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Geschrieben von Gaius Iulius Caesoninus am 10.11.2019 um 18:36:

  [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Es war ein freudiger Anlass für die Gens Iulia, denn Marcus Iulius Proximus war wieder einmal aus Misenum herauf zu ihnen gekommen! Sobald die Kunde auch zu Caesoninus durchgedrungen war, hatte er sofort Anweisung gegeben, dass zur Feier des Proximus ein Familienfest am Abend stattfinden sollte. Locusta schuftete bereits schwer in der Küche mit den anderen, um alles auf den Weg zu bringen, während Caesoninus Sklaven in alle Winkel des Hauses aussandte, um alle anwesenden Familienmitglieder über das Ankommen ihres Verwandten und der Cena für ihn zu informieren.

Caesoninus seinerseits eilte währenddessen hinunter ins Atrium, um Proximus angemessen zu begrüßen.
"Salve, Marcus! Also stimmt das Gezwitscher der Vögelchen, die meinten, dass es dich wieder einmal nach Rom verschlagen hat! Hast du uns denn guten Wein mitgebracht?" meinte er erfreut.



Geschrieben von Marcus Iulius Proximus am 10.11.2019 um 19:29:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Salve Gaius erwiderte Proximus freudig, so freundlich empfangen zu werden. Gefühlt war es schon eine Ewigkeit her seit er das letzte Mal in Rom geweilt hatte.

Ja die Vögelchen haben das richtige gezwitschert führte er mit einem verschmitzten Lächeln weiter aus.

Wann kam Proximus jemals ohne Wein entgegnete er gespielt vorwurfsvoll in Richtung Gaius

Man verbringt die Ladung gerade in den Weinkeller. Damit dürfte die nächste Zeit gesichert sein schloss er ab.



Geschrieben von Gaius Iulius Caesoninus am 10.11.2019 um 22:16:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

"Also ist mein Brief an dich angekommen, sehr schön! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, welch große Freude für mich -und gewiss auch für den Rest der Familie- es ist, dass du uns diesen Überraschungsbesuch abstattest! Ich habe bereits eine festliche Cena für den Abend angeordnet, wo wir dich dann nochmal gebührend empfangen und über alles plaudern können, natürlich gleich mit deinen mitgebrachten Tropfen als Gaumenfreuden." zwinkerte er.

"Vermutlich wirst du dich bis dahin in deinem Cubiculum ein wenig einrichten und von der langen Reise ausruhen wollen, oder? Kann ich dir irgendwie sonst noch behilflich sein jetzt?"



Geschrieben von Gaius Iulius Caesoninus am 15.01.2020 um 01:20:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Nach seinem freundlichen kleinen Plausch mit Proximus und der Mithilfe beim Verstauen des Gepäcks, machte sich das ganze Haus daran die angekündigte Cena für den iulischen Ehrengast vorzubereiten. Phocylides scheuchte die Sklaven, die heute zum putzen eingeteilt waren, quer durch die ganze Domus Iulia, damit diese heute noch sauberer strahlte als sonst und das Triclinium angemessen geschmückt wurde, während sich der Cellarius in die kühlen Untiefen seines Weinkellers begab, um die richtigen Tropfen für die gebotenen Speisen auszuwählen. Dabei wollte er auf eine ausgewogene Mischung aus misenischen und sonstigen Weinen setzen, zum einen, dass Iulius Proximus' Gabe angemessen gewürdigt und gleich verkostet werden konnte und zum anderen, dass er auch einmal andere Reben schmecken konnte als die eigenen aus seinem Anbau. Immer das gleiche war ja auch auf Dauer langweilig.
Die alte Locusta hingegen brachte ihre Helferlein in der Culina auf Trab. Dabei war sie jedes Mal auch froh darüber in Clarissa eine so vernünftige und begabte rechte Hand bekommen zu haben, gewiss würde sie eines Tages ihre Stelle als Coqua gut vertreten können, wenn sie selbst einmal nicht mehr war.

Caesoninus verbrachte den Rest des Tages mit seinen üblichen öffentlichen Pflichten am Forum Romanum. Als er gegen Abend dann auf dem Heimweg war, bog er noch einmal zum Tempel der Venus Genetrix am Forum Iulium ab, um der Göttin ein schnelles Dankesopfer darzubringen. Beim betreten des oberen Treppenabsatzes unterhalb des gewaltigen Säulendachs ergriffen ihn wehmütige Erinnerungen an seine eigene Zeit als Aedituus hier. Er hatte hier viel gelernt und auch viel Spaß gehabt. Ob er hier noch einmal dienstlich tätig werden würde in Zukunft? Das wussten wohl nur die Götter.

Zurück zuhause machte er sich für das nahende Ehrenmahl fertig. Frisch gebadet und gepflegt, legte er seine beste Tunika an und begab sich anschließend in das prachtvoll dekorierte Triclinium. Offenbar war er der erste, abgesehen von den anwesenden Sklaven, die heute servieren sollten. Auch nicht schlecht. Gleich schritt er auf seine Kline zu und ließ sich auf ihr nieder.



Geschrieben von Iulia Stella am 15.01.2020 um 23:20:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Schon früh hatte Stella begonnen, sich für die anstehende Cena herauszuputzen. Die Haare waren frisch geflochten, hoch gesteckt und dazu noch mit einem wunderbar versteckt befestigten Haarteil ergänzt worden, so dass ihre Frisur viel höher und kunstvoller daherkam als ihre eigenen Haare das ermöglicht hätten. Von ganzen Perücken hielt Stella nicht viel, auch wenn sie sich solche durchaus hätte leisten können, aber sie mochte den Aufwand, sich eine Frisur aus verschiedenen Teilen herstellen zu lassen. Schliesslich hatte sie ja auch Bekanntschaft mit einem echten Haarkünstler!

Auch die der momentanen Mode entsprechende lange Tunika war bis ins Detail durchgeplant, der breite Gürtel ergänzt mit einem über Kreuz gelegten Goldschmuck von der Hüfte über die Schultern, der sowohl ihre runden Formen betonte, als auch ein sensationell exquisit gearbeitetes Medaillon am Kreuzpunkt mitten auf ihrem Körper präsentierte.

Als sie um die Ecke kam in das Triclinium eintrat, sah sie gerade noch, wie es sich Caesoninus auf einer Kline bequem machte. Sonst war scheinbar noch niemand hier. Also schmiss sich Stella für Caesoninus in Pose. Schon viel zu lange war ihr Florus nun nämlich ohne Nachricht in Germanien und Stella brauchte wieder einmal Komplimente!



Geschrieben von Iulia Phoebe am 16.01.2020 um 03:47:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Auch zu den Damen der Iulier ward die Kunde durchgedrungen, dass familiärer hoher Besuch angekommen war und man sich entsprechend herzurichten hatte. Natürlich auch klar, dass dadurch Iulia Phoebe wieder einmal eine Gelegenheit hatte unter ihrem Nilpferd von Mutter zu leiden. Denn Servilia Gemina lief schon zum gefühlt hundertsten Mal zum Kleiderschrank und zog immer wieder andere Sachen heraus, die ihre Tochter doch heute Abend tragen könnte. Gerade hatte sie eine himmelblaue Tunika mit goldenen Stickereien hervorgezogen und hielt sie strahlend hoch.



Servilia Gemina, Witwe des Kaeso Iulius Iuvenalis

"Das wäre doch herzallerliebst! Zieh am besten das an, mein kleiner Sperling!" Iulia, die gerade erst in ihre Lieblingstunika in bage geschlüpft war, verdrehte die Augen. "Aber Nana, ich möchte viel lieber die hier tragen. Die ist viel bequemer und ich fühle mich wohler darin." Das hätte gerade noch gefehlt. Servilia Gemina verzog die Mundwinkel, wodurch sich ihre Backen anspannten. "Nichts da! Mit diesem alten Fetzen gehst du mir nicht aus dem Cubiculum! Was soll Iulius Proximus nur von dir denken, wenn du so verlottert zum Essen erscheinst! Wir wollen ja einen guten Eindruck auf ihn machen, stimmts?"
Iulia wandte sich um, während sie die Tunika wieder über ihren Kopf zog und dabei murmelte: "Ja klar...besonders dafür, dass wir aus Misenum hinausgeworfen wurden."
"WIE WAR DAS?!"
"Nichts Nana! Ehrlich!"
Servilia Gemina bedachte ihre Tochter mit einem bösen Blick, ließ es jedoch gut sein und drehte sich stattdessen wieder ihren Kleidern zu. "Hmm, deine Stolen gefallen mir auch nicht mehr wirklich, ich denke wir müssen einmal wieder zusammen einkaufen gehen...was ist denn das? Oh, diese violette Tunika würde sich aber auch nicht schlecht an dir machen, was wäre denn, wenn..." Iulia wollte gerade die himmelblaue Tunika überziehen, als sie die Worte ihrer Mutter hörte. Genervt pfefferte sie das Kleidungsstück zu Boden und machte in Richtung von Servilia Geminas Rücken genervte und erboste Gesten, während Iulias Leibsklavin Callista danebenstand und sich mit einer Hand vor dem Mund ein Kichern verhielt.

Später...
Die Götter (und Servilia Gemina) hatten am Ende doch noch Gnade gefunden mit der guten Iulia und als es endlich Zeit fürs Abendessen war, kamen sie zum Triclinium. Iulia war in eine modische lange Tunika gehüllt mit einem breiten Gürtel und aufgehübscht mit Goldschmuck. Als sie jedoch den Essensraum betrat und ihr Blick auf die schon anwesende Iulia Stella fiel, erstarrte sie urplötzlich zur Salzsäule. Ihre Augen und Mundwinkel verzogen sich und mit einem kaum wahrnehmbaren Kopfschütteln formten ihre Lippen die stummen Worte "Das hat sie nicht an..."
Doch bevor jemand etwas bemerken konnte, hatte sie schon wieder den Kopf erhoben und schritt mit einer neutralen Maske zum Platz neben ihrer Cousine zu und ließ sich darauf nieder.
Als auch bei Servilia Gemina endlich der Sesterz gefallen war, strahlte sie und deutete auf die beiden. "Wie süß, ihr habt ja fast das gleiche an! Ihr könntet direkt Zwillinge sein!" Immer noch erfreut grinsend setzte auch sie sich jetzt, während Iulia ihre Mutter mit Blicken tötete.



Geschrieben von Gaius Iulius Caesoninus am 16.01.2020 um 12:50:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Caesoninus musste nicht lange darauf warten, dass auch der Rest der Familie endlich eintrudelte, denn kaum hatte er an seinem Weinbecher genippt und ihn wieder zurückgestellt, als da auch schon Iulia Stella antanzte. Man musste zugeben, sie hatte sich schon in Schale geworfen für den heutigen Abend! Besonders dieser Goldschmuck, der den Blick lenkte und zwar direkt auf ihre...*räusper* naja, sie war immerhin eine Verwandte von ihm.
Doch trotzdem kam er nicht umhin sie etwas überschwänglicher als sonst zu begrüßen: "Stella! Fein siehst du aus! Wüsste ich es nicht besser hätte ich jetzt direkt gedacht Venus schwebt zur Tür herein!" lachte er. Caesoninus griff nach der Weinkaraffe und hielt sie hoch. "Darf ich dir auch etwas Wein einschenken, während wir auf die anderen warten?"

Genau in dem Moment kamen jedoch zwei weitere Familienmitglieder, weshalb Caesoninus sich von seiner Kline aus zur Tür umwandte. Es waren Iulia Phoebe und ihre Mutter. Letztere schien guter Dinge zu sein so wie immer, aber Iulias Gesichtsausdruck machte da schon einen weniger positiven Eindruck. Er lächelte beide an. "Servilia Gemina! Phoebe! Willkommen zum Fest! Setzt euch doch, darf ich auch euch schon etwas Wein einschenken?" Auf die Begebenheit, dass die beiden Iulias fast identisch gekleidet waren, hatte er als Mann natürlich nur rudimentär registriert und auch als Servilia Gemina diesen Umstand in Worte fasste, interessierte es ihn nicht wirklich mehr. Die anschließenden Blicke von Iulia Phoebe hingegen waren Gold wert und Caesoninus musste sich wirklich zusammenreißen, um ein Schmunzeln zu unterdrücken.
Der Abend versprach spaßig zu werden.



Geschrieben von Iulia Graecina am 16.01.2020 um 19:42:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Seit ihrem Besuch in der Casa Didia, bei dem sie nun den ersten richtigen Kontakt zur christlichen Gemeinschaft in Rom geknüpft hatten, waren Graecina und Sula noch enger miteinander verbunden, als es schon vorher der Fall gewesen war. Sie waren nun wahrhaft Schwestern im Geiste Christi, auch wenn die eine die Herrin und die andere die Sklavin war. Doch dies war alles nur Fassade. Ein Schutz sollte es sein für die Hebräerin, die ihr Graecina mit Freuden gewährte. Doch auch sie musste sich in Acht nehmen, denn ihre Familie nahm es ihr zweifellos übel, wenn sie erfahren sollte, dass sie sich vom alten Glauben abgewandt hatte und den römischen Göttern den Rückengekehrt hatte. Vielleicht würde irgendwann der Tag kommen, an dem sie sich freimütig zu ihrem Glauben bekennen konnte, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Doch dieser Tag, sollte er jemals anbrechen, lag noch in weiter Ferne. So galt es bis auf weiteres eine unsichtbare Maske zu tragen. So tun als ob. Nur nicht den leisesten Zweifel aufkommen lassen! Das Gleiche galt natürlich auch für Sula, auf deren unmittelbare Gegenwart Graecina heute verzichten musste, da man sie für die Küche und den Tischservice eingeteilt hatte.

So machte sich Graecina alleine auf den Weg zum Triclinium, gekleidet in eine hellblaue Tunika, die ihr dunkelblondes Haar vollends zu Geltung brachte. Natürlich hatte Sula ihr Bestes gegeben und sie vollendet geschminkt. Graecina hatte ein goldenes Collier mit den Lapislazuli - Steinchen und die passenden Ohrringe angelegt, welche ihr Vater ihr zu ihrem vierzehnten Geburtstag geschenkt hatte. In der Hoffnung dass er auch bald einen passenden Gemahl für sie finden würde. Das Schicksal jedoch hatte alles zunichte gemacht. Ihr Vater war tot und sie immer noch unvermählt, was sie nicht wirklich störte. Zumindest im Augenblick noch nicht.

"Salve familia!" begrüßte Graecina insbesondere den Ehrengast und die anderen Familienmitglieder, die sich im Triclinium bereits eingefunden hatten.



Geschrieben von Eireann am 19.01.2020 um 07:56:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Gerade eben war die iulische Sklavin noch in der Küche und half der Köchin die Leckereien und kleinen Häppchen auf Tabletts zu drspieren. Schließlich sollte alles wunderschön aussehen. So hatte es ihr die Köchin ein ums andere mal eingeschärft. Da trat ein weiterer Sklave in die Küche und winkte Eireann näher. Leise Worte wurden gewechselt. Dann nickte die Dunkelhaarige und bekam im nächsten Moment eine Weinkaraffe in die Hand gedrückt. Schließlich sollten die hohen Herren und Damen jederzeit ihre Gaumen befeuchten können.

Und so trat Eireann hinaus auf den Gang. Die Weinkarafffe hielt sie sicher in ihren schlanken Händen, während sie mit beinahe schwebenden Schritten den Gang entlang ging. Dann erreichte die Silurerin das Triclinium und ließ ihren Blick höchst aufmerksam über die bereits anwesenden Iulier und vermutlich auch Gäste gleiten. Mit der Weinkaraffe in den Händen schlängelte sie sich zwischen den Klinen hindurch. Immer ein Auge darauf, wenn der Inhalt des Kelchs zur neige geht. Ihre dunklen Strähnen hatte sie am heutigen Tag zu einer kunstvollen Frisur zusammen gesteckt. Eine keltische Frisur, nach Art ihres Stammes. Während sie in eine bläuliche Tunika gekleidet war. Eine Tunika die an der Seite lediglich mit zwei Bändern zusammen gehalten wurde.



Geschrieben von Marcus Iulius Proximus am 19.01.2020 um 15:58:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Proximus hatte sich ausgeruht, etwas frisch gemacht. Danach hatte er etwas bessere Kleidung angelegt, als diejenige, welche er auf der Reise getragen hatte.

Dann hatte er sich Richtung Triclinum aufgemacht. Dort angekommen, waren schon einige Familienmitglieder versammelt. Ständig, so war zumindest sein Eindruck, strömten weitere dazu.

Zu seinem Verwundern waren einige dabi, welche er nicht kannte. Hier und da aber auch bekannte Gesichter.

Hier und nda nickte er zu Begrüssung freundlich in die Runde, nachdem er sich einen Becher Wein, natürlich misenischen, genommen hatte.

Dann wartete er gespannt ab, wer denn noch so zur Familienfeier dazustossen würde.



Geschrieben von Iulia Stella am 19.01.2020 um 20:43:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten

Zitat:
Original von Iulia Phoebe ...

Original von Gaius Iulius Caesoninus ...


Stella kam gar nicht dazu auf die fast schon anzügliche und blasphemische Begrüssung von Caesoninus zu antworten, als Iulia mit ihrer Mutter eintrat. Stella blieb jede Antwort im Hals stecken, als sie sah, dass Iulia praktisch identisch gekleidet war wie sie! Einzig den Blicken von Iulia sah man an, dass es nicht ein von ihr gewünschtes Outfit war sondern vermutlich von ihrer Mutter aufgezwungen worden war. Stella hingegen trug das Ganze gerne und hätte vermutlich auch noch mehr Armreifen und anderen Schmuck getragen, wenn es im Kreise der Familie schicklich gewesen wäre. Doch da gab es eine unausgesprochene Grenze, welche keine Frau bewusst übertrat.

Während Iulia und Servilia Gemina durch den Raum schritten, setzte sich Stella auf einen der vorbereiteten Korbstühle für die Damen. Wenig später fiel Iulia neben ihr auf einen ähnlichen Stuhl. Die Messer und Äxte aus ihren Augen flogen nur so in Richtung ihrer Mutter.

Was meinst du, wusste deine Mutter was ich anziehen wollte, oder ist das einfach bloss Zufall? flüsterte Stelle in Richtung Iulia.



Geschrieben von Lucius Iulius Antoninus am 21.01.2020 um 22:00:

  RE: [Triclinium] Ehre einem Heimgekehrten LIA & MIP

Mit seinem kleinen Sohn im Schlepp betrat und auch Antoninus das Triclinium um erstens mit der Familie zu essen und natürlich zweitens Proximus die Ehre zu erweisen. Proximus den er schon so viele Jahre kannte.
Er und Caius trugen heute die gleichen Tuniken und auch die gleichen Haussandalen. Ein kleiner Scherz den sich Antoninus hatte einfallen lassen. Den auch wenn Antoninus meinte das der kleine nach seiner Mutter schlug. War es doch so als würde ihm eine kleiner Ausgabe von sich selbst folgen. Die Haar die Augen und sogar die kleine Narbe in der rechten Ohrmusschell, die ja eigentlich ein Geburtsmal war, das Antoninus schon von seinem Vater geerbt hatte.

Als sie den Raum betraten hob Antoninus grüßend den Arm. „Salvete mit einander. Vorallem die Damen seinen auf das herzlichste gegrüßt.“ Nur der kleine Caius hielt sich hinter seinem Vater und sagte erstaunlicher weiße nichts. Wo er doch sonst immer so ein aufgewecktes Kind war.
Antoninus ging aber erst mal Schurstraks auf Markus zu den er hoffte das die anwesenden Damen ihm das nicht verübeln würden nach dem er sie so bevorzug begrüßt hatte. „Marcus ich freue mich dich endlich wieder zu sehen. Es muss leider eine Ewigkeit her sein.“ Eröffnete er erst mal an Marcus gerichtet.


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