrunnen waren regelrecht belagert von all den Durstigen, oder jenen, die sich durch ein wenig Wasser auf den Kopf und auf den Oberkörper etwas Linderung von der Gewalt der Sonne versprachen. Auch waren die Brotpreise ein wenig höher als sonst, da es Getreideausfälle gegeben hatte. Dies war jene Situation, die Caesoninus im Zuge seines Wahlkampfes zu bessern gedachte. Am späten Vormittag erschien eine ganze Gruppe von Männern am Forum Romanum, die alle voll beladen mit gefüllten Wasserkrügen, Brotkörben und Schildern waren. Einige hielten Schilder hoch, auf denen unter anderem "GAIUS IULIUS CAESONINUS" in großen Lettern geschrieben stand, oder "WÄHLT IHN ZUM VIGINTIVIR" und derlei mehr.

Nachdem die Männer sich am Forum eingefunden hatten, begann sie all die zahlreichen Wasserkrüge mit eiskaltem Wasser und die Brote in ihren Körben an die Passanten zu verteilen, während sie unablässig laut und deutlich der passierenden Menge zuiefen: "Kommt ihr guten Leute, kommt herbei! Gratis Brot und Wasser für alle! Kommt und holt euch die Geschenke des Kandidaten Gaius Iulius Caesoninus! Gaius Iulius Caesoninus schenkt euch Brot und Wasser! Kommt ihr Leute! Holt es euch!"
Leute die dann wirklich herbeikamen, um sich Brot und Wasser für umsonst zu holen, sagten sie beim aushändigen der Ware in normaler Lautstärke: "Ein Geschenk des Vigintivirats-Kandidaten Gaius Iulius Caesoninus."
Eigentlich war es ja nicht unbedingt nöig, dass Caesoninus dies tat, wo ja die Senatoren und nicht mehr das Volk die Magistrate wählte, aber es war nun mal gängiger Usus und zudem ein Weg, seinen Wohlstand zu demonstrieren.

Sim-Off: WiSim
Thema: [Triclinium] Speis und Wahlkampf
Gaius Iulius Caesoninus

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[Triclinium] Speis und Wahlkampf 26.06.2019 12:45 Forum: Domus Iulia


Nachdem Caesoninus die Einladung an seinen alten Mentor überbringen hatte lassen, eilte er sogleich nachhause, um Locusta und Phocylides zu instruieren, dass heute hoher Besuch in der Domus Iulia seine Aufwartung machen würde. Der Senator, ehemalige Kommandeur der Academia Militaris Ulpia Divina und Konsular Spurius Purgitius Macer. Wie staunte da die alte Coqua! Doch natürlich ließ sie sich nicht lumpen und versprach ein exzellentes Abendmahl vorzubereiten, während der Mairodomus dafür Sorge tragen würde, dass alles blitzsauber und wohlgerichtet wäre, wenn der Gast erst aufgetaucht wäre. So ließ Caesoninus sie alle also auf sein Geheiß fleißig werkeln, während er sich in sein Cubiculum zurückzog, um wieder ein wenig weiterzuarbeiten. Immerhin war Wahlkampf.

Als sich dann schön langsam der Abend näherte, ließ er sich wieder bei den anderen blicken, auch um zu kontrollieren, wie weit die Vorbereitungen für die Cena angediehen waren. Es war alles zu seiner vollen Zufriedenheit. Sehr gut, dann konnte es ja bald beginnen! Auch in der Culina sah es schon vorzüglich aus, mehrere Gänge waren vorbereitet und es schien an Essen wahrlich nicht zu mangeln. So also begab sich Caesoninus zur rechten Stunde dann ins Triclinium, um seinen Gast zu erwarten.
Thema: An- / Abwesenheiten
Gaius Iulius Caesoninus

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26.06.2019 11:39 Forum: Allgemeines


Hoffentlich nimmt diese gesundheitliche Rezession bei dir so bald als möglich ein Ende, dir nochmal eine gute Besserung und auf baldige Genesung!
Thema: [Cubiculum] Gaius Iulius Caesoninus
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Zum Wohle der Wahl 22.06.2019 17:38 Forum: Domus Iulia


Die Rede, an der Caesoninus schon seit Stunden herumdokterte kam langsam aber sicher über das erste Viertel hinaus, das er nicht sofort wieder in die Tonne treten wollte. Soweit so gut. Diese eine Formulierung dort am Schluss gefiel ihm noch nicht so ganz, da musste er noch einmal ran. Götter! Wieso konnte er das heute einfach nicht?! Sonst war er doch auch ein Meister der Worte! Es war zum Augen ausreißen! Und Finger! Und Fingernägel! Und nicht zu vergessen noch die Ohren, die wären bei einem Vortrag auch beteiligt!
Ärgerliche Sache.

Als dann die Tür aufging und sein gerufener Sklave eintrat, sah sich Caesoninus genötigt, kurz seine Arbeit zu unterbrechen und aufzusehen. "Ah...Maahes! Ja, habe ich. Du wirst mir in einer besonderen cursorischen Weise bei meinem Wahlkampf als Vigintivir zur Hand gehen! Überziehe ganz Rom, oder zumindest die wichtigsten dafür bekannten Plätze und Orte mit Wahlkampfgraffitis bzgl. meiner Kandidatur im Einstiegsamt des Cursus Honorum. Falls du Hilfe dabei brauchen solltest, sei sie dir natürlich gewährt. Phocylides wird dir bestimmt mit Freuden Männer und Materialien zur Verfügung stellen, solltest du sie benötigen. Wenn du fertig bist, melde dich wieder bei mir, das wäre alles." Und schon senkte Caesoninus wieder seinen Blick und begann sich weiter zu quälen mit diesem unsäglichen Holzklotz von Rede.
Thema: [Sklavenmarkt] Grian - Der ganz normale Wahnsinn
Gaius Iulius Caesoninus

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RE: Grian - Der ganz normale Wahnsinn 22.06.2019 17:27 Forum: Mercatus Urbis




Tuff Tuff der Sklavenhändler

Neunhundert Sesterze! Ein bomben Geschäft für eine Ware von... "solche Qualität" wie Tuff Tuff fand! Wunderbar! Perfekt! Breit grinsend machte er die Hand auf und meinte: "Aber gerne doch, edelster, gütigster Herr! Mit Freuden darfst du sie von mir aus mitnehmen, nachdem du mich bezahlt hast! Und nicht vergessen! Alle Geschäfte sind entgültig! Kein Umtausch, keine Rücknahme!"

Aber das verstand sich doch natürlich von selbst.
Thema: Porta
Gaius Iulius Caesoninus

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Klinken putzen III 22.06.2019 06:34 Forum: Domus Purgitia


Heute hatte Caesoninus viel vor. Er wollte allen Senatoren seine Aufwartung machen, mit denen er persönlich bekannt war, um so ein wenig schon einmal vorzufühlen, inwieweit sie wohl bereit wären Caesoninus bei seiner Kandidatur zu unterstützen.

Natürlich durfte auch Caesoninus‘ politischer Mentor auf seiner Liste nicht fehlen. Doch da es sich hierbei dieses Mal wie gesagt um Purgitius Macer handelte, hatte Caesoninus etwas besonderes vor. Auch in Anbetracht ihrer früheren gemeinsamen Zeit, wollte er Macer nicht einfach so zwischen Tür und Angel zum Gespräch bitten, sondern das ganze in einen etwas besseren Rahmen stellen, weshalb die Sänfte beim Nachhauseweg zurück zur Domus Iulia bei der Domus Purgitia nicht stoppte, sondern gemächlich weiterzog, während sich der Ankündigungssklave trotzdem, wie zuvor instruiert, kurz von der Gruppe löste und klopfte, um danach zu verkünden: „Salve! Mein Herr, der Aedituus Gaius Iulius Caesoninus, lädt Senator Purgitius Macer heute Abend zur Cena in die Domus Iulia ein, zur ersten Stunde nach Sonnenuntergang, um die kommende Wahl zu erörtern!
Thema: Die Porta
Gaius Iulius Caesoninus

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Klinken putzen II 22.06.2019 06:23 Forum: Villa Flavia Felix


Heute hatte Caesoninus viel vor. Er wollte allen Senatoren seine Aufwartung machen, mit denen er persönlich bekannt war, um so ein wenig schon einmal vorzufühlen, inwieweit sie wohl bereit wären Caesoninus bei seiner Kandidatur zu unterstützen.

Als nächstes ließ er sich zum Tore der Flavier tragen, um auch bei Senator Flavius Gracchus vorstellig zu werden. Hoffentlich war er zuhause, doch das würde sich gleich herausstellen. Also stoppten die Sänftenträger vor der Porta und der Ankündigungssklave sprang vor, um zu klopfen und zu verkünden: „Salve! Mein Herr, Gaius Iulius Caesoninus, bittet darum, von Hausherr Flavius Gracchus empfangen werden zu dürfen in Angelegenheit der kommenden Wahl!
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