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Thema: An- / Abwesenheiten
Spurius Purgitius Macer

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Gestern, 20:46 Forum: Allgemeines


In der kommenden Woche ist mit deutlich reduzierter Aktivität meinerseits zu rechnen.
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Die zweite Vorrunde Gestern, 20:44 Forum: Italia


Zitat:
Original von Narrator Italiae
Auch für Tamos war es heute ein großer Tag, obwohl er überhaupt nichts mit den Rennen zu tun hatte. Aber so ein junger Fahrer wie er verhandelte nicht jeden Tag über die eigene Zukunft bei einem der großen Rennställe Roms, da schlich sich schon ein wenig Nervosität ein. Zumal Tamos kein gänzlich unbeschriebenes Blatt war, sondern sogar schon zwei nennenswerte Starts vor den Augen der Großen vorweisen konnte. Da wollte er sich natürlich keineswegs unter Wert verkaufen. Außerdem schien es der Russata sehr wichtig zu sein, ihn zu verpflichten, wenn sie gleich einen Senator zur Verhandlung vorschickten. Dem konnte man ja nun auch nicht ins Gesicht lügen, man hätte zahlreiche andere Angebote, zumal die anderen Factiones ja auch fast alle hier waren aber offensichtlich nicht alle ein Angebot abgaben. Von ihren Wunschvorstellungen von 9.000 Sesterzen oder mehr mussten sich Tamos und sein bisheriger Gönner daher wohl vielleicht doch ein klein wenig verabschieden, aber nur ein bisschen Aussicht auf etwas Sonne im Ruhme der anderen Fahrer der Russata waren da als Gegenangebot doch zu wenig, so dass sie sich noch etwas Pokerspiel erlaubten.

Auch wenn Macer mit der festen Absicht in die Verhandlung gegangen war, einen Erfolg zu erzielen, war er durchaus gewillt, ein wenig Poker mitzuspielen. Der Ausgang der beiden Vorläufe hatte ihm immerhin dafür in die Hände gespielt, denn mit zwei von zwei Fahrern im Finale konnte man gut darauf verweisen, dass man Verstärkung nicht unbedingt um jeden Preis nötig hatte. Das man zudem noch die eher älteren Fahrer im Feld hatte, die sich aber trotzdem durchsetzen konnten, unterstrich diese Position noch. Und Tamos wird sicher auch gesehen haben, dass er bei anderen Factiones nur einer unter vielen jungen Fahrern wäre, die sich durchsetzen mussten, oder eben auch nicht. Die Russata konnte dagegen eine Position bieten, an der Tamos ganz gezielt und konzentriert als nächster Fahrer aufgebaut wurde. Macer malte dieses Bild natürlich in den schönsten Farben, auch wenn er sich in das operative Geschäft der Russata nicht allzu sehr einmischte. Und natürlich verzichtete er auch nicht darauf zu verweisen, dass jeder Sesterz, denn die Russata heute für die Verpflichtung des Fahrers sparte, in Zukunft für eine Verbesserung der Trainingssituation genutzt werden konnte. Und außerdem stieg natürlich mit einem hohne Preis jetzt auch der Druck, gleich Erfolge zu erzielen. Macer war sich sicher, dass dererlei Argumente den Preis noch ein wenig senken würden.
Thema: Tabulariumsänderungen (z.B. Wohnsitze)
Spurius Purgitius Macer

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RE: Ernennungen Gestern, 19:57 Forum: Allgemeines


Ja, da schlummerte in den Tiefen noch ein Stücken Programmcode, das noch nicht wusste, dass wir jetzt mit https unterwegs sind. Versuche es bitte jetzt noch einmal.
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Die zweite Vorrunde 21.03.2019 20:45 Forum: Italia


Sim-Off: @Florus: Kein Problem, mein Posting nach dem Ende des zweiten Vorlaufs bietet dir ja eine neue Vorlage. Augenzwinkern Außerdem sind parallele Zeitstränge ja kein Problem.

Nachdem sich alle Gespräche unmittelbar nach dem Rennen langsam auflösten und sich der eine oder andere Gesprächspartner in die Mittagspause verabschiedet hatte, machte sich Macer auf den Weg, ein paar geschäftliche Dinge für die Russata zu regeln. Insbesondere stand ein Treffen mit einem Jungfahrer namens Tamos auf dem Plan, über dessen Verpflichtung die Russata in der letzten Zeit verstärkt nachgedacht hatte. Bei den Kosten war man sich aber noch nicht ganz einig, weshalb die Verhandlung inzwischen Chefsache war. Macer hoffte, dass man sich irgendwo in der Gegend von maximal 6.000 Sesterze einigen konnte, aber die Vorstellung von Tamos und seinem bisherigen Gönner lagen noch etwas darüber, wie sich schon nach kurzer Zeit des Gesprächs zeigte. Macer versuchte sein Glück damit, die heutigen Erfolge in die Waagschale zu werfen und die demnach offensichtlich guten Bedingungen die die Russata zu bieten hatte. Außerdem natürlich auch die Erfahrung, die ein junger Fahrer von solch erfolgreichen Kollegen abgreifen konnte. Für eine schnelle Einigung reichte dies aber offenbar nicht.
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Die zweite Vorrunde 20.03.2019 21:00 Forum: Italia


Amasis hatte es also geschafft! Auf den letzten Schritten holte er noch einmal alles raus aus seinem Gespann und das war offenbar mehr, als sein grüner Gegner zu bieten hatte. Zufrieden und begeistert spendete Macer Applaus, als die Fahrer die Ziellinie überquerten und erfreute sich am Sieg des roten Fahrers. Natürlich wollte er jetzr auch im Finale noch ein gutes Ergebnis sehen, aber das Minimalziel des Tages war schon mehr als erfüllt: Beide Fahrer standen im Finale und einer hatte sogar den Vorlaufsieg geholt. Das machte Hoffnungen auf eine hervorragende Platzierung im Endlauf.

Erneut drehte sich Macer zu Annaeus Florus um, als der Lärm etwas abgeebbt war. "Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Fahrer im Finale", gratulierte er. "Heute fahren die Weißen ganz offensichtlich nicht hinterher, sondern mischen kräftig mit", griff er dann die Bemerkung von nach dem ersten Vorlauf auf.

Noch während sie sprachen, näherte sich dezent ein Mitglied der Russata Macer und gab ihm ein Zeichen, welches dieser mit einem Nicken beantwortete, worauf hin der Mann sich wieder entfernte. Für die Pause bis zum Finale hatte Macer nämlich noch weitere Aktivitäten geplant, als zu plaudern, ein wenig zu essen und den Feuerschluckern zuzusehen. Ein solches Rennen war schließlich immer eine gute Gelegenheit, die Zukunft einer Factio zu planen.
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Die zweite Vorrunde 19.03.2019 21:35 Forum: Italia


Tatsächlich wurde Macer nicht enttäuscht und Amasis lieferte sich mit seinem grünen Gegner ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches Macer nun auch mit einem direkten Blick auf die Bahn verfolgen konnte. Die Abstände waren allerdings so gering, dass Macer aus seiner Position nicht ausmachen konnte, wer gerade vorne lag. Wenn die Angaben des Ausrufers stimmten, wechselte das aber ohnehin häufiger und bis zum Ende war noch alles offen. Die Lücke dahinter war dagegen unübersehbar, so dass sich Macer zumindest sehr sicher sein konnte, dass es auch der zweite rote Fahrer ins Finale schaffen würde und dass es nur noch um die Platzierung ging. Jetzt durfte Amasis auf den letzten Schritten nur keinen Fehler machen oder Unfall haben.
Thema: [Tablinum] Praktikumsgespräche
Spurius Purgitius Macer

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RE: [Tablinum] Praktikumsgespräche 19.03.2019 21:32 Forum: Domus Purgitia


"Wann eine Amtszeit gescheitert ist, liegt immer im Auge des Betrachters", gab Macer mit einem leichten Schmunzeln zurück. "Als selbstbewusster Amtsträger wirst du deine Amtszeit selbstverständlich nicht als gescheitert betrachten, wenn du vor dir selbst behaupten kannst, jeden Tag fleissig gewesen zu sein und dein Möglichstes getan zu haben. Du wirst die vielen kleinen Erfolge sehen und die vielen Überraschungen, die im Laufe der Zeit eingetreten sind und die du meistern musstest. Gleichwohl wird dein politischer Gegner dich nicht daran messen, sondern einzig und alleine an deinen Versprechen vor der Wahl. Wenn du vor der Wahl jedem Bürger ein Ei versprochen hast, dann ist dieses Versprechen eben nicht erfüllt, wenn du am Ende behaupten kannst, jedem Haushalt ein Huhn verschafft zu haben. Selbst wenn diese Hühner mehr Eier legen, als du je versprochen hast, so hast du doch nicht exakt das geliefert, was man nach der Ankündigung erwarten konnte. Und es ist sogar legitim, dass dein politischer Gegner nach solchen Fehlern sucht, um sie gegen dich zu verwenden. Genau dasselbe würdest du ja auch als Volkstribun tun, wenn ein Magistrat eine Straße verspricht, aber abgerissene Häuser liefert", erläuterte Macer diesen Punkt und Wiederverwendung eines schon bekannten Beispiels detailliert.

Dann kam er auf die vorher gestellte Frage zurück. "Abschaffen würde ich das Volkstribunat auf keinen Fall. Das wäre ein fatales Zeichen. Dass der Kaiser in seinem Palast sehr weit weg wirkt, mag richtig sein. Gleichzeitig hat er eine Kanzlei unter sich, die weit mehr Anliegen bearbeiten kann, als alle Volkstribune zusammen und es war bekanntlich kein Volkstribun, sondern der erste Augustus, der beispielsweise die öffentliche Feuerwehr ins Leben rief, um Hausbesitzer vor gierigen Geschäftsleuten zu schützen. Ich bezweifle, dass irgendein Volkstribun das aus eigener Tasche hätte finanzieren und vor allem dauerhaft etablieren können, aber der erste Augustus hat es geschafft und damit auf einen Schlag ein großes und sicher auch viele kleine Probleme gelöst, welche vor allem das einfache Volk in engen Mietshäusern betraf. Da dürfen wir uns meines Erachtens nicht davon ablenken lassen, dass es auch schlechte Kaiser geben kann. Schlechte Volkstribune kann es nämlich ebenso geben." Macer machte eine kurze Pause, denn immerhin war er auch nach Reformvorschlägen gefragt worden, über die er kurz nachdenken musste. "Reformieren könnte man sicherlich, wie die gewählten Volkstribune mit dem Kaiser als dauerhaftem Inhaber derselben Amtsgewalt zusammenarbeiten. Er arbeitet ja auch mit dem Quaestor Principis eng zusammen, warum also nicht auch mit anderen Magistraten? Wobei ich zugeben muss, dass mir die Details der derzeitigen Zusammenarbeit nicht geläufig sind. Meine primären Interessen galten stets anderen Ämtern."
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Die zweite Vorrunde 17.03.2019 21:15 Forum: Italia


Tatsächlich schien Amasis irgendetwas richtig gemacht zu haben, denn nachdem schon sehr früh Tanco zurückgefallen war, fiel nun auch Lusorix zurück, sofern die Angaben des Ausrufers stimmten. Wenn das so weiter ginge, erledigten die Gegner die Arbeit von selber, spekulierte Macer gut gelaunt vor sich hin, während die Wolke aus Fahrern auf der Bahn langsam näher kam, ohne dass er dort einen Zwischenstand hätte erkennen können. Sein Blick ging daher immer wieder zu der praktischen Anzeige. Dort schien nun auch Menekles hinter den roten Fahrer zurückzufallen. Oder Amasis machte doch ein wenig mehr ernst und verschärfte nun seinerseits das Tempo. Für den Ausgang des Rennens machte dies einige Hoffnung, denn zweimal wollte Macer nun auch nicht unbedingt hinter einem Grünen ins Ziel kommen, auch wenn es nur die Vorläufe waren.
Thema: [Tablinum] Praktikumsgespräche
Spurius Purgitius Macer

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RE: [Tablinum] Praktikumsgespräche 15.03.2019 21:27 Forum: Domus Purgitia


"In der Tat hast du mit letzterem eine wesentliche Problematik an der heutigen Ausgestaltung des Volkstribunats gut erkannt", sparte Macer nach der umfangreichen Kritik nun auch nicht mit Lob für seinen Tiro Fori. "Die Rolle des Tribunus Plebis, der nicht vom Senat abhängig ist, übernimmt ja jetzt eben der Kaiser, der zwar einerseits durch ein vom Senat beschlossenes Gesetz zu seiner Macht kommt und somit theoretisch auch von diesem abhängig ist, aber andererseits in seiner Rolle als Censor auch über die Besetzung des Senates entscheidet, so dass die Senatoren umgekehrt auch von ihm abhängig sind. Letztlich entsteht durch diese wechselseitige Abhängigkeit ein Gleichgewicht, welches es dem Kaiser eben auch erlaubt, die Rolle des Tribunus Plebis besser wahrzunehmen, als es ein vom Senat gewählter Tribunus Plebis kann." Nach diesem kurzen Ausflug in die Staatstheorie schlug Macer dann rasch wieder den Bogen zurück zur fiktiven Kandidatur. "Das heißt natürlich nicht, dass jeglicher Versuch, für dieses Amts zu kandidieren, zum Scheitern verdammt ist oder es unmöglich wäre, dafür eine Rede zu schreiben. Aber diese hier ist sicher nicht das Beste, was du kannst." Mit diesen Worten reichte er die Tafel mit der Rede zurück an den Iulier.

"Im Übrigen darf man durchaus im Senat auch das Wort 'falsch' in den Mund nehmen. Sollte jemals ein Senator in deiner Anwesenheit behaupten, du wärst abwesend, darfst du selbstverständlich aufstehen und laut sagen 'Das ist faslch!', denn alleine schon dadurch, dass du dich für alle sichtbar erhebst, erbringst du ja den hieb- und stichfesten Beweis, dass die Aussage des Senators tatsächlich falsch ist. Nur geht es eben bei vielen Dingen in der Politik nicht um Tatsachen, sondern um Meinungen. Während erstere objektiv richtig oder falsch sein können, liegt es bei letzterem immer im Auge des Betrachters, ob er sie für richtig oder falsch hält und deshalb ist es dort guter Stil, eine persönliche Sichtweise nicht als unumstößliche Tatsache darzustellen", führte Macer dann noch einmal seine Meinung zu einem rhetorischen Detail aus.

"Kommen wir nun zu deinem Tatenbericht", leitete er dann zum nächsten Punkt über. "Hier fallen mir vor allem drei Punkte auf: Erstens führst du eine Hilfsaktion im Winter auf. Das ist gut, aber du kannst sie noch besser einordnen. Wie steht sie im Verhältnis zu dem, was andere Amtsträger ohnehin von Amts wegen für die Bedürftigen tun? Die hattest du ja auch in deiner Kandidatur erwähnt. Hast du nun deren Maßnahmen ergänzt oder entlastet? Hast du die Maßnahmen aus eigener Initiative gestartet und wer hat sie finanziert? Mit wem hast du dich abgestimmt und gab es eine Koordination zwischen verschiedenen Beteiligten? Wenn du die entscheidende Person warst, sollte das aus dem Bericht hervorgehen und wenn andere die Sache geleitet haben, kannst du es zumindest so darstellen, dass sie es ohne dich nicht hinbekommen hätten." Macer machte eine kurze Pause, um sich den zweiten Punkt mit Blick auf die Tafel ins Gedächtnis zu rufen. "Zweitens führst du dein Veto auf gegen einen Straßenbau, der möglicherweise die Verbrechensbekämpfung erleichtert hätte. Ist das ein kluges Veto? Stehst du damit nicht als Beschützer von Rückzugsorten für Verbrecher da und stellst dich im Tatenbericht genau als solcher dar? Solltest du es nicht viel eher so darstellen, dass du dein Veto gegen Zwangsenteignungen eingelegt hast, um eine angemessene Entschädigung für jene zu erwirken, die zum Wohle Roms ihr Haus aufgeben? Warum stellst du den Streit in den Vordergrund statt des hehren Ziels, das du verfolgt hast?" Es folgte eine weitere Pause, damit Macer den dritten Punkt anschließen konnte. "Drittens bist du angetreten mit dem Versprechen, Korruption und Willkür zu unterbinden. Das war dein großes Thema in der Kandidatur. Beide Begriffe kommen in deinem Tatenbericht nicht einmal vor. Du erwähnst einen Skandal, ohne weitere Details auszuführen. Du erwähnst am End enoch einmal, dass du die Schwachen geschützt hast, ohne auch nur ein weiteres Beispiel zu nennen. Müsste nicht das, was du als wichtigstes Anliegen deiner Amtszeit versprochen hattest, auch die zentrale Rolle in deinem Tatenbericht einnehmen, wenn deine Amtszeit erfolgreich war? Könnte man nicht sogar auf die Idee kommen, deine Amtszeit als gescheitert zu betrachten, wenn du zwar viele gute Dinge getan hast, aber kaum zu dem gekommen bist, was du dir vorgenommen hattest? Immerhin läufst du damit Gefahr, dass du bei deiner nächsten Kandidatur gefragt wirst, wie viele deiner Versprechen du diesmal zu erfüllen gedenkst, wenn es schon bei der vorherigen Amtszeit so wenige waren." Macer legte die Tafel zur Seite und schaute seinen Tiro Fori fragend an. Die Kritik war diesmal deutlich konstruktiver ausgefallen, aber Macer war sich nicht sicher, in wie weit das nach dem wenig erfreulichen Urteil zur Kandidaturrede noch auf fruchtbaren Boden fiel.
Thema: [Tablinum] Praktikumsgespräche
Spurius Purgitius Macer

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RE: [Tablinum] Praktikumsgespräche 13.03.2019 21:53 Forum: Domus Purgitia


Macer nahm die erste Tafel entgegen, die ihm gereicht wurde, und studierte sie zügig, aber nicht flüchtig. Seine Gesichtszüge erweckten nicht den Anschein, dass ihn die Rede begeistern würde und als er zum Ende gekommen war, nahm er kommentarlos die zweite Tafel entgegen. Diese studierte er ebenso zügig, nahm dann noch einmal die erste Tafel zur Hand und schien die Inhalte zu vergleichen. Dann blickte er wieder kommentarlos auf, um die dritte Tafel in Empfang zu nehmen. Diese betrachtete er sichtlich flüchtiger und legte sie bald mit einem Lächeln zur Seite.

"Danke, da hast du dir viel Mühe gemacht, gleich mehrere der Aufgaben zu erfüllen", lautete dann sein erster Kommentar. "Aber die Kandidatenliste lassen wir mal außen vor, das war ja eher aus Eigeninteresse", griff er dann die Bemerkung zum dritten Teil auf, um das Thema genauso schnell abzuschließen, wie er die Liste beiseite gelegt hatte.

"Zunächst die Kandidaturrede." Macer machte eine Pause, schaute noch einmal wortlos auf die Tafel und blickte seinen Tiro dann direkt an, während er langsam ein und aus atmete. "Sie überzeugt mich nicht." Das war ein mildes Urteil, aber Macer sah keinen Sinn darin, drastischere Worte zu wählen. Erläutern musste er seine Ansicht danach ja ohnehin. "Du hast richtig erkannt, dass du erst einmal erläutern musst, warum dieses Amt überhaupt wichtig und einer Kandidatur wert ist und verwendest zwei volle Absätze darauf, dies zu tun. Wie du dies tust, ist allerdings in meinen Augen rhetorisch ungeschickt und inhaltlich äußerst unvollständig. Im ersten der beiden Absätze gibst du deinen Zuhörern zunächst Recht, dass sie die Sinnhaftigkeit einer solchen Kandidatur in Frage stellen, nur um ihnen dann auf den Kopf zu zu sagen, dass sie falsch denken. Bist du der Lehrmeister des Senats, der Kraft seines Wissens und seiner Erfahrung entscheidet, was richtig oder falsch ist? So wie ein Lehrer entscheidet, dass die Antwort eines Schülers falsch ist? Ich denke nicht, oder?" Er machte eine kurze Pause. "Hast du es gemerkt? Selbst ich habe gerade nicht gesagt, dass es falsch ist, ich habe lediglich gesagt, dass ich denke, dass eine bestimmte Aussage nicht zutrifft. Das ist sowohl inhaltlich ein Unterschied, als auch rhetorisch." Macer machte eine erneute Pause, diesmal etwas länger, damit das Gesagte wirken konnte.

"Aber bleiben wir kurz dabei, dass du dich mit deiner stilistischen Wahl als Lehrer positioniert hast. Damit bist du nun also für den zweiten Absatz in der Pflicht, eine gute Begründung zu liefern, warum die Denkweise der Senatoren falsch ist." Macer schaute noch einmal auf die Tafel, um nun die richtigen Punkte herausgreifen zu können. "Du begründest die Notwendigkeit des Amtes mit der Existenz von Korruption und Willkür gegenüber den Schwächeren und damit, dass das Volk einen Vertreter gegenüber der Obrigkeit braucht. Lassen wir mal die auch hier vorhandenen rhetorischen Ungeschicklichkeiten beiseite, dann steht diese Begründung auf tönernen Füßen. Erstens fehlt hier der Beleg, dass diese Korruption wirklich existiert; zweitens fehlt der Nachweis, dass der Tribunus Plebis in republikanischer Zeit tatsächlich wirksam dagegen vorgehen konnte und drittens fehlt der Nachweis, dass es heute tatsächlich kein anderes Amt gibt, welches gegen die Korruption vorgehen soll und kann. Und gerade in letztgenanntem Punkt wird deine Argumentation zusammenbrechen, denn mit dem Imperator Caesar Augustus, dem per Gesetz die Vollmachten eines Tribunus Plebis übertragen wurden und der außerhalb der Hierarchien des Cursus Honorum rangiert gibt es genau ein solches Amt, welches in der Lage ist, das Volk zu vertreten und Korruption entgegen zu treten." Macer warf einen weiteren Blick auf die Tafel und ließ es so zu einer weiteren kurzen Pause kommen.

"Der Rest des Absatzes macht es dann auch nicht besser. Du erwähnst den Ruf des Volkes, dem du folgen möchtest und erweckst dadurch den Eindruck, dass du womöglich gar nicht aufgrund eigener Überzeugnung, sondern eben weil das Volk danach ruft, der Ansicht bist, dass es einen Volksvertreter braucht. Damit schwächst du deine ohnehin schon schwache Argumentation noch mehr. Und als wenn das noch nicht genug wäre, demontierst du sie gleich danach noch weiter, indem du Beispiele nennst, wie andere Ämter sich ebenfalls für das Volk einsetzen. Damit wird es ja noch schwieriger zu begründen, warum der Tribunus Plebis wichtig ist, wenn andere Amtsträger sich ja auch schon um das Volk kümmern. Auf diesen Punkt kommen wir übrigens später im Tatenbericht noch einmal zurück", kündigte er an und schloss damit die Behandlung dieses Absatzes ebenfalls ab.

"Der Rest ist dann eher nichtssagend und irritierend. Was hat plötzlich die Vertretung gegenüber Außenstehenden in der Rede zu suchen? Und was versuchst du dem Zuhörer mit der Passage 'Alle Senatoren sind Römer' und so weiter zu sagen? Wieso solltest deshalb du der Anwalt des Volkes werden?" Macer schüttelte leicht den Kopf und machte eine vage Geste mit der Hand, aus der zu erkennen war, dass er tatsächlich ratlos war, was ihm die Passage sagen sollte. "Die Rhetorik legt hier nahe, dass du einen logischen Schluss vermitteln möchtest, aber inhaltlich erscheint mir hier absolut nichts logisch. Stattdessen hätte ich am Ende einer solchen Rede eine Menge Fragen und Zweifel."

Damit legte Macer die Tafel beiseite und sah seinen Tiro wieder an. "Soll ich auch gleich was zum Tatenbericht sagen, oder sollen wir erst über die Rede sprechen?"
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Die zweite Vorrunde 12.03.2019 21:03 Forum: Italia


Viel Zeit zum Plaudern blieb nicht, denn auf den ersten Vorlauf folgte gleich der zweite. Tatsächlich war dieser mit zahlreichen starken Fahrern besetzt und versprach ein enges Rennen, aber Macer war trotzdem optimistisch, dass es der rote Fahrer auch diesmal wieder ins Finale schaffen würde. Der Start war diesbezüglich allerdings eher durchwachsen, denn Amasis sortierte sich erst einmal in der Mitte des Feldes ein. Aber vielleicht war das ja Taktik, um auf dem ungewohnten Untergrund erst einmal eine gute Linie zu finden, vermutete Macer und lauschte mangels aussagekräftiger Sicht auf die Strecke erst einmal wieder nur dem Ausrufer, der den Zwischenstand und das Geschehen verkündete. Da Tanco nach einem guten Start gleich mehrere Plätze verlor, fühlte sich Macer in seiner Vermutung bestätigt, dass es vielleicht eine gute Idee war, es etwas ruhiger anzugehen.
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Spurius Purgitius Macer

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RE: Die erste Vorrunde 10.03.2019 20:41 Forum: Italia


Zitat:
Original von Lucius Annaeus Florus Minor
Danke Senator, es freut mich ungemein, dass es so gekommen ist. Zu lange fahren die Weissen schon hinterher! Jetzt, mit der gesparten Kraft dieses ersten Laufes, wird Athenodorus im Final sicherlich ein ernst zu nehmender Gegner sein!

Den Optimismus des jungen Annaers hielt Macer doch für etwas zu groß, hielt sich mit dieser Meinung aber zurück, denn er gönnte jedem Anhänger der Wagenrennen seine Träume. "Dann muss ich wohl hoffen, dass wir Roten darauf eine ebenso ernste Antwort haben", griff er den Satz stattdessen kampfeslustig auf und war seinerseits optimistisch, dass Proteneas auch im Endlauf souverän vor dem Weißen ins Ziel kommen würde.

Zitat:
Original von Gaius Iulius Caesoninus
Purgitius Macer wandte sich nun an ihm, um ihn zu gratulieren. "Danke, Senator, das freut mich! Auch dir und deiner Factio meinen Glückwunsch zu einem soliden dritten Platz!" Dann wandte er sich an Florus Minor um, um auch ihm nach Macer seine Glückwünsche für die geschaffte Platzierung des Läufers der Albata im nächsten Rennen auszusprechen, ehe er anschließend die Nähe von Claudius Menecrates suchte, um auch seine Einschätzung zu hören.

"Solide, ja, das trifft es wohl", antwortete Macer dann in Richtung des Iuliers, denn überragend oder überraschend war der dritte Platz für Proteneas sicher nicht. "Vielleicht hat sich Proteneas ja auch noch ein paar Kräfte für das Finale gespart", orakelte er und griff dabei auch wieder die Vermutung von Annaeus Florus auf, der bei seinem Fahrer ja ebenso gesparte Kräfte unterstellt hatte.

Als sich Iulius Caesoninus dann in Richtung seines Factio-Kollegen orientierte, wandte sich Macer wieder ganz Annaeus Florus zu. "Wurdet ihr euch eigentlich schon vorgestellt?", fragte er der jungen Annaer und deutete dabei mit einem Kopfnicken in Richtung des Iuliers. "Iulius Caesoninuns ist mein derzeitiger Tiro Fori", holte er die Vorstellung dann vorsorglich nach, ohne auf eine Antwort zu warten.
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Spurius Purgitius Macer

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RE: Die erste Vorrunde 09.03.2019 20:32 Forum: Italia


Macer fieberte auf den letzten Schritten des Rennens genauso mit wie alle anderen Zuschauer und musste neidlos anerkennen, dass das ein mehr als beeindruckender Schlusspurt war, den der grüne Fahrer auf den Strand zauberte. Auch der goldene Fahrer schob sich noch vor den Vertreter von Macers Factio, aber da er seit der Mitte des Rennens wohl mehr oder weniger permanent eine Nasenspitze voraus war, ging wohl auch das in Ordnung, So konnte Macer mit dem Ausgang des ersten Vorlaufs zufrieden sein, auch wenn ihn natürlich ein Sieg des roten Fahrers mehr gefreut hätte.

"Meinen Glückwunsch zum Sieg! Ein sehr beeindruckender Schlussspurt", wandte er sich an Iulius Caesoninus, als der Beifall etwas abebbte und man wieder halbwegs hörbar miteinander sprechen konnte. "Und auch dir einen Glückwunsch dafür, dass die Weißen einen Fahrer in den Endlauf gebracht haben", richtete er seine Worte danach ebenfalls an Annaeus Florus. Kurz blickte er sich dann um, ob er irgendwo seinen Klienten Pompeius Atticus entdecken konnte, er sich über dieses Ergebnis sicher besonders freute, fand ihn aber nicht. Aber man konnte ja auch später noch gratulieren.
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RE: Die erste Vorrunde 08.03.2019 20:54 Forum: Italia


Auch als die Gespanne näher kamen und Macer besser erkennen konnte, wer überhaupt wer war, wurde das Bild an der Spitze nicht klarer. Das lag aber weniger an Macers schlechten Augen, sondern daran, dass es wirklich sehr eng zuging da vorne. Macer hatte fast das Gefühl, die Fahrer fuhren einfach alle gleich gut und es kam nur darauf an, an welchem Streckenposten sie gerade vorbei fuhren und welchen subjektiven Vorsprung dieser dann zur Anzeigeanlage weitergab. Oder es lag doch noch an der ungünstigen Perspektive, dass Macer die Unterschiede nicht genauer erkennen konnte. Die Spannung stieg jedenfalls, als es auf den letzten Abschnitt ging und auch wenn Macer eigentlich nur wichtig war, dass der rote Fahrer ins Finale kam, fieberte er nun doch um das Ergebnis mit. Vom Sieg bis zum dritten Platz schien alles möglich zu sein.
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Spurius Purgitius Macer

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RE: Die erste Vorrunde 06.03.2019 20:16 Forum: Italia


Die Fahrer kamen immer näher und langsam konnte Macer auf der Bahn auch etwas erkennen, aber die Perspektive verzerrte doch deutlich. Irgendwie sah es so aus, als wenn da alle mehr oder weniger direkt aufeinander fuhren, aber tatsächlich gab es wohl zwei Gruppen mit einer Lücke dazwischen. Dass der rote Fahrer in der ersten Gruppe war, hatte Macer nicht anders erwartet. Um den Sieg ging es ihm nur bedingt, denn immerhin war das hier nur der Vorlauf. Durchkommen, nicht im Sand stecken bleiben, keinen Unfall bauen und keine Krebse überfahren lautete wohl die Devise. Zumal die Konkurrenz durch Grün und Gold hartnäckig zu sein schien, wie Macer neidlos anerkennen musste. Vielleicht hatte Proteneas auch seinen Zenit schon etwas überschritten und fuhr ein solches außergewöhnliches Rennen nicht mit derselben Verbissenheit wie seine jüngere Konkurrenz, die ihre beste Zeit noch vor sich haben würde.
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Spurius Purgitius Macer

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RE: Acantuhus 06.03.2019 20:07 Forum: Allgemeines


Wie du vielleicht bei deinem letzten Posting schon bemerkt hast, haben wir das zwischendurch schon erledigt.
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Spurius Purgitius Macer

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RE: Die erste Vorrunde 05.03.2019 21:00 Forum: Italia


Der Start des Rennens unterbrach die freundlichen Plaudereien, noch bevor sie richtig in Gang gekommen waren. Noch waren die Fahrer zu weit weg, als dass Macer irgendetwas hätte erkennen können, aber dafür hatte sich der Organisator ja ein ausgeklügeltes System ausgedacht, mit dessen Hilfe die Zuschauer im Zielbereich den Zwischenstand verfolgen konnten. Bisher sah es gut aus für den roten Fahrer im Feld und Macer war sich sicher, dass dieser den Endlauf erreichen würde, wenn nichts unvorhergesehens passierte. Und da es hier keine Kurven sondern nur eine gerade Linie gab, sollte es ja eigentlich sogar seltener zu kritischen Kollisionen kommen. Macer Blick wechselte daher optimistisch zwischen der Bahn und der Anzeige hin und her, während er den Sprechern lauschte und darauf wartete, dass die Fahrer einen Bereich erreichten, in dem er auch direkt etwas erkennen konnte.
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Wettkampf am Strand 04.03.2019 20:34 Forum: Italia


Solange es keine nach Rang festgelegten Plätze gab, achtete Macer nur selten darauf, ob sein Platz seinem Stand entsprach. Gerade bei Wagenrennen war es ihm wichtiger, einen guten Blick auf die Strecke zu haben und von Menschen umgeben zu sein, die wie er auch tatsächlich wegen des Wagenrennens hier waren und nicht nur, weil sie eine gesellschaftliche Pflicht erfüllten. Seine Suche nach einem Platz führte ihn daher tatsächlich in unmittelbare Nähe des jungen Annaeus Flous. "Salve, Annaeus!", begrüßte er den jungen Mann, der offenbar nach seinem Vigintivirat noch immer in der Nähe Roms weilte. Genaueres würde Macer vielleicht im Laufe des Tages erfragen können, aber für eine ungezwungene Konversation zu Beginn bot sich das Thema kaum an. "Eine erfrischende Idee, ein Rennen hier am Strand abzuhalten, nicht wahr?" erkundigte er sich stattdessen, ob der junge Mann ebenso voller Vorfreude war wie er selber.

Später kam auch noch Macers Tiro zu ihnen und nahm ganz in der Nähe Platz. "Salve, Iulius!", begrüßte Macer auch ihn. "Ich hörte, am Strand gedeiht kein Grün", scherzte Macer selbstbewusst zurück.
Thema: Wettkampf am Strand
Spurius Purgitius Macer

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RE: Wettkampf am Strand 03.03.2019 22:16 Forum: Italia


Schon unter normalen Umständen hätte Macer wohl nur höchst selten ein Rennen der Russta versäumt, aber dieses besondere Ereignis am Strand von Ostia konnte er sich nun wirklich nicht entgehen lassen. Er konnte sich nicht erinnern, schon einmal bei einem solchen Rennen dabei gewesen zu sein und war deshalb gespannt auf das Neue.

Früh am Morgen hatte Macer sich dafür auf den Weg gemacht, während der Tross der Russata schon am Vortag angereist war. Zu groß war das Risiko, dass irgendeine kleine Wiedrigkeit den Ablauf am Morgen stört und damit de ganzen Renntag verdirbt. Macer schaute nach einem Eintreffen in Ostia kurz im Startbereich vorbei und überzeugte sich von den gut laufenden Vorbereitungen, bevor er sich dann in den Zielbereich begab. Das Opfer des Ausrichters bekam er daher nur aus der Entfernung und etwas beiläufig mit, während er für sich und seine Begleiter einen guten Platz suchte. Sicher würde es ein ungewohntes Gefühl sein, von einem Rennen nur einen Abschnitt zu sehen und dann wollte er wennschon den entscheidenden Teil sehen.
Thema: Grosse Flaute
Spurius Purgitius Macer

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28.02.2019 20:37 Forum: Allgemeines


Dass es uns an "Nachwuchs" mangelt steht außer Frage. Von den derzeitigen Spielern sind beispielsweise deutlich mehr (nämlich acht) im Jahr 2007 zum ersten Mal im IR aktiv gewesen als im Jahr 2017 (nämlich zwei). Und dass der eine oder andere einfach das Interesse oder die Zeit fürs IR verliert, ist auch ein völlig natürlicher Prozess. Das werden wir auch kaum ändern können.

Was mich persönlich allerdings tatsächlich interessiert ist, was mit denjenigen ist, die ja teilweise über sehr lange Zeiträume recht regelmäßig (nicht unbedingt täglich, aber doch mehrfach wöchentlich) mit ihren IDs im IR eingeloggt sind, aber nichts schreiben. In den letzten 24 Stunden waren beispielsweise 18 IDs eingeloggt, aber es gab nur zwei Sim-On-Postings.

Meine Vermutung für einen Teil der Ursache ist ja, dass der klassische Desktop-PC oder Laptop, an dem es sich bequem schreiben lässt, als Teil der Freizeitgestaltung eine abnehmende Rolle spielt. Es ist schnell und bequem, mal eben vom Sofa oder der Bahn aus an einem Mobilgerät im IR zu lesen, aber deutlich unbequemer, mit der Touch-Tastatur einen längeren Beitrag zu schreiben. Aber nur für's IR wird der PC dann eben auch nicht eingeschaltet.

Aber das ist nur meine persönliche Vermutung und ich habe weder eine Ahnung, ob ich damit richtig liege, noch was man dagegen tun kann (Foren-Rollenspiel auf Emoji-Basis dürfte etwas schwierig werden... großes Grinsen ).
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