Vollstreckung des Urteils - Germanicus Peticus

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    Caius Rubrius Pennus



    Direkt vom Gerichtssaal kommend wurde der Germanicer auf den Platz geführt. Der Centurio hatte die Einheit in welcher der Germanicus diente antreten lassen. Ja er wollte, dass jeder der Miles sah, was passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hielt. Er wollte das jeder sah, das Peticus nicht mehr zu ihnen gehörte.
    Und ja er hielt eine kleine Rede für die Legionäre.
    „Legionär Peticus Germanicus war bis heute Angehöriger der stolzen Armee Roms. Aber seht ihn euch jetzt an. Justitia hat immer das letzte Wort. Seine Taten verdienen die höchste Strafe, dass gilt für jeden Mann hier der das Gesetzt bricht. “
    Der Centurio rollte nun die mehrschwänzige Peitsche aus. „Festbinden.“ lautete der Befehl und Peticus wurde mitten auf dem Platz angebunden. Seine Soldatentunika würde ihm heruntergerissen, so dass er nur noch seinen Lendenschurz trug.
    Die 5 Miles, welche bisher mit mit dem Germanicus in einer Stube gelebt hatten wurden nach vorn befohlen. Jeder von ihnen hielt eine mehrfach geschlungene Peitsche in der Hand.
    „Ich Caius Rubrius Pennus, Centurio der Cohortes Urbanae verurteile zur atcio 60 Schläge.“
    Der Centurio holten für die ersten 10 Schläge aus. Die Peitsche sauste herab und die geknoteten Lederzungen der Peitsche gruben sich in die Haut des Miles. Schlag um Schlag landet auf dem Rücken des Peticus, immer mehr blutige Striemen hinterließ die Peitsche. Die Zahl 10 war erreicht der Centurio trat zurück und der erste der ehemaligen Kameraden des Peticus trat vor.


    Wieder wurde die Peitsche erhoben und sauste herab. Kraftvoll, ja sogar mit aller Macht schlug der Miles zu. Sie hatten schließlich vom Centurio ihre Abreibung schon bekommen. Jeder von ihnen war für das Verhalten des Germanciers bestraft worden. Bei jedem zurück reißen der Peitsche wurde kleine Haut und inzwischen wohl schon Fleischfetzen mitgerissen und verteilten sich in der Umgebung und auch auf dem ausführenden Miles. Wieder waren 10 Schläge erreicht.
    Wieder wurde der Soldat durch einen andere ersetzt. Die Pausen zwischen den Schlägen wurden bewusst lang gehalten, damit der Schmerz anschwoll und das erneute Auftreffen der Peitsche um so schmerzhafter war. Der Vorgang wurde so lange wiederholt, bis die 60 Schläge erreicht waren.


    „Macht ihn los und werft ihn vor das Tor. Peticus wird unehrenhaft aus dem Exercitus Romanus entlassen. Er gilt damit als infame Person. Lasst euch dies eine Mahnung sein. Ein derartiges Verhalten wird in der ruhmreichen Armee Roms nicht geduldet.“


    Zwei kräftige Miles packten den Mann, dessen Rücken nun mehr nur noch eine breiige Masse war, schleiften ihn vor das Tor und warfen ihn dort in den Dreck.
    „Da gehörst du hin.“ knurrte einer der Beiden und spuckte auf den Germanicus. Ja dieser Mann hatte die Ehre aller Soldaten beschmutzt, wenn es nah ihnen gegangen wäre hätten sie ihn zu Tode geprügelt für sein Verhalten.
    Das Tor schloss sich hinter dem Germanicer. Keiner seiner Kammeraden schenkte ihm noch Beachtung.

  • Da lag er nun, er Nero Germanicus Peticus, ausgepeitscht vom gemeinen Pöbel. Aber er lebte und jetzt kann er sich daran machen Rachepläne zuschmieden, die Urbaner werden dereinst zittern vor dem Namen Peticus, das schwor er sich wie er so dalag und vor sich hin blutete. Langsam ganz langsam rappelte er sich auf und begab sich zum Anwesen der Germanicus.

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