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Thema: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen Gestern, 20:23 Forum: Villa Flavia Felix


"Gut"
, bestätigte der Flavier noch einmal.
"Dann sehen wir uns auf dem Kapitol wieder. Es sei denn, du hast heute noch ein weiteres Anliegen?"
Immerhin war dies durchaus eine Möglichkeit, und da auf Gracchus nur weitere dröge Zahlenkolonnen warteten, würde er den Iulius nicht allzu forsch herauskomplimentieren.
Thema: Wettkampf am Strand
Manius Flavius Gracchus

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RE: Die zweite Vorrunde / Aurelia Drusilla nebst Onkel vs Manius Flavius Gracchus 21.03.2019 20:24 Forum: Italia


Zitat:
Original von Aurelia Drusilla
...
„Nun werter Flavius wir sind wohl alle Gefangen in einem Käfig aus Umstanden auf die wir uns einzustellen haben. Mein Verwandter Lupus wohl genauso wie auch du und ich.“
...
„Da ich eine Frau bin wirst du mir sicher verzeihen wenn ich dir in diesem Fall Medea von Euripides vorschlagen würde.“

Ein Käfig aus Umständen - zweifelsohne konnte auch Gracchus diesen Gedankens sich nicht verwehren, gleichwohl er selbst mittlerweile ein Alter, respektive eine Stellung hatte erreicht, in welcher so mancher Umstand mehr an seine eingenen Interessen anpassbar war. Dennoch, manches wiederum änderte sich nie, würde sich nie ändern, so dass der einzige Weg dies zu erleichtern die eigene Anpassung war - was wiederum ebenfalls mit dem Alter ein wenig einfacher wurde als noch in jungen Jahren. Oder aber der Mensch verlor schlichtweg mit der Zeit seinen Antrieb, seine Prinzipien, seine Kraft oder seine Ansprüche. 'Noch einmal jung sein!' - dies war ein Spruch des Alters, doch Gracchus mochte seine jetzigen Möglichkeiten nicht mit denen der Jugend eintauschen. Afällig würde sich dies im fortschreitenden Alter noch wandeln, doch bis dahin blieb er vorerst zufrieden.
"Nun, zumindest ist unser Käfig ausstaffiert mit allerlei Annehmli'hkeiten und nicht nur ein dröges, umgittertes Stück Lehmboden."
Gracchus mochte nicht die geringste Ahnung haben vom Leben in den unteren Schichten, doch seine Erziehung hatte stets das Bewusstsein ob seines Standes und der dazugehörigen Privilegien inkludiert - ebenso wie die daraus resultierenden Pflichten, welche zweifelsohne die Gitterstäbe des Käfigs formten.
"Ah, Euripides"
, strahlte er sodann erfreut während auf der Sandbahn unter ihnen der grüne und der rote Wagen sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen Iieferten, dass es beinahe schon als tragisch anzusehen war, dieser Spannung nicht die geringste Regung abgewinnen zu können. Doch den Flavier innervierte eine ganz andere Art von Tragik.
"Eine vorzügliche Wahl! Ich liebe vor allem die Tantaliden-Werke! Die Geschichten selbst sind bereits so voller Ver..zwickungen, doch Euripides schafft es, sie zudem in ergreifende, anrührende Verse zu verpacken! Mehercule, ich könnte nicht zählen, wie oft mir im Theater in seinen Stücken bereits das Herz zerrissen ist!"
So manche Episode seines eigenen Lebens hätte bisweilen womöglich selbst als Vorlage für eine Tragödie gelten können, doch selbstredend war dem Flavier die distanzierte Zuschauerposition weitaus erquicklicher.
"Doch hoffe ich sehr, deine Wahl der Medea gründet sich einzig auf eine weibli'he Verbundenheit, und nicht etwa auf similäres Schicksal"
, wandte er halb im Scherz, doch ein wenig besorgt ein.
Thema: Wettkampf am Strand
Manius Flavius Gracchus

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RE: Die zweite Vorrunde / Aurelia Drusilla nebst Onkel vs Manius Flavius Gracchus 17.03.2019 16:13 Forum: Italia


Zitat:
Original von Aurelia Drusilla

"Nun, Lupus' Beweggründe sind wohl eben diese..."
Gracchus wies mit einem pikaresken Lächeln über die Zuschauermenge hinweg, welche bereits im nächsten Rennlauf gefesselt war und deutete schlussendlich zur Seite hin.
"Dieser Mann dort etwa, welcher den blauen Wimpel schwingt und beinahe von seinem Sitz fällt, dieser Mann wird seinem Patron zweifelsohne beri'hten, welch ein Gewinn doch Aurelius Lupus für Rom ist. Und wird dieser Patron dies von einigen Klienten mehr noch vernehmen, sofern er nicht selbst hier ist und es mit eigenen Augen sieht, wird er sicher seine Wahl erwägen. Dies ist weitaus mehr wert als ein Patron, welcher selbst sich an ludi scaenici weidet, dessen Klienten jedoch murrend auf den Straßen sitzen. Insofern gibt es Lupus nichts vorzu..werfen - glückliche Römer sind Roms größter Gewinn."
Er lächelte wieder Drusilla zu.
"Wir beide sind wohl eher die Ausnahme unter jenen Römern. Nach welcher Tragödie würde dir der Sinn stehen?"
Der Flavier hatte schon lange kein so angenehmes Rennen mehr erlebt, schlussendlich konnte eine gute Konversation über viel Lärm und Getöse hinwegsehen lassen.
Thema: Triclinum | MFG, SAL et al. - Pontificales Abendessen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Triclinum | MFG, SAL et al. - Pontificales Abendessen 17.03.2019 15:52 Forum: Villa Aurelia


Nachdem auch Aurelia Corvina gebührend mit einem adäquaten Kompliment versehen war - stand sie doch ihren Verwandten in ihrer Anmut in nichts nach -, sowie der Valerier gebührend knapp - Gracchus konnte nicht sich entsinnen, ihn bereits näher kennengelernt zu haben - nahmen sie schlussendlich Platz.
"Ah, die berühmte Lex Mercatus"
, wandte der Flavier sich an Flaccus.
"Ein hervorragendes Exempel wie ein gutes Gesetz geschrieben oder überarbeitet wird: nicht in der Exaltation einer schlaflosen Nacht infolge an..genommener Indignation allein mit sich selbst, sondern unter der Ägide eines schlauen Kopfes, doch in Kooperation mit anderen, mehr oder minder schlauen Köpfen. Denn während der einzelne seine eigene Perspektive einbringen kann, wird erst die Perspektive von mehreren ein vollständiges Bild ergeben - wodurch es zudem weitaus wahrscheinli'her wird, dass bereits alle Schwachstellen gesichtet und revidiert wurden, und nicht erst mit der ersten Wortmeldung im Senat emergieren und den Vorschlag so bereits zu Fall bringen ehedem allfällig sein Vorteil zutage treten kann. Denn den politischen Gegner zu Fall bringen, dies ist durchaus eine Art Sport in den heiligen Hallen des Senates."
Gracchus war kein Freund dieses Habitus, gleichwohl war es schlicht unmöglich eine Diskussion mit derart vielen Beteiligten zu führen, wenn sie nicht im Vorhinein gut vorbereitet war.
"Du kannst also viel von deinem Patron lernen."
Er wandte sich Lupus zu.
"Doch verzeih, ich wollte diesen Abend nicht umgehend mit Poltik füllen, ins..besondere da die Anwesenheit der Familie eine gute Gelegenheit für die Ankündigung einer Veränderung ist - wenn du gestattest?"
Thema: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen 17.03.2019 15:21 Forum: Villa Flavia Felix


Der junge Mann hatte nicht gerade geringe Ziele - Nachfolger der göttlichen lulier - doch das Streben nach Höherem war immerhin der Akzeptanz Geringwertigem vorzuziehen.
"Nun, dann ist es so beschlossen."
Der Flavier reichte Caesonius seine Hand über den Schreibtisch hinweg, um das Tirocinium zu besiegeln.
"Bei Senator Purgitius?"
schloss er sodann an, ohne dass dies eine tatsächliche Frage war.
"Zweifels..ohne ist er einer der besten Mentoren auf diesem Gebiet."
Bisweilen war der Purgitier Gracchus zu indifferent, doch zweifelsohne konnte man ihm selbst dies in anderen Bereichen - etwa militärischen Belangen - ebenfalls vorwerfen. Macer war zumindest zumeist besonnen und - soweit der Flavier dies konnte beurteilen - mehr an Rom interessiert als an der Mehrung seines eigenen Wohlstandes, was für einen Plebejer aus flavischer Sicht bereits eine Auszeichnung war.
"Sonstig indes eher mit Blick auf militärische Belange, denn auf kultische."
Er lehnte sich zurück.
"Wie dem auch sei. Ein kultisches tirocinum sollte wohl mit dem Wesen der Götter beginnen, und jenes lässt sich am ehesten auf dem Kapitol erörtern. Ist es dir in zwei Tagen, kurz nach der Mittagszeit re'ht? Bei gutem Wetter vor dem Tempel der Trias, bei schlechtem unter dessen Kolonnade?"
Thema: Wettkampf am Strand
Manius Flavius Gracchus

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RE: Die erste Vorrunde / Aurelia Drusilla nebst Onkel vs Manius Flavius Gracchus 13.03.2019 06:54 Forum: Italia


Mit den schönsten Frauen Roms verheiratet zu sein hatte Gracchus noch die davon abgehalten anderen Frauen Komplimente zu verteilen, letzlich ging es ihm dabei weder um Schmeichelei oder Balzverhalten, sondern darum, offenkundige und hintergründige Ästhetik zu ästimieren - welche in seinen Augen darüberhinaus nicht nur in Vollkommenheit bestand, sondern durchaus auch im Besonderen und manches mal sogar im vordergründig Gewöhnlichen.
"Nun, Schönheit ist meines Erachtens nichts, an das der Mensch sich jemals könnte gewöhnen oder gar daran abstumpfen, dass es mir zwar jeden Tag auf ein Neues eine Freude ist, meiner Gemahlin angesi'htig zu werden, dies mich jedoch nicht blind macht andere Schönheit zu erkennen und zu bewundern."
Zweifelsohne hatte Drusilla ein feines Gespür für die Konventionen der Gesellschaft und obgleich der Flavier im Rang weit genug oben stand, um sich einige Eskapaden erlauben zu dürfen, so war auch er nicht demgegenüber gänzlich abgestumpft.
"Es wäre mir eine große Freude und Ehre, dich heute an meiner Seite zu wissen, teuerste Aurelia!"
Das Einverständnis ihres Onkels war selbstredend eine Formalität nur, dennoch eine, welche es nicht zu übergehen galt. Indes war sie rasch gegeben, so dass die unverfängliche Konversation konnte fortfahren.
"Ich muss gestehen, ich hatte gehofft Lupus würde sich für ludi scaenici entscheiden. Diese gibt es meiner Ansicht nach viel zu selten in Rom. Indes mag diese Wahrnehmung durchaus durch meine Präferenz geprägt sein und selbst..redend bin ich mir gewiss, dass diese bei weitem nicht so populär wie Trivialspiele sind. Dennoch hoffe ich weiterhin, dass Lupus allfällig im Laufe seiner Amtszeit - welche für mich außer Frage steht - noch einmal die Kunst fördern wird."
Beiläufig, doch nicht sonderlich aufmerksam klatschte Gracchus Applaus als das erste Rennen auslief und einige Teile der Zuschauer in Jubel ausbrachen.
Thema: Triclinum | MFG, SAL et al. - Pontificales Abendessen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Triclinum | MFG, SAL et al. - Pontificales Abendessen 10.03.2019 20:44 Forum: Villa Aurelia


Die Einladung, wie auch die Zusage waren bereits seit längerem ausgesprochen, und um so mehr blickte Gracchus dem Abend mit Freude entgegen, denn letztlich handelte es sich nicht um einen drögen Anlass der Pflichterfüllung, sondern einen familiären und freundschaftlichen Abend, an welchem Politik nur beiläufig würde betrieben werden - im Zweifelsfalle jedoch nicht minder bedeutsam. Zudem war der Flavier erfüllt von einer tiefen Freude und Zufriedenheit, dass er - seine bezaubernde Gemahlin an seiner Seite - das Triclinium überaus wohlgemut betrat.
"Lupus, salve!"
begrüßte er zuerst seinen Freund und Gastgeber mit einem freundschaftlichen Handschlag, erkannte aus dem Blickwinkel jedoch bereits Priscas Cousine.
"Danke vielmals für deine Einladung. Ich muss gestehen, ich hegte die Vermutung, du hast sie nur ausgespro'hen, um dein Haus ab und an mit ein wenig Anmut in Form meiner Gemahlin zu schmücken."
Ein pikarisches Schmunzeln umspielte seine Lippen.
"Doch ich sehe, die Schaumgeborene ist deiner Familie noch immer hold und kann nicht ertragen, dieses Haus ohne Anmut zu wissen."
Er wandte sich Drusilla zu.
"Werte Aurelia, in der Sandarena Ostias schimmertest du einer Perle gleich, doch heute überkommt mich der Ver..dacht Venus selbst hat ihre Töchter geladen - die eine, um an meiner Seite mich zu geleiten, die andere, um uns hier in Empfang zu nehmen."
Womit beide gebührend gerühmt waren, ohne sie einander in VergIeich zu stellen.
Thema: Wettkampf am Strand
Manius Flavius Gracchus

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RE: Die erste Vorrunde / Aurelia Drusilla nebst Onkel vs Manius Flavius Gracchus 10.03.2019 10:01 Forum: Italia


Die junge Frau neben ihm erschien dem Flavier tatsächlich bekannt und er hätte sie wohl auch dem Umkreis seiner Gemahlin zugeordnet, indes hätte er in diesem Augenblicke der Reizüberflutung nicht bestimmen können ob sie eine Verwandte, Freundin oder Bekannte Priscas war. Glücklicherweise bewahrte Drusilla ihn unwissentlich vor einem Fauxpas durch die Frage nach ihrer Cousine, so dass ihm der Sesterz fiel und er sie der Aurelia konnte zuordnen, wenn auch er noch nach ihrem Cognomen suchte - Camilla, Drusilla , Lucilla - etwas in diese Klangrichtung meinte er sich zu entsinnen.
"Aurelia, welch eine Freude! So hat das Meer also nicht nur Tang und Muschelwerk an den Strand von Ostia gespült, sondern auch eine schimmernde Perle!"
Die junge Frau - aus Gracchus' Perspektive eher noch ein Mädchen - war in der Tat überaus ansehnlich, als wolle Venus auch an dieser Aurelia zur Schau stellen, wie sehr sie diese Familie liebte. Einen Augenblick erwog der Flavier, ob sie wohl eine gute Gemahlin für seinen Sohn Titus würde abgeben, indes durch seine eigene Ehe war das Band zur Aurelia bereits stark, dass eine Verbindung in eine andere Familie wesentlich nutzbringender würde sein.
"Bedauerli'herweise nein, Prisca ist in Rom geblieben. Sie fühlt sich dieser Tage ein wenig unpässlich"
, beantwortete er die Frage nach Prisca. Gracchus sorgte sich ein wenig um seine Gemahlin, andererseits war ein wenig Müdigkeit und Energielosigkeit zu dieser Jahreszeit zweifelsohne auch nicht unbedingt ungewöhnlich.
"Salve Aurelius Batiatus, es ist mir eine große Freude, dich kennen zu lernen"
, grüßte er sodann den aurelischen Onkel, während auf der Rennbahn die Gespanne sich ihre Duelle lieferten.
"Gilt eure Leidenschaft einem der Rennställe oder gar einem der aurigae?"
Die Tunika Drusillas schimmerte zwar nicht im vollen Grün der Praesina, doch eine Aurelia würde zweifelsohne sich auch nicht derart ordinär präsentieren, um ihre Gunst der Welt mitzuteilen.
Thema: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen 10.03.2019 09:53 Forum: Villa Flavia Felix


Kein Patron, dies war zwar ungewöhnlich für einen jungen, aufstrebenden Mann in Rom, im Zweifelsfalle aber besser als der falsche Patron.
"Nun, ob die Unsterblichen tatsächlich uns brauchen oder wir nur die Götter, dies ist zweifelsohne eine komplexe Überlegung, welche indes für heute nicht relevant ist."
In Caesonius' Betrachtung fehlte zudem der Einfluss des cultus publicus auf die Politik, respektive der Politik auf den Kult, was jedoch aus seinem Standpunkt nicht verwunderlich war. Bisweilen wünschte Gracchus sich, er könne selbst zu diesem unverdorbenen, idealistischen Standpunkt seiner Jugend zurückkehren. Sonstig indes waren Caesonius' Antworten ausführlich und durchaus fundiert, was den Flavier überzeugte, dass der Iulier nicht nur an einem schnellen Aufstieg innerhalb der Kultränge interessiert war, sondern sich tatsächlich dem Sujet in seiner Tiefe mochte widmen.
"Darüber hinaus jedoch scheinst du dir offensi'htlich bereits profunde Gedanken über das Wirken des Kultes zu machen."
Für einen Aedituus war dies nicht zwingend notwendig, immerhin glich die reine Kulttätigkeit im Tempel eher einem pragmatisches Handwerk denn der geistigen Durchdringung der Kultwelt.
"Ich bin daher bereit, dich in deinem Vorhaben zu unterstützen. Wäre dir eine Art kultisches tirocinium fori genehm? Denn ich fürchte, zum Dozenten langwieriger Theoriestunden eigne ich mich nicht unbedingt, dies könnte für dich schnell er..müdend werden."
Ein schmales Lächeln umschlich seine Lippen. Einer guten Diskussion war Gracchus nicht abgeneigt, hatte je nach Sujet gar seine reine Freude daran. Der lange Monolog indes schien ihm einzig Senats-Kandidaturen vorbehalten, dass er sich die Betätigung als theoretischer Lehrmeister kaum konnte vorstellen.
Thema: Wettkampf am Strand
Manius Flavius Gracchus

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RE: Die erste Vorrunde 07.03.2019 17:08 Forum: Italia


Zitat:
Original von Aurelia Drusilla.... .

Gracchus war kein Anhänger eines Rennstalls, genau genommen konnte er Wagennennen nicht einmal viel abgewinnen. Für ein solches Ereignis auch noch nach Ostia zu fahren wäre ihm selbst zweifelsohne nie in den Sinn gelangt. Doch dies war nicht irgendein Rennen - es wurde ausgerichtet von seinem Freund Aurelius Lupus, und sein Freund Cornelius Scapula hatte ihn überredet dem beizuwohnen.
"Das wird grandios, am Strand entlang, das tosende Meer im Hintergrund, Wind und Möwen um die Köpfe, ein fantastischer Bodenbelag, der die aurigae fordern wird wie selten zuvor, dazu gehen..." - an dieser Stelle waren einige Namen von Wagenlenken gefallen, die Gracchus sich nicht hatte merken können, oder wollen, welche ihm ohnehin gänzlich unbekannt waren - "... an den Start, das wird ein Kampf der Superlative, das kannst du dir unmöglich entgehen lassen!"
Wie viele Rennbegeisterte verlor Scapula in Hinblick auf ein anstehendes Rennen jeglichen Sinn für Ernsthaftigkeit und Mäßigung, so dass Gracchus dem Drängen seines Freundes, ihn zu begleiten, schlussendlich hatte nachgegeben. "Du wirst schon sehen, das wird so gut wie lange nicht mehr, das wird ein bisschen wie früher als wir noch jung waren!"
Nun also stand der Flavier inmitten einer Menschenmenge, welche er sonstig lieber gemieden hätte. Sie würden sich vor Ort treffen, so hatte der Cornelier es formuliert, ohne "vor Ort" weiter zu spezifizieren.
"Ich kann ihn nirgends entdecken", meldete Sciurus neben seinem Herrn sich zu Wort. Er hatte schon vor geraumer Weile sich von Gracchus trennen und nach Scapula suchen wollen, doch der Flavier ließ ihn nicht von seiner Seite weichen. Wie ein Stück Treibgut wurden sie durch die Masse getrieben, und Gracchus fühlte sich alles andere als gut - oder gar jung. Als sie nahe der Ziellinie in einem Pulk endeten, der dem Flavier beinahe den Atem raubte, zudem die Plätze allmählich knapp zu werden drohten, deutete er auf die Sitzränge.
"Ich werde dort oben Platz nehmen und mich nicht einen digitus bewegen. Su'he du nach Scapula, allfällig ist er noch bei seinen Wagenlenkern."
Nach einem tiefen Atemzug kämpfte Gracchus sich vorbei an einer Gruppe unentschlossener Grüner, einem jungen Mann mit roter Gesichtsbemalung und zwei kichernden Alten, die begeistert und ohne Rücksicht ihre blauen Fahnen schwenkten, ehedem er sich mit einem Seufzer auf einem freien Platz nieder ließ, welcher zufälligerweise neben jenem von Aurelia Drusilla war.
"Welch eine Menge von Menschen"
, sprach er ein wenig everviert, ohne dessen sich bewusst zu sein, dass er seine Gedanken laut in Worte fasste. Schon begann auch das Treiben auf der Sandbahn, ohne dass Sciurus zurückgekehrt oder Scapula aufgetaucht wäre, und wie die Menschen rings um ihn her wandte der Flavier den Blick dorthin, wenn auch vermutlich weit weniger interessiert und begeistert als der Rest.
Thema: Grosse Flaute
Manius Flavius Gracchus

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03.03.2019 18:25 Forum: Allgemeines


Zitat:
Original von Spurius Purgitius Macer
Meine Vermutung für einen Teil der Ursache ist ja, dass der klassische Desktop-PC oder Laptop, an dem es sich bequem schreiben lässt, als Teil der Freizeitgestaltung eine abnehmende Rolle spielt. Es ist schnell und bequem, mal eben vom Sofa oder der Bahn aus an einem Mobilgerät im IR zu lesen, aber deutlich unbequemer, mit der Touch-Tastatur einen längeren Beitrag zu schreiben. Aber nur für's IR wird der PC dann eben auch nicht eingeschaltet.

Den PC-müden, aber schreib-affinen Tabletnutzern kann ich ein Tablet mit digitalem Stift empfehlen. Ich schreibe meine Beiträge (und viele weitere Texte) mittlerweile so wieder handschriftlich - auf dem Sofa. Von Spracherkennung über Digitalisierungsstifte habe ich so einiges getestet, um die Tastatur zu ersetzen, aber überzeugt hat mich zuletzt nur ein Tablet mit Stifteingabe.

Mir persönlich fehlt es derzeit eher an inspirierenden Ideen rund um meine ID, die allfällig schon etwas zu festgefahren im IR ist. Zu einer Neuen indes kann ich mich nicht durchringen ...
Thema: An- / Abwesenheiten
Manius Flavius Gracchus

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26.02.2019 20:33 Forum: Allgemeines


Ich möchte um Verzeihung bitten für meine unangekündigte Absenz. Zuerst wurde ich von außergewöhnlichen Verdrießlichkeinen auf der Arbeit abgelenkt (was überaus selten geschieht), und nachdem diese gelöst waren direkt von einem sehr hartnäckigen und darob enervierenden grippalen Infekt überrollt.
Nun indes bin ich zurück. :-)
Sollte ich irgendwo noch eine ausstehende Antwort meinerseits übersehen haben, bitte eine kurze PN.


Menecrates wünsche ich eine baldige Genesung und hoffe, der Aufenthalt im Krankenhaus bringt den gewünschten Erfolg! Was die Hände alles leisten wird einem wohl vorwiegend erst dann bewusst, so sie diese Leistung einmal einstellen...
Thema: Antium | mare tranquillitatis ...
Manius Flavius Gracchus

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RE: Antium | revisited 26.02.2019 20:05 Forum: Italia


Zitat:
Original von Aurelia Prisca
...

"Der Hafen?"
, fragte Gracchus voller Hoffnung auf den Ablenkungsversuch Priscas hin und wandte den Blick zum Horizont. Indes konnte er nicht das eine Land vom anderen unterscheiden, schon gar nicht detektieren ob dort ein Dorf oder eine Stadt oder gar ein Hafen lag, oder ob dies doch nur die trügerischen Formen von Fels und Wald waren. Früher einmal hatte sein Blick durchaus derart weit in die Ferne gereicht, doch seit einigen Jahren legte sich über die Ferne stets eine Decke aus weichen, fließenden Formen. Er kniff die Augen ob dessen zusammen, doch eindrücklicher als jedes Detail wurde ihm nur, dass das Land nicht stabil blieb, sondern auf und ab sich wogte.
"Ich... ich werde mich besser wieder hinlegen. Das... das bekommt mir zu..meist besser."
Es gab kaum etwas, das diese Pein konnte lindern. Sein alter Sciurus - der erste dieses Namens- hatte ein Pulver besessen, welches den jungen Gracchus in regelrechte Stasis hatte versetzt, um die regelmäßige Überfahrt von oder nach Achaia ihm zu erleichtern. Deplorablerweise hatte er das Wissen darum mit in sein Grab genommen.
Thema: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen 26.02.2019 19:35 Forum: Villa Flavia Felix


Im Außen gänzlich auf den Besucher konzentriert beschritt der Flavier im Inneren den Raum seines Gedankengebäudes, in welchem kultische Tage waren abgelegt - drei Wände und zwei Reihen in seiner Mitte waren gefüllt mit Regalen aus Walnussholz, auf denen in akkurater Sortierung Gedächtnispergamente Iagerten, differenziert durch Lokalitäten und Anlässe, Gerüche, Geschmack, Jahreszeiten und Wetterlage, Sentiment, Ergebnis und beteiligte Personen. Cornelius Scapula war selbstredend ein Kriterium der Ordnung, welches die Erinnerung eindeutig werden ließ. Nie wieder war ihre Freundschaft derart gefestigt wie vor den Tagen des Bürgerkrieges, doch Gracchus verspürte zumindest wieder eine gewisse Offenheit des Cornelius, welche ein ungezwungenes Miteinander zuließ, und zweifelsohne auch durch Gracchus' Schwiegertochter aus dem cornelischen Hause war begünstigt worden. An jenen Tag vor dem Tempel der Venus entsann er sich darob nun tatsächlich, weniger des Prüflings wegen, sondern eher des anschließenden Mahles mit dem Cornelius. Dennoch, auch der lulius wurde ihm ob dessen eingedenk - ob seiner Leistung in positiver Weise (denn sein Lob in Hinblick auf eine Leistung sprach der Flavier niemals im unberechtigten Falle aus Schmeichelei, sondern nur aus Überzeugung aus).
"Nun, allfällig ist dein Falke ein Bote Appollons, wie Homer es uns lehrt, so dass du dich eher den Künsten solltest zuwenden."
Gracchus garnierte diese Überlegung mit einem schmalen Lächeln, um ihr die Ernsthaftigkeit zu nehmen.
"Dein Ansinnen ehrt dich, und zweifels..ohne ist der Cultus ein Tor zu vielen Antworten - wenn auch oftmals zu noch mehr Fragen -, wiewohl ich dir dabei könnte behilflich sein, dieses Tor zu öffnen, allfällig eines Tages es gar zu dur'hschreiten."
Das Wissen allein war im Falle göttlicher Gefilde deplorablerweise nicht immer ein Garant, diese auch zu begreifen.
"Bevor ich indes eine Entscheidung treffe, beantworte mir noch drei Fragen. Zuerst einmal, wer ist dein Patron?"
Es gab nur wenige Männer, deren Patronat Gracchus Grund genug für eine Absage waren - doch es gab sie.
"Hernach, was siehst du als Ursache des Kultes, was ist der Grund für seine Existenz?"
Genau genommen waren dies bereits drei Fragen, doch da Gracchus auf letztere eine beide umfassende Antwort erwartete fuhr er mit seiner dritten Frage fort:
"Und schließlich, worin siehst du den größten Unterschied zwischen privatem und öffentli'hem Kult?"
Thema: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen 07.02.2019 15:06 Forum: Villa Flavia Felix


Der Flavier musterte den jungen Mann während dieser Platz nahm, und suchte nach einer Reminiszenz ihm bereits einmal begegnet zu sein. Sein Antlitz war durchaus prägnant, doch blonde Männer lagen Gracchus weniger, dass sie ihm auch selten eindrücklich blieben.
"Nun, Iulius, in deinem Schreiben erwähntest du einen Drang nach Wissen in Hinblick auf kultische und göttliche Belange, welchem du na'hgeben und welchen du stillen möchtest. Erläutere mir bitte ein wenig genauer, was diesbezüglich dich umtreibt."
Die Aufforderung, das Anliegen vorzutragen, war ebenso offen und weit wie das Anliegen selbst, hatte der Flavier doch im Laufe seiner eigenen - bereits durchaus einige Zeit währenden - Laufbahn die Erfahrung gemacht, dass so mehr über einen Mann zu erfahren war, als durch die gezielte Frage, welche oft wenig mehr als eine einzige Antwort bot.
Thema: Die Porta
Manius Flavius Gracchus

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RE: Auf der Suche nach höheren Weihen 27.01.2019 19:43 Forum: Villa Flavia Felix


| Acanthus

Der Ianitor der flavischen Villa, Acanthus, rieb seine Hände über einem Becken mit glühender Kohle und fröstelte innerlich ob der winterlichen Kälte. Seit einigen Wochen schon hatte er das Gefühl, der Winter wäre in diesem Jahr schlimmer als sonst, obwohl der Winter im Grunde war wie immer. Nike, das alte Waschweib behauptete, es wäre ein Zeichen des Alters - aber was wusste Nike schon!

Als es klopfte tat der Ianitor seinen Dienst wie eh und je. Die Ausstaffierung und das Geleit des Iuliers beeindruckten ihn nicht, er hatte schon vieles gesehen in seinem Leben an der flavischen Porta.

"Dein Herr wird bereits erwartet", entgegnete er dem iulischen Sklaven auf dessen Begehr und zog die Türe weiter auf, um den Gast einzulassen. Ein junger Sklave mit schmalen Lippen und mandelförmigen, braunfarbenen Augen führte den Iulier durch die flavische Villa - welche ihren Einwohnern stets gewöhnlich erschien, Besucher ob ihrer dezenten Pracht und ihres stilvollen Luxus jedoch oft in Staunen versetzte -, an den Masken der familiaren Ahnen vorbei durch das Atrium hindurch bis zum Officium des Hausherrn.



IANITOR - VILLA FLAVIA
Thema: Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen
Manius Flavius Gracchus

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Officium | MFG et GIC - Auf der Suche nach höheren Weihen 27.01.2019 19:41 Forum: Villa Flavia Felix


Von der über-standesgemäßen Ausstaffierung und gesteigerten Entourage seines Gastes bekam der Hausherr nichts mit. Gracchus saß gelangweilt über einigen Dokumenten zu finanziellen Einkünften aus den flavischen Landgütern. Im Grunde interessierte ihn dies nicht - wie nichts was mit Finanzen im Zusammenhang stand - und er prüfte mitnichten die Korrektheit der Zahlenreihen, welche sein Vilicus feinsäuberlich notiert, summierte und bilanziert hatte. Tatsächlich interessierte ihn dies alles nicht nur nicht, er hatte auch nicht die geringste Ahnung, was dies im Detail sollte bedeuten. Dennoch schob er die Pergamente ein wenig hin und her, brummte ab und an bestätigend oder sinnierend und nickte oder legte den Kopf schief. Sciurus hatte ihm zuvor bereits grob zusammengefasst, wie die finanzielle Lage sich gestaltete - durchaus zufriedenstellend -, dennoch bestand er darauf, dass sein Herr diese Arbeit wieder prüfte solange Minor auf dem Land weilte. Also tat Gracchus dies. Respektive tat so, als tue er dies. Als endlich Iulius Caesonius' Eintreffen ihm gemeldet wurde, atmete der Flavier indes erleichtert auf.
"Ah!"
Er schob die Pergamente zusammen und reichte sie dem Vilicus.
"Sehr schön, du kannst es abschließen."
Mit einem Nicken verließ Sciurus den Raum, um die Unterlagen fortzuschaffen, und noch ehedem er zurückkehrte wurde bereits Iulius Caesonius eingelassen. Der Name dessen hatte dem Flavier kein Bild einer Person evoziert, noch erinnerte er sich an dessen kultische Prüfung, doch das Streben nach Verständnis für den Dienst an den Göttern war ein Ansinnen, welches Gracchus zumindest wollte anhören. Während die Art und Weise des Ansinnens ihm von derartiger Relevanz war, dass er es nicht als Teil der alltäglichen Salutatio mochte abhandeln, war es indes nicht mehr oder weniger als ein gewöhnliches Gespräch, ob dessen er zu diesem Anlasse nur eine gewöhnliche Tunika trug - gewöhnlich zumindest aus Sicht eines wohlhabenden Mannes, gewoben aus feiner dunkelblaufarbener Wolle, an Kragen und Ärmeln mit grazilen silbernen Mustern gesäumt.
"Iulius Caesonius, Willkommen! Bitte"
, wies der Flavier auf einen der beiden Stühle, welche ihm gegenüber auf der anderen Seite des wuchtigen, hölzernen Schreibtisches standen, um dem Gast einen Platz anzubieten.
Thema: Epistolae | Briefkasten
Manius Flavius Gracchus

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Hits: 49.104
20.01.2019 09:44 Forum: Domus Iulia


Mit raschem Schritt näherte sich ein Sklave aus dem flavischen Hause der Domus Iulia und gab dort eine Botschaft ab an den Aedituus Gaius Iulius Caesoninus.

   

M' Flavius Gracchus Pontifex G. Iulio Caesonino aedituo s.p.d.

Es erfreut mich, dass dein Weg in den Cultus Deorum dich mit Zufriedenheit erfüllt, wiewohl mit einem inneren Drang dein Wissen zu vertiefen. Ich empfange dich gerne am Tage nach den Ludi Palatini, dem zehnten Tag vor den Kalenden des Februarius* in der Villa Flavia, um dein Anliegen der weiteren Wissensgewinnung zu erörtern.

Mögen die Götter dir stets gewogen sein!







Sim-Off: *wann immer es dir Sim-Off passt.
Thema: epistolae | Briefkasten
Manius Flavius Gracchus

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20.01.2019 09:30 Forum: Villa Aurelia


   

Senator Sextus Aurelius Lupus
Villa Aureila, Roma


M' Flavius Gracchus Aurelio Lupo suo amico s.d.

Der Tod Scatos hat uns alle sehr unvorbereitet getroffen, um so mehr danke ich dir für deine Gedanken und Worte. Die junge Claudia Sassia kehrte einige Tage nach der Bestattung Scatos zurück zu ihrer Familie, soweit ich unterrichtet bin hat sie sich zudem auf eines der claudischen Landgüter zurückgezogen.*

Meine Gemahlin indes erfreut sich stets an Besuch, insbesondere an solchem aus ihrer Familie, so dass ein Besuch deiner Nichte ihr zweifelsohne konveniert.

Deine Einladung nehmen wir ebenfalls mit großer Freude an. Ich bin sehr gespannt auf deinen Klienten und Prisca freut sich auf ihr altes Heim, wiewohl noch mehr auf ihren lieben Vetter.

Vale bene







Sim-Off: * sie weilt im Desideratum
Thema: Klandestine Kult-Konversation
Manius Flavius Gracchus

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RE: Klandestine Kult-Konversation 20.01.2019 08:59 Forum: Taverna Apicia


"Oh"
, quittierte der Flavier das kleine kommunikative Missverständnis und nahm sich ein Stück süß-sauer-eingelegte Rübe von der Platte vor ihm. Allzu süße Naschereien gehörten nicht zu seinen Vorlieben, doch wenn auf den zart-cremigen Hauch von Honig ein kleines Feuerwerk an grün-rotfarbenen, essigsauren Geschmackseruptionen über die Zunge strich, so konnte er dem durchaus Entzücken abgewinnen.
"Dies ist in der Tat eine ... geschickte Strategie. Der König wird sich gewiss nicht die Blöße geben, eine re..präsentative Gesandtschaft aus Rom abzuweisen. Nun denn, so bleibt es bei dem Beginn der Reise in den Frühjahrsmonaten. Das gibt uns mehr als genügend Zeit, alles im Detail vorzubereiten."
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